Zwei Personen stehen nebeneinander vor einer geöffneten Waschmaschine. Sie blicken sich gegenseitig an. Die rechte Person hat ein Schuld um den Hals. Die linke Person gestikuliert
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Weiterbildung aktuell

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11.04.2024

In einem Lehr­be­trieb muss es mindestens eine nachweislich qualifizierte ausbildende Person geben.

Prüfung für Ausbildende

In einem Lehrbetrieb muss mindestens eine Person eine entsprechende Qualifikation nachweisen können. Ausbildende müssen einerseits fachlich qualifiziert sein und andererseits entweder einen speziellen Kurs mit Fachgespräch absoviert oder eine Ausbilderprüfung abgelegt haben.

Für Lehrberechtige, die erstmals Lehrlinge ausbilden wollen, gilt eine 18-monatige Frist, innerhalb derer die Qualifikation nachgeholt werden kann.

Das bedeutet, dass Lehrbetriebe die erstmalig ausbilden und noch keine Lehr­berechtigung haben, diese innerhalb einer Frist von 18 Monaten nachholen müssen. Sollte die Prüfung nicht in dieser Zeit abgelegt werden, dürfen die bereits aufgenommenen Lehrlinge weiter ausgebildet werden, neue Lehrlinge können jedoch nicht aufgenommen werden.

WIFI und BFI bieten entsprechende Kurse an:

Jeder Lehr­be­trieb muss so einge­richtet sein und so geführt werden, dass den Lehrlingen sämt­liche im Berufs­bild ange­führten Fertig­keiten und Kennt­nisse vermit­telt werden können.

Ist dies nicht in vollem Umfang möglich, so können Lehrlinge ergän­zend in einem anderen hierfür geeig­netem Betrieb oder einer anderen hierfür geeig­neten Einrich­tung ausge­bildet werden.

Sollen in einem Betrieb erst­malig Lehr­linge ausge­bildet werden, hat die lehrberechtigte Person ledig­lich bei der Lehr­lings­stelle die Erlas­sung eines Bescheides zu bean­tragen, in dem das Vorliegen der ange­führten Voraus­set­zungen fest­ge­stellt wird (Fest­stel­lungs­be­scheid).