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Information für Berufsfotografen: COVID-19-Öffnungsverordnung

Aktuelles


Liebe BerufsfotografInnen,
bei den untenstehenden Informationen wurde durch Abklärung mit hausinternen und externen Abteilungen, der wko.at-Website und der Website des Sozialministeriums versucht, so viele branchenspezifische Individualinformationen wie möglich abzubilden. Da es leider nicht möglich ist, alle Einzelfälle zu berücksichtigen, bitten wir Sie, sich bei Fragen, die nicht mit den untenstehenden Informationen beantwortet werden können, direkt an die für Sie zuständige Landesinnung oder, für Mitglieder des 

RSV, sich direkt an diesen zu wenden.

Ab 22. Juli 2021 gelten nachfolgende Bestimmungen:

(Bitte um Beachtung der regionalen Maßnahmen!) 

Die regionalen Maßnahmen finden Sie auf corona-ampel.gv.at.

Kundenbereich:

Beim Betreten und Befahren des Kundenbereichs von öffentlichen Apotheken, von Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln), von Banken und von Postgeschäften sowie von Postdienstanbietern einschließlich deren Postpartner haben Kunden in geschlossenen Räumen eine Maske tragen.

Ort der beruflichen Tätigkeit:

Arbeitsorte dürfen durch Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt nur betreten werden, wenn sie bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird. Dies gilt nicht für nicht oben genannte Betriebsstätten, wenn Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt einen der unten genannten Nachweise vorweisen. Dies gilt auch für das Betreten auswärtiger Arbeitsstellen. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt für Betreiber, Inhaber und Arbeitnehmer nicht, wenn Betreiber, Inhaber und Arbeitnehmer sowie Kunden einen 3-G-Nachweis vorweisen.

Durch Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können über die oben genannten Anordnungen zum Tragen einer Maske hinausgehende, strengere Regeln zum Tragen einer Maske, einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder einer Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard getroffen werden.

Der Inhaber eines Arbeitsortes mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr:

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    1. Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf, oder
    2. Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    3. Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    4. Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270  Tage zurückliegen darf,
  5. ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  6. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf,
  7. ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

COVID-19-Präventionskonzept:

Der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragen zu bestellen und ein, basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes, COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:

  1. spezifische Hygienevorgaben,
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  4. Gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen,
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen,
  7. Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung.

FotografInnen-Workshops Outdoor oder Indoor (Hobbykurs oder beruflicher Aus- und Fortbildungszweck):
Zulässig.

Schulfotografie:
Kooperationen mit außerschulischen Personen und Einrichtungen im Rahmen des Präsenzunterrichts sowie der Kontakt mit den Erziehungsberechtigen sind erlaubt. Für alle externen Personen im Schulgebäude gelten die in der Schule gültigen Hygienemaßnahmen (Maskenpflicht). Für Personen, die mit Schüler/innen arbeiten, gilt die 3-G-Regel.

Jedenfalls wird empfohlen, sich schon bei der Planung von konkreten Fotoshootings mit den jeweiligen Schulleitungen abzustimmen.

Kindergartenfotografie:
Die Kindergärten fallen in den Zuständigkeitsbereich der Länder.

Jedenfalls wird empfohlen, sich schon bei der Planung von konkreten Fotoshootings mit den jeweiligen Kindergartenleitungen abzustimmen.

Newborn-/Kleinkindershooting:
Zulässig.


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