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30.09.2016 - Bundesjungmaurerwettbewerb in Klagenfurt

Leistungsschau von Österreichs besten Jungmaurern

Das Highlight der Nachwuchs-Ausbildung der heimischen Bauwirtschaft fand diese Woche in Klagenfurt statt: Die 24 besten Nachwuchsmaurer stellten beim Bundesjungmaurerwettbewerb an drei Tagen ihr Können und Fachwissen unter Beweis. Am Ende setzte sich Thomas Hirschmann aus der Steiermark durch. 

24 Hochloch-Ziegelmauerwerke, dicht aneinandergereiht, mit Gesims und Edelputz, sind das Ergebnis von drei Tagen hochkonzentrierter Arbeit: Auf den ersten Blick sieht jedes der Mauerwerke perfekt aus. Doch die hochkarätige Jury hatte ein Auge für die Details und fand die feinen Unterschiede.  

Nach eingehender Prüfung der Werke stehen die Ergebnisse seit Freitag fest: Den ersten Platz sichert sich Thomas Hirschmann (Steiermark, Firma Stiglitz-Leitgeb Bau GmbH). Dahinter folgen Martin Pußwald (Steiermark, Manfred Weitzer Bau GmbH) und Leopold Fahrnberger (NÖ, Firma SCE Schaufler Bau GmbH). 

Millimeter entscheiden 

„Jeder Teilnehmer hat hervorragende Arbeit geleistet, entscheidend waren punktuelle Kleinigkeiten und wenige Millimeter“, erklärt Robert Rauter, Kärntner Landesinnungsmeister. „Bei der Beurteilung zählt jeder Arbeitsschritt: von den ersten Vorarbeiten bis zur Endkontrolle des maßgetreuen Mauerwerks.“ 

Gearbeitet wurde nach einem Plan, auf dem alle Maße und Details des Hochloch-Ziegelmauerwerks vorgegeben waren. „Dabei kommt es vor allem auf die Genauigkeit und das saubere Arbeiten an. Auch der Zeitdruck spielt eine wichtige Rolle“, so Rauter. Das bestätigten die Teilnehmer, wie der Drittplatzierte Leopold Fahrnberger: „Der Zeitdruck war enorm. Es war ganz schön stressig, aber es ist sich mit der Zeit gerade noch ausgegangen.“ Dazu komme, dass vom ersten Arbeitsschritt an alles passen müsse, sagte Martin Pußwald, der Zweiter wurde: „Man darf sich keinen Fehler erlauben und muss schnell arbeiten, das ist gar nicht so einfach.“ Am besten gelungen ist dies Thomas Hirschmann aus der Steiermark, der sich dementsprechend freute: „Es ist in den letzten Tagen nicht schlecht gelaufen, ich bin super zufrieden mit meiner Leistung.“ 

Frömmel: „Beeindruckende Leistungssschau“ 

Neben dem handwerklichen Geschick mussten die Teilnehmer auch ihr Fachwissen unter Beweis stellen: dabei hatten sie einen theoretischen Teil zu absolvieren, bei dem Fachrechnen und Branchen-Know-how gefragt waren. „Es war insgesamt eine tolle Leistungsschau. Solche Wettbewerbe sind wichtig, um einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, welch großartige Arbeit unsere jungen Facharbeiter leisten“, so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel. Er gratulierte den Jungmaurern ebenso wie Josef Pein, der als Vertreter der Bauindustrie die Preise überreichte: „Ich bin beeindruckt von den Leistungen und vor allem von der Begeisterung der jungen Menschen.“

Ergebnis Bundesjungmaurerwettbewerb 2016

PlatzNameBundeslandAusbilder/Firma

1.

HIRSCHMANN ThomasSteiermarkStiglitz-Leitgeb Bau GmbH

2.

PUßWALD MartinSteiermarkIng. Manfred Weitzer Bau GmbH

3.

FAHRNBERGERLeopoldNiederösterreichSCE Schaufler Bau GmbH

4.

KAPELLER BenediktFachverband der BauindustrieLeyrer + Graf Bau GmbH

5.

KOGLER DominikKärntenKollitsch-Bau GmbH

6.

HOFEGGER ThorstenFachverband der Bauindustrie
Teerag-Asdag Hochbau

7.

HANGÖBL AndreasSalzburgOtto Duswald KG

8.

AIGNER BernhardNiederösterreichSCE Schaufler Bau GmbH

9.

LECHNER ChristianSalzburgEmpl Baugesellschaft m.b.H

10.

UNTERBERGER ManuelTirolHetzenauer Wohnbau GmbH
Podest
Hans-Werner Frömmel (links), Robert Rauter (Zweiter von rechts) und Josef Pein (rechts) gratulierten den drei Bestplatzierten Martin Pußwald, Thomas Hirschmann und Leopold Fahrnberger (von links).











Teilnehmer
Die 24 besten Jungmaurer Österreichs zeigten beim Bundesjungmaurerwettbewerb in Klagenfurt ihr Können.
Projekt
Das siegreiche Projekt









Weitere Fotos in Kürze auf http://bilder.deinbaumeister.at/

Plätze 11-24 (alphabetische Reihenfolge)

ABFALTER Markus - Tirol - Ing. Hans Bodner BaugmbH & Co KG

BAUER  Manuel - Burgenland - Pfnier & Co. GmbH

BAUMGARTNER Julian - Vorarlberg - Müller Bau GmbH & Co KG

BJELOBRADIC Mario - Wien - Ing. Hans Hofer Stadtbaumeister

DEJKIC Marijan - Wien - Ing. Kurt Hammerl GmbH

HAFNER Florian - Kärnten - Liesnig Baugesellschaft m.b.H.

HOFAUER Stefan - Oberösterreich - Reindl Bau

JANDRISITS Patrick - Fachverband der Bauindustrie - Teerag-Asdag Hochbau

KAPPLMÜLLER Matthias - Oberösterreich - Krückl Baugesellschaft m.b.H. & Co KG

KRUTZLER Alexander - Fachverband der Bauindustrie - Porr Bau GmbH

MARCHAT Stefan - Fachverband der Bauindustrie - STRABAG AG

PROKOPETZ Julian - Burgenland - Pfnier & Co. GmbH

TOVILOVIC Nikola - Fachverband der Bauindustrie - Porr Bau GmbH

WACHTER Michael - Vorarlberg - Wilhelm + Mayer Bau GmbH


»» Weitere Infos zur Lehrlingsinitiative unter www.bauakademie.at            

Top bei internationalen Berufswettbewerben 

Bei internationalen Wettbewerben spielen Österreichs Nachwuchs traditionell ganz vorne mit. Bei den letzten World Skills 2015 in Sao Paolo sicherten sich die rot-weiß-roten Teilnehmer gleich 2 Medaillen: Die Kategorie Betonbau feierte dabei WM-Premiere und Michael Haydn und Alexander Hiesberger (beide NÖ) jubelten am Ende über Platz eins. Während die Premiere bei den Betonbauern damit mehr als geglückt ist, konnte bei den Maurern eine Tradition fortgesetzt werden: Martin Entholzer (OÖ) schnappte sich Silber. Damit holten Österreichs Maurer seit 2012 jedes Jahr eine Skills-Medaille, in den letzten zehn Jahren insgesamt sieben. Die regelmäßigen Top-Platzierungen (u.a. EM-Gold-Hattrick 2010-2014) belegen das hohe Niveau der Ausbildung der heimischen Bauwirtschaft. 

„Triales“ Ausbildungssystem 

Bau-Lehrlinge in Österreich erhalten durch das  „triale“ Ausbildungssystem ein einzigartiges Rüstzeug: Zusätzlich zur Ausbildung im Lehrbetrieb und der Berufsschule verbringen alle Maurer, Tiefbauer und Schalungsbauer insgesamt bis zu acht Wochen an einer der acht österreichweiten BAUAkademien. In diesen – von Unternehmen des Baugewerbes und der Bauindustrie finanzierten – Einrichtungen erlernen und vertiefen die zukünftigen Facharbeiter im intensiven Training mit erfahrenen Ausbildern alle notwendigen fachpraktischen Fertigkeiten.  

Lehrlingsprämie  

Zusätzlich zur staatlichen Förderung erhalten Betriebe des Baugewerbes und der Bauindustrie pro Lehrling und pro Lehrjahr von den Bauverbänden eine Prämie von 1.650 Euro. Auch die Verdienstmöglichkeiten sind höher als in den meisten anderen Branchen. Bereits im ersten Lehrjahr verdient man € 926 pro Monat, im zweiten Lehrjahr steigert sich der Verdienst auf € 1.387 im dritten Jahr bekommt ein Baulehrling € 1.850.