Biotechnologie boomt in Irland

Entwicklung zum globalen Zentrum für die Herstellung biologischer Medikamente

Irland weist im Bereich Life Sciences eine äußerst erfolgreiche Bilanz auf: die Pharmaindustrie beschäftigt direkt mehr als 25.000 Personen und indirekt geschätzte 24.000. Allein 2014 entstanden in den Life Sciences 3.000 neue Jobs.  

Die Biotech-Unternehmen siedeln sich aus mehreren Gründen in Irland an: wegen der vielen gut ausgebildeten Arbeitskräfte, dem starken irischen Engagement im Bereich der medizinischen und akademischen Spitzenforschung und nicht zuletzt dank der Bemühungen der Betriebsansiedlungsgesellschaft IDA.  

In Irland sind neun der zehn größten Biopharmaunternehmen ansässig. Seit 2004 wurden EUR 9 Mrd. in Biopharmaanlagen investiert. Jüngsten Ankündigungen zufolge werden Bristol-Myers Squibb, Alexion und Regeneron USD 1,5 Mrd. in neue Anlagen in Dublin und Limerick investieren. Dies wird hunderte an hochqualifizierten permanenten sowie tausende temporäre Jobs in der Bauwirtschaft schaffen.  

Der Biopharmasektor erlebt zurzeit einen gewaltigen Umbruch. Die großen Pharmaunternehmen wie Pfizer, Roche oder Sanofi setzen bei der Entwicklung von Medikamenten in Gegensatz zu früher mehr und mehr auf Biotech als auf Chemie. Jedes diese Unternehmen hat in einen Biotech-Zweig investiert und dies trägt bereits Früchte: 2014 waren bereits 7 der weltweit bestverkauften 10 Medikamente biologischen Ursprungs.  

Die größte Herausforderung für Irland als Biotech-Standort ist die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Mitarbeitern. Dafür sorgt seit 2011 das National Institute for Bioprocessing Research and Training (NIBRT), wo allein 2014 3.300 Fachkräfte ausgebildet wurden.  

Wir senden Ihnen zu diesem Thema auch gerne unser Branchenprofil „Irland: Life Sciences & Healthcare“. 

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