Ukraine: Bau der neuen Schutzhülle im Kernkraftwerk Cernobyl

Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger Strahlungssicherheit – österreichische Firma als Zulieferer beteiligt

Der Bau der neuen Schutzhülle im Kernkraftwerk Cernobyl hat einen wichtigen Meilenstein – das Zusammenfügen der beiden Hälften der riesigen „Sakropharg“-Konstruktion - erreicht. Somit dürfte der Bau der neuen Stahlkonstruktion nahezu abgeschlossen sein. Lt. Medienberichten sollen sonstige notwendige Arbeiten rund um den Atomreaktor Nr. 4 bis Ende 2017 planmäßig abgeschlossen werden.

Die neue Schutzhülle soll mit einer Höhe von 110 und einer Länge von 165 Metern den 1986 zerstörten Reaktor Nr. 4 in Cernobyl abdichten. Die Konstruktion habe einen hohen Korrosionsschutz und die Lebensdauer betrage 100 Jahre.

Die neuen Schutzhülle wurde durch das internationale Konsortium Novarka - geleitet durch das französische Unternehmen Vinci Construction und Bouygues Travaux Publics - aufgebaut und von Chernobyl Shelter Fund und der EBRD finanziert. Beim Bau des Sarkophargs war auch eine österreichische Firma als Zulieferer beteiligt.

Bislang hat der Fonds EUR 1,5 Mrd. von 45 Geberländern (darunter auch Österreich) und Organisationen erhalten. Die EBRD unterstützt das Projekt mit rund EUR 500 Mio. aus eigenen Mitteln.

Haben Sie Fragen? Das AußenwirtschaftsCenter Kiew ist gerne für Sie da!


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