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Einheitliche Einlagensicherung startet operativ mit 1.1.2019

Beitrag zur weiteren Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Einlagensicherung und des Anlegerschutzes in Österreich

Bereits im November 2017 fand die Gründungsversammlung der neuen einheitlichen Einlagensicherung – der „Einlagensicherung AUSTRIA GmbH“ – statt. Die neue Einlagensicherung umfasst den gesetzlichen Vorgaben des ESAEG (Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz) entsprechend die bisherigen Sicherungseinrichtungen der Banken und Bankiers, der Raiffeisenbanken, des Volksbanken-Sektors und der Hypothekenbanken. 

Rudorfer Aufsichtsratsvorsitzender der ESAEG

Sparkassen haben die im ESAEG vorgesehene Möglichkeit, die Einlagensicherung im Rahmen ihrer Institutssicherungssysteme abzubilden, genützt. Der Gesetzgeber hat mit der operativen Umsetzung die WKÖ als Interessenvertretung aller österreichischen Kreditinstitute betraut. „Mit der Errichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH wurde ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes getätigt“, so Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich und Aufsichtsratsvorsitzender der künftigen einheitlichen Einlagensicherung.  

Das neue Einlagensicherungsgesetz (ESAEG) auf Basis einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 2014 sieht vor, dass es in Österreich bis Ende 2018 ein einheitliches Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungssystem geben muss. Durch die Verbesserung der finanziellen Ausstattung soll die Leistungsfähigkeit der Einlagensicherung noch weiter erhöht werden. Dies geschieht u.a. durch den schrittweisen Aufbau eines Einlagensicherungsfonds seit 2015 bis zum Jahr 2024, den die Mitgliedsbanken des Sicherungssystems dotieren.  

Die Einlagensicherung AUSTRIA GmbH nimmt ihre operative Tätigkeit per 1. Jänner 2019 auf und ersetzt die bis 31. Dezember 2018 bestehenden Sicherungseinrichtungen der Banken und Bankiers, der Raiffeisenbanken, des Volksbankensektors und der Hypothekenbanken. 2018 werden die Systeme der vier Einlagensicherungen zusammengeführt, der operative Start vorbereitet sowie die bisher angesparten Finanzmittel an die neue einheitliche Einlagensicherung übertragen.

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