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Versicherungen in der Bauwirtschaft

Versicherungsinformation und Risikomanagement

Versicherungspflicht für das Baumeistergewerbe

„Das Errichten von Bauwerken sowie Bautätigkeiten generell sind mit besonderen Gefahren verbunden. Es wurde mit der 5. GewONov 2010 eine Regelung für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen geschaffen. Zur Absicherungen dennoch verursachter Schäden wäre auch eine Haftpflichtversicherung für das Baumeistergewerbe einschließlich der dem Baumeistergewerbe entstammenden Teilgewerbe konsequent“ (RV 1800 BlgNR 24. GP, 2). Mit diesen kurzen Worten begründete der Gesetzgeber 2012 die erstmalige Einführung einer Pflichtversicherung für das Baumeistergewerbe (BGBl I 85/2012).

Die Versicherungspflicht trifft alle Gewerbetreibenden, die das Baumeistergewerbe oder einen Teilbereich des Baumeistergewerbes ausüben. Namentlich umfasst dies folgende Befugnisse: Baumeister (auch solche, die ihre Gewerbeberechtigung z. B. auf Planung, Berechnung, Bauleitung eingeschränkt haben); Maurermeister; Baugewerbetreibende; Teilgewerbe aus dem Baumeistergewerbe, namentlich Erdbau sowie Betonbohren und -schneiden .

Die Versicherungsdeckung muss je nach jährlichem Umsatz (§ 221 Abs 2 Z 2 iVm § 221 Abs 4 UGB) entweder mind. € 1 Mio. oder mind. € 5 Mio. pro Schadensfall betragen. Hierbei darf ein Selbstbehalt von höchstens 5% dieser Summen pro Schadensfall vereinbart werden.

Leitfaden Versicherungsinformation für Bauunternehmen

Bauunternehmer müssen beim Abschluss von Versicherungsverträgen häufig auf Basis unvollkommener Informationen entscheiden. Die Entwicklung in Richtung „Versicherung jeder Art von Unsicherheit“ hat, nicht zuletzt aufgrund der Marktnachfrage, eine unüberschaubare Vielfalt von Produkten mit sich gebracht. Die Bundesinnung Bau hat in Zusammenarbeit mit der Versicherungsberatungs- GmbH einen übersichtlichen und stark komprimierten Überblick erarbeitet. Dieser auf die Bedürfnisse der Bauwirtschaft abgestellte Versicherungsleitfaden soll als Orientierungshilfe und Entscheidungsgrundlage bei der Konzeption des betrieblich erforderlichen Versicherungsschutzes dienen. Eine exemplarische Darstellung von Risken und Versicherungssparten soll die Einordnung nach wesentlichen und unwesentlichen Risken erleichtern und als Grundlage für die Erstellung eines individuellen Risikoprofiles dienen. Nachdem das Schicksal einzelner Personen oftmals eng mit dem des Unternehmens verbunden ist, wird auch den persönlichen Versicherungen (z.B. Unfall, Ableben) eine besondere Bedeutung beigemessen. Grundkonzept des Leitfadens ist die Erstellung von Risikokategorien unter Berücksichtigung einschlägiger Messgrößen.

Versicherungsdrehscheibe und -handbuch

Als Vertiefung des Versicherungsleitfadens, der einen Überblick zur Prioritäten-Einordnung von Bauversicherungen darstellt, hat die Bundesinnung Bau in Zusammenarbeit mit der Styriawest GmbH ein Informations-Werkzeug über baurelevante Versicherungsprodukte erstellt. In Form einer leicht handhabbaren Drehscheibe werden betrieblichen Risikobereichen (Produktions- und Dienstleistungsrisiko, innerbetriebliches Vermögensrisiko) und charakteristischen Risikogruppen (substanzbezogenes Bestandsrisiko, Mobilitäts- und Verwendungsrisiko, normatives und technisches Haftungsrisiko) einschlägige Versicherungsprodukte gegenübergestellt. In einem zugehörigen elektronischen Handbuch finden Sie detaillierte Informationen, Rahmenbedingungen und Vertragshinweise zur jeweiligen Produktart. 

Die Versicherungsscheibe erhalten Sie kostenlos bei Ihrer Landesinnung Bau

Baurücklassversicherung

Sicherstellungen (Haftrücklässe, Deckungsrücklässe, Erfüllungsgarantien, Vadien, …) haben in der Bauwirtschaft zunehmend Bedeutung gewonnen. Verstärkt wurden die Probleme durch verschärfte Finanzierungregulatorien für Banken (Basel II, Basel III,…).

Lange Zeit wurde nahezu das gesamte Volumen der Sicherstellungen über Bankgarantien abgewickelt. Dies führte (insbesondere in Zusammenhang mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen) in der Bauwirtschaft zu hohen Kosten, negativen Liquiditätseffekten und unangenehmen Auswirkungen auf die Bonität und Finanzierungssituation. Als echte Alternative zur Bankgarantie bieten namhafte Versicherer sogenannte Baurücklassversicherungen an. Ein Beispiel finden Sie auf der Website der Styriabau.