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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Informationsstand: 1.10.2021

Ab 15.9.2021 gelten neue COVID-19-Bestimmungen für Unternehmen. Hier finden Sie die aktuelle offizielle COVID-19-Verordnung.

Hier finden Sie die allgemeinen Corona-FAQ der WKO für Unternehmen.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick der wichtigsten Änderungen speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie):

  • Gültigkeit von Antigentests nur mehr 24 h (statt bisher 48 h)
  • FFP2-Maskenpflicht wieder in all jenen Bereichen, in denen die 3-G-Regel nicht gilt (grundsätzlich überall, wo derzeit MNS-Maskenpflicht besteht wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Betriebsstätten des täglichen Bedarfs etc.)
  • zum Teil Ausnahmen von der FFP2-Maskenpflicht für Geimpfte und Genesene (z.B. sonstige Betriebsstätten des Handels)
  • Zusammenkünfte/Veranstaltungen: 3-G-Nachweis bei mehr als 25 Teilnehmern verpflichtend (statt wie bisher bei mehr als 100 Teilnehmern)

Achtung: Für Wien gelten die allgemeinen Regeln und zusätzlich mit 1.10.2021 folgende Sonderbestimmungen:

  • Im gesamten Handel besteht für Kund:innen eine FFP2 Maskenpflicht.
  • Antigentests gelten nur, wenn sie unter Aufsicht vorgenommen werden (Apotheke oder Teststraße). Tests zur Eigenanwendung sind nicht ausreichend.
  • Bei körpernahen Dienstleistern, in der Gastronomie (ausgenommen Nachtgastronomie), bei Veranstaltungen zwischen 26 und 500 Personen gilt für Kund:innen/Teilnehmer:innen die 2,5 G Pflicht (geimpft, genesen, oder PCR getestet nicht älter als 48 h)
  • In der Nachtgastronomie und bei Veranstaltungen über 500 Personen gilt die 2 G Pflicht (geimpft, oder genesen)
  • Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr benötigen einen 3-G-Nachweis.
  • Arbeitnehmer:innen, Inhaber:innen und Betreiber:innen benötigen unter anderem in der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen, im Bereich der Aus- und Fortbildungen, sowie bei Zusammenkünften von mehr als 500 Teilnehmer:innen einen 3-G-Nachweis (ansonsten gilt eine FFP2-Masken-Pflicht).

Öffentliche Orte

In öffentlichen geschlossenen Räumen gilt FFP 2 Maskenpflicht.

Im Kundenbereich bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit

Betriebsstätten des täglichen Bedarfs

  • Kund:innen müssen im geschlossenen Kundenbereich im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken, Banken und der Post eine FFP 2 Maske tragen. Auch wenn sie geimpft oder genesen sind.
  • Mitarbeiter:innen mit unmittelbarem Kundenkontakt in diesen geschlossenen Räumen müssen eine FFP 2 Maske tragen, außer
    • es bestehen sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. eine Plexiglaswand),
    • es wurde sowohl von Mitarbeiter:innen und Kund:innen der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nachgewiesen (3-G-Nachweis)..

Sonstige Betreibsstätten

  • Kund:innen müssen in allen anderen (als die oben genannten) geschlossenen Kundenbereiche entweder eine FFP 2 Maske tragen oder einen 2-G-Nachweis (geimpft oder genesen) erbringen
  • Mitarbeiter:innen in diesen geschlossenen Kundenbereichen müssen eine FFP 2 Maske tragen, außer
    • es bestehen sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. eine Plexiglaswand),
    • es wurde von den Mitarbeiter:innen ein 2-G-Nachweis (geimpft oder genesen) erbracht.
  • Inhaber:innen eines Arbeitsortes mit mehr als 51 Arbeitnehmer:innen haben eine:n COVID-19-Beauftrage:n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Öffentliche Verkehrsmittel

In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zügen, U-Bahnen, Straßenbahnen etc. ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Zusammenkünfte

Zusammenkünfte (also auch berufliche Veranstaltungen, Fach- und Publikumsmessen) sind grundsätzlich wieder allgemein erlaubt. Folgendes gilt:

  • Bei mehr als 25 Teilnehmer:innen
    • Teilnehmer:innen brauchen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) 
  • bei mehr als 100 Teilnehmerinnen/Teilnehmer:
    • Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde/dem Magistrat spätestens 1 Woche vor der Zusammenkunft
    • Die Anzeige muss folgende Informationen enthalten: Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen, Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft, Zweck der Zusammenkunft, Anzahl der Teilnehmerinnen/Teilnehmer 
    • Präventionskonzept und COVID-Beauftragte:r ist erforderlich
    • Teilnehmerinnen/Teilnehmer brauchen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) 
  • bei mehr als 500 Teilnehmerinnen/Teilnehmer:
    • Bewilligungspflicht, einzuholen bei der Bezirksverwaltungsbehörde/dem Magistrat;
    • Präventionskonzept und COVID-Beauftragte:r ist erforderlich
    • Teilnehmer:innen brauchen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis)

Achtung: Für Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken (und für Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen) gelten diese Zusatzbestimmungen für mehr als 100 oder 500 Teilnehmerinnen/Teilnehmer nicht, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind:

  • Sollten aber in geschlossenen Räumen mehr als 100 Teilnehmerinnen/Teilnehmer sein, ist eine FFP 2 Maske zu tragen, es sei denn, dass ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden kann (3-G-Nachweis) 

Ausnahme: Allgemein gelten bei Zusammenkünften die Regelungen betreffend des Kundenbereichs (siehe oben) und die Regelungen für die Gastronomie nicht:

  • Sollten aber in geschlossenen Räumen mehr als 100 Teilnehmerinnen/Teilnehmer sein, ist ein MNS zu tragen, es sei denn, dass ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden kann (3-G-Nachweis) 
  • wenn es sich um eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft handelt 
  • und der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird 
  • oder durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung, eine Durchmischung der Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird.
  • Erhebung von Kontaktdaten: Verantwortliche von Zusammenkünften oder Messen haben eine Datenerhebung vorzunehmen, wenn sich die Personen voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten (Achtung: Das gilt auch für Zusammenkünfte zu erforderlichen beruflichen Zwecken oder Organsitzung juristischer Personen sind Zusammenkünfte!). Diese Datenerhebung hat zu umfassen:

    1. den Vor- und Familiennamen und
    2. die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse

    Hinweis: Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.