th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus – Informationen für Freizeit- und Sportbetriebe

FAQ - Antworten auf häufige Fragen

Inhalt


Aktuell: Neue Bestimmungen mit 21.9. 

Lockerungsverordnung

Bitte beachten Sie ev. abweichende Landes-Verordnungen.

Fitnessbetriebe/Sportbetriebe

Seit 29. Mai sind sämtliche Sportstätten (auch für Hobbysportler) wieder geöffnet. Dies gilt sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Bereich. Dabei ist wiederum der gewohnte Mindestabstand von 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten (z.B. in der Garderobe). Außerdem ist in geschlossenen Räumen eine mechanische Schutzvorrichtung (z.B. MNS-Maske) zu tragen (vgl. Frage 2).

Seit 21. September gilt für Fitnesskurse (wie zB Zumba, Yoga, Pilates etc.) mit fixen Beginn- und Endzeiten eine Teilnehmergrenze von 10 Personen + einer/m Trainerin/Trainer. Wenn es zur Anleitung zwingend mehr als eine/n Trainerin/Trainer braucht, ist auch das zulässig. Siehe hierzu auch die FAQs des Gesundheitsministeriums.

Während der Sportausübung selbst muss kein Mindestabstand eingehalten und kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Bei Kontaktsportarten, die im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten ausgeübt werden, hat der Verein oder der Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. Dieses COVID-19-Präventionskonzept hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:     

  • Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern,
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  • Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion.
  • Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen beinhalten (z.B. Erfassung der Anwesenheit auf freiwilliger Basis).

Für den Spitzensport (einschließlich dem Behindertensport) gelten Sonderregelungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at/freizeit.

Bestehen bei Mitgliedschaften in Fitnessstudios Rückzahlungsverpflichtungen, wenn Kunden ihre Mitgliedschaft aufgrund der behördlichen Schließung vorzeitig kündigen?

Verträge können unter bestimmten Umständen auch außerordentlich gekündigt werden. Es muss allerdings ein wichtiger Grund vorliegen, der die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für die Parteien unzumutbar macht und seine Ursache im Verhalten des Vertragspartners haben. Diese Voraussetzungen dürften im gegebenen Zusammenhang nicht vorliegen.

Darf das Fitnessstudio den Betrag für die Monate abbuchen, in denen geschlossen war?

Die vertraglich zugesicherten Leistungen konnten derzeit aufgrund der behördlich verfügten Schließungen nicht durchgeführt werden. Diese Schließung hat weder der Fitnessbetrieb noch der Kunde zu vertreten.

In den Vertragsgrundlagen wird in der Regel für diesen Fall nichts vorgesehen sein. Solche Bestimmungen sind zudem nicht unumstritten, da darin eine Regelung zu Lasten des Verbrauchers geschaffen wird. Eine Durchsetzung ist daher fraglich.

Daher ist davon auszugehen, dass der Kunde für die Dauer der behördlichen Schließung kein Entgelt zu leisten hat bzw. ein bereits geleistetes (aliquot) zurückzuerhalten hat.

Haben Kunden Anspruch auf die entgangene Zeit der Mitgliedschaft im Fitnessstudio, muss die Zeit der behördlichen Schließung an die ursprüngliche Vertragsdauer angehängt werden?

Eine einvernehmliche Verlängerung der Vertragsdauer ist jedenfalls zulässig. Eine Verpflichtung dazu nur dann, wenn dies ausdrücklich vereinbart worden ist.

Ist ein Online-Training ein gültiger Ersatz für die entgangenen Stunden im Studio?

Bei Verbrauchergeschäften sind nur solche Änderungsrechte für die Leistung in AGB verbindlich, die den Kunden zumutbar sind, insb. weil sie sachlich gerechtfertigt und geringfügig sind. Diese Vorbehalte müssten damit sie rechtswirksam sind, möglichst genau und konkretisiert sein. Diese Bedingungen werden bei den bestehenden, mit den Kunden vereinbarten AGB angesichts einer gänzlichen Einstellung des Offline-Trainings nicht gegeben sein. Ist vom Vertragsumfang z.B. zusätzlich zum Training im Studio auch die Möglichkeit von Online-Trainings umfasst, dann können solche, die schon erstellt wurden und weiterhin z.B. über die Homepage des Fitnessstudios abrufbar sind weiter angeboten werden. Ein Online-/Videotraining von innerhalb und außerhalb der Betriebsstätte ist zulässig, solange inklusive der Mitarbeiter nicht mehr als fünf Personen anwesend sind und die Sicherheitsvorkehrungen (Abstand mindestens 1 Meter innerhalb des Teams und zu den jeweils gefilmten Personen) eingehalten werden.

Dass deswegen, aber das Entgelt wie für die übliche Gesamtleistung geleistet werden müsste, ist nicht anzunehmen, weil die reduzierte Leistung nicht mehr in adäquaten Verhältnis zur Gegenleistung für ein „Offline“ steht.


Welche Regelungen gelten für Tanzschulen?

Ab 1. Juli muss bei der Sportausübung (indoor wie outdoor) kein Sicherheitsabstand mehr eingehalten werden. Damit werden Mannschafts- und Kampfsportarten, aber auch der Tanzsport wieder in vollem Umfang möglich.

In geschlossenen Räumen eine mechanische Schutzvorrichtung (z.B. MNS-Maske) zu tragen.

Seit 21. September gilt für Tanzkurse eine Teilnehmergrenze von 10 Personen + einer/m Trainerin/Trainer. Wenn es zur Anleitung zwingend mehr als eine/n Trainerin/Trainer braucht, ist auch das zulässig.

Während der Sportausübung selbst muss kein Mindestabstand eingehalten und kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Vor und nach dem Sport gilt weiterhin die Grundregel: Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten – ist vom Verein oder vom Betreiber/von der Betreiberin der Sportstätte zusätzlich ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen.

Bereits gestartete Kurse, die aufgrund der behördlichen Beschränkungen unterbrochen wurden:

Wurde ein Teil des Kurses bereits erbracht, sind aber nun weitere Kurseinheiten aufgrund der behördlichen Beschränkungen nicht möglich, ist nach unserer Einschätzung von einem Teilverzug auszugehen wenn zu erwarten ist, dass die restlichen Kurseinheiten innerhalb angemessener Frist nachgeholt werden können. Aus dem jeweiligen Vertrag kann sich etwas anderes ergeben. Kunden könnten nach dieser Einschätzung auf Erfüllung bestehen oder unter Setzung einer angemessenen Nachfrist hinsichtlich der noch offenen Leistungsteile zurücktreten. Sinnvoll wird es sein, sich mit den Kunden um ein Einvernehmen und mögliche Ersatztermine zu bemühen.

Bereits gebuchte Kurse, die erst nach der Aufhebung der Maßnahmen starten:

Starten bereits gebuchte Kurse erst nach Aufhebung der gegenwärtigen Beschränkungen, dann stellen sich unserer Einschätzung nach derzeit keine besonderen Fragen. Ein allgemeines Recht auf Rücktritt, nur weil der Kunde sich vielleicht aufgrund der allgemeinen Lage unsicher ist, ob er den für einen Zeitpunkt nach Aufhebung der Maßnahmen gebuchten Kurs besuchen möchte oder nicht, besteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl nicht, sofern nicht vertragliche Rücktritts- bzw. Stornierungsregelungen etwas anderes vorsehen.

Ist ein Online-Training ein gültiger Ersatz für die entgangenen Stunden im Studio?

Bei Verbrauchergeschäften sind nur solche Änderungsrechte für die Leistung in AGB verbindlich, die den Kunden zumutbar sind, insb. weil sie sachlich gerechtfertigt und geringfügig sind. Diese Vorbehalte müssten damit sie rechtswirksam sind, möglichst genau und konkretisiert sein. Diese Bedingungen werden bei den bestehenden, mit den Kunden vereinbarten AGB angesichts einer gänzlichen Einstellung des Offline-Trainings nicht gegeben sein. Ist vom Vertragsumfang z.B. zusätzlich zum Training im Studio auch die Möglichkeit von Online-Trainings umfasst, dann können solche, die schon erstellt wurden und weiterhin z.B. über die Homepage des Fitnessstudios abrufbar sind weiter angeboten werden. Ein Online-/Videotraining von innerhalb und außerhalb der Betriebsstätte ist zulässig, solange inklusive der Mitarbeiter nicht mehr als fünf Personen anwesend sind und die Sicherheitsvorkehrungen (Abstand mindestens 1 Meter innerhalb des Teams und zu den jeweils gefilmten Personen) eingehalten werden.

Dass deswegen, aber das Entgelt wie für die übliche Gesamtleistung geleistet werden müsste, ist nicht anzunehmen, weil die reduzierte Leistung nicht mehr in adäquaten Verhältnis zur Gegenleistung für ein „Offline“ steht.


Veranstaltungsagenturen/Kartenbüros

Gutschein-Lösung für abgesagte Veranstaltungen

Das COVID-19 Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz

Die wichtigsten Punkte:


Veranstaltungen/Begräbnisse/Hochzeiten/Versammlungen

Als Veranstaltungen gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Begräbnisse, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Zu Veranstaltungen zählen demnach auch Schulungen zur beruflichen Ausbildung (z.B. in WIFIs), betriebsinterne Besprechungen (z.B. Abteilungsleitersitzung), Gruppenberatungen (z.B. im Bereich der Lebens- und Sozialberatung), Workshops (z.B. Nagellackierkurs, Töpferkurs), Trainings (z.B. Hundetraining) sowie Sportkurse (z.B. Fitness).

Für Veranstaltungen gelten derzeit folgende Teilnehmergrenzen:

  • Bei Veranstaltung ohne zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beläuft sich die Teilnehmerobergrenze auf 10 Personen in geschlossenen Räumen und auf 100 Personen im Freiluftbereich.
  • Bei Veranstaltung mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen („Fixplatzveranstaltungen“) beläuft sich die Teilnehmerobergrenze auf 1.500 Personen in geschlossenen Räumen und auf 3.000 Personen im Freiluftbereich.

Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind (z.B. auftretende Künstler, Bühnentechniker, Security-Mitarbeiter), sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen.

Der für eine Veranstaltung Verantwortliche hat bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten. Letzteres hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter sowie weitere Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorzusehen. Hierzu zählen insbesondere

  • Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, sowie
  • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten beinhalten (z.B. Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis).

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur veröffentlicht.

Eine Veranstaltung mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen muss außerdem von der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt werden, sofern mehr als 250 Personen teilnehmen sollen.

Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Voraussetzung für die Bewilligung ist ein angemessenes COVID-19-Präventionskonzept des Veranstalters. In dem Verfahren sind außerdem folgende Umstände als Voraussetzung für die Bewilligung zu berücksichtigen:

  • die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Veranstaltung, sowie
  • die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde im Falle einer notwendigen Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung.

Sofern es im Rahmen einer Veranstaltung zu einem Verabreichen von Speisen oder einem Ausschank von Getränken kommt, gelten die allgemeinen Gastronomieregeln.

Für Begräbnisse gilt eine Teilnehmergrenze von 500 Personen. Zudem bedarf es bei selbigen keiner zusätzlichen behördlichen Bewilligung.

Die veranstaltungsspezifischen Teilnehmergrenzen und Hygieneauflagen gelten nicht für:

  • Veranstaltungen im privaten Wohnbereich,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953, wobei die Voraussetzungen des genannten Bundesgesetzes gelten,
  • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. 22/1974,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen.

Dies schließt nicht aus, dass andere allgemeine Hygieneauflagen im Einzelfall zur Anwendung kommen (insbesondere nämlich die grundsätzliche Wahrung des Mindestabstands von 1 Meter sowie die Maskenpflicht in Kundenbereichen.


Fach- und Publikumsmessen

Fach- und Publikumsmessen sind mit Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

Im Bewilligungsverfahren sind auch die epidemiologische Lage am Veranstaltungsort sowie die Kapazitäten der Gesundheitsbehörde zu berücksichtigen.

Voraussetzung für die Bewilligung sind die Bestellung eines COVID-19-Beauftragten sowie ein umzusetzendes COVID-19-Präventionskonzept des Veranstalters. Letzteres hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und von Personen mit Besucherkontakt zu beinhalten. Basierend auf einer Risikoanalyse müssen außerdem Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos erarbeitet werden. Hierzu zählen insbesondere:

  • Regelungen zur Steuerung der Besucherströme, zum Beispiel durch die Vergabe von Zeitfenstern und die Umsetzung eines Einbahnsystems für den Einlass,
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten beinhalten (z.B. Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis).

Das Betreten des Besucherbereichs von Fachmessen und Publikumsmessen ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Zusätzlich ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Veranstalter hat sicherzustellen, dass Personen mit Besucherkontakt eine mechanische Schutzvorrichtung (z.B. Maske) tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten auch auf Messen dieselben Hygieneauflagen wie in der Gastronomie.

Die zulässige Zahl an Besuchern einer Fach- oder Publikumsmesse bestimmt sich nach dem behördlich bewilligten COVID-19-Präventionskonzept. Demnach sind auch Veranstaltungen mit deutlich mehr als 10 Besuchern möglich, sofern adäquate Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden können.

Sofern im Rahmen von Fach- und Publikumsmessen auch Einzelveranstaltungen (z.B. Vorträge, Seminare, Produktvorführungen) stattfinden, gelten für den Bereich dieser Einzelveranstaltung (z.B. Vorführ- oder Seminarraum) jedoch weiterhin die allgemeinen Teilnehmergrenzen.


Außerschulische Jugenderziehung, Jugendarbeit und betreute Ferienlager

Siehe „Veranstaltungen/Begräbnisse/Hochzeiten/Versammlungen“


Fremdenführer, Reiseleiter, Reisebetreuer

Bei Führungen ist ein Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist zudem eine mechanische Schutzvorrichtung (z.B. MNS-Maske) zu tragen. Außerdem dürfen an einer einzelnen Führung höchstens 100 Personen im Freien bzw. 10 Personen in geschlossenen Räumen teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at/freizeit.


Campingplätze

Dürfen Campingplätze wieder geöffnet werden?

Zum Zwecke der Erholung und Freizeitgestaltung dürfen Campingplätze ab 29. Mai wieder öffnen.

Folgende Maßnahmen sollten eingehalten werden:

  • MNS im Kundenbereich in geschlossenen Räumen und beim Kundenkontakt tragen (VO § 2 Abs. 1a).
  • Hinweise auf den 1-Meter-Abstand in Eingangsbereichen, Rezeption und Verkaufsstellen anbringen.
  • Vorkehrungen für räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Ein-/Ausgänge, Sanitäranlagen) treffen.
  • Tische und Sitzgelegenheiten in den allgemein zugänglichen Bereichen so aufstellen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Stausituationen nach Möglichkeit vermeiden (z.B. bei der Anmeldung).
  • Oft berührte Gegenstände, Oberflächen, allgemeine Sanitärbereiche und insbesondere Bedienknöpfe, Armaturen und Türklinken frequenzabhängig reinigen.
  • Ausreichend Seife sowie Einweghandtücher in den Sanitärbereichen zur Verfügung stellen.
  • Desinfektionsspender können an zentralen Punkte aufgestellt werden.
  • Regelmäßig lüften bzw. Türen offenhalten, wenn das Wetter dies erlaubt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.

Für Gastronomiebetriebe auf Campingplätzen gelten die üblichen Leitlinien, die unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie verfügbar sind.


Weitere wichtige Informationen

Kurzarbeit

Kurzarbeit ist die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit und in der Folge des Arbeitsentgelts wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Kurzarbeit hat den Zweck, die Arbeitskosten temporär zu reduzieren und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten.
» weitere Informationen

Hilfsmaßnahmen für Betriebe

Informationen zu den Sofortmaßnahmen für Tourismusbetriebe – Haftungen für Überbrückungsfinanzierungen für stark betroffene KMU und EPU sowie der Kostenübernahme für diese Haftungen durch das Tourismusministerium
» Allgemeine Hilfsmaßnahmen

FAQs für Ein-Personen-Unternehmen

Die wichtigsten Antworten zu Corona für Ein-Personen-Unternehmen

» EPU FAQs

FAQ: WKÖ-Informationen zum Coronavirus

Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Betriebe

» FAQs

AKM und Corona-Krise

Bei allen Branchen, die wie beispielsweise die Gastronomie, Fitnessstudios und in manchen Bundesländern die Hotellerie von den gesetzlich/behördlich verordneten Schließungen betroffen sind, werden unaufgefordert von Seiten der AKM alle betroffenen Lizenzverträge mit Beginn der Schließung auf „Urlaub“ (dies entspricht einer Aussetzung des AKM-Lizenzvertrages) gesetzt. » Weitere Informationen

Mietzins-/Pachtzinsminderung

» Informationen/Rechtseinschätzung zum Thema Mietzins-/Pachtzinsminderung


Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr und basieren auf dem Wissenstand des Zeitpunkts der Veröffentlichung. Eine Haftung der Autoren oder des Fachverbandes der Freizeit- und Sportbetriebe ist ausgeschlossen.

Bzgl. der Betretungsverbote wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um die Interpretation der WKÖ handelt.

Für Einzelfallbeurteilungen empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den zuständigen Behörden.