Umweltzone-Schild Dieselfahrverbot München
© Stadt München/RKU-I-5

Ab 1. Februar 2023: Erweitertes Diesel-Fahrverbot in München

Geltung zunächst für alle Fahrzeuge unter EURO 5/V-Norm

Lesedauer: 1 Minute

Deutschland

Zur Verbesserung der Luftqualität wird in München ab 1. Februar 2023 ein stufenweises Dieselfahrverbot eingeführt.

Die erste Stufe gilt in einer ab diesem Zeitpunkt erweiterten Umweltzone, die dann auch den Mittleren Ring selbst umfasst – zusätzlich zur bisherigen Umweltzone innerhalb des Mittleren Rings.

Erfasst werden zunächst alle Dieselfahrzeuge mit der Euro-Abgasnorm 4/V und schlechter. Die Abgasnorm findet man auf dem Fahrzeugschein unter Punkt 14.

Ausnahmen sind für Lieferverkehr und Anwohner (Wohnsitz in der Umweltzone) vorgesehen und weiters etwa für Handwerker, Schichtdienstleistende, Menschen mit Behinderung, Pflegerische Dienste, Einsatzkräfte (Krankenwagen, Polizei, etc.).

Gesetzlich geregelte Ausnahmen betreffen auch Fahrzeuge mit entsprechender Hardwarenachrüstung sowie etwa Taxen und Mietwagenverkehr, Linienverkehr zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), Zu- und Abfahrt zur Großmarkthalle, zum Autoreisezug (Ostbahnhof), zur Parkharfe Olympiastadion und zum Campingplatz Thalkirchen.

Lieferverkehr (gewerblicher Warentransport) ist bis 31.03.2024 ohne Ausnahmegenehmigung möglich. – Handwerker benötigen bis 31.03.2024 keine Ausnahmegenehmigung - ab dem 1. April 2024 kommen Einzelausnahmen für Fahrten oder spezielle Fahrzeuge in Betracht.

Gekennzeichnet ist das Fahrverbot der Stufe 1 wie folgt:

Umweltzone-Schild Dieselfahrverbot München
© Stadt München/RKU-I-5

Einzelausnahmen sind zudem u.a. für Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern, notwendige Reparaturen von Betriebsanlagen und Belieferung von Veranstaltungen, auf Antrag möglich.

Kann durch diese erste Stufe der Stickstoffdioxid-Jahresmittelgrenzwert nicht eingehalten werden, tritt am 1. Oktober 2023 die Stufe 2 in Kraft.

Stufe 2 erlaubt das Befahren der Umweltzone erst ab Euro 6/VI (01.10.2023 – 31.03.2024).

Ausnahmen gelten wie in Stufe 1.

Führt auch die zweite Stufe nicht zur Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte, tritt mit 1. April 2024 die Stufe 3 in Kraft.

D.h. es besteht ein Fahrverbot für Diesel Euro 5/V und schlechter, wobei die generellen Ausnahmen für Lieferverkehr und Anwohner entfallen. (Ggf. kommen Ausnahmen auf Antrag in Betracht.) Die übrigen Ausnahmen bspw. für Handwerker, Schichtdienstleistende, Menschen mit Behinderung und pflegerische Dienste etc. bleiben unbefristet bestehen.

>> Umfassende Informationen zu allen möglichen Ausnahmen

Die Kontrolle des Diesel-Fahrverbots wird im Rahmen der üblichen Verkehrskontrollen durch die Polizei erfolgen - zusätzlich zur kommunalen Verkehrsüberwachung des ruhenden Verkehrs. – Schwerpunktkontrollen an Aktionstagen bzw. -Wochen sind vorgesehen.

Verstöße gegen das Diesel-Fahrverbot werden aktuell mit einem Bußgeld von 100 Euro zzgl.  Gebühren und Auslagen von 28,50 Euro – somit 128,50 EUR insgesamt.

>> Ausführliche Informationen der Landeshauptstadt München

Für Rückfragen stehen Ihnen die deutschen AußenwirtschaftsCenter muenchen@wko.at und berlin@wko.at zur Verfügung.

Stand: 10.02.2023

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