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Die besten Nachwuchs-Bodenleger kommen aus Oberösterreich

Johannes Auinger aus Taufkirchen ist Sieger beim Bodenleger Bundeslehrlingswettbewerb in Graz, der dritte Platz geht an Kevin Piemeshofer aus Kronstorf.

Wenn Handwerk den sprichwörtlich goldenen Boden haben soll, dann trifft das hundertprozentig auf den Nachwuchs bei den Bodenlegern zu. Lehrlinge aus ganz Österreich zeigten beim Bundeslehrlingswettbewerb vom 18. - 20.01.2017 in Graz im Rahmen der Häuslbauermesse ihr Können. Und das war meisterlich!

Johannes Auinger aus Taufkirchen überzeugt mit seinem Parkett- und Linoleumboden die Jury. Beide Böden waren natürlich nicht aus Fertigteilen, sondern aus Rohmaterial zu schneiden und zu legen. Die Ergebnisse waren wunderschöne Beläge in Meisterkategorie. „Beim Parkett hat es mich schon gfeigelt. Aber jetzt ist das super!“, freut sich der Sieger auf die Gratulationen.

Der dritte Platz (mit nur wenigen Punkten Abstand) ging ebenfalls nach Oberösterreich: Kevin Piemeshofer aus Kronstorf war ebenfalls am Podium. Zweiter wurde Maximilian Koll aus Bischofstetten.

Stolz auf den Bodenleger-Nachwuchs waren Bundesinnungsmeister Ing. Georg Mayrhofer, Sepp Eberhard, steirischer Innungsmeister, und der Steirer Markus Gangl, Bundeslehrlingswart.

„Der Boden trägt den Raum. Ein schöner Boden ist die Grundlage für Schönes Wohnen“, erklärt Georg Mayrhofer, „der gute Bodenleger hat nicht nur das Können, das richtige Material einzusetzen, sondern auch den Geschmack, für das richtige Muster. Ich freue mich, dass wir schon bei unseren Lehrlingen so exzellente Bodenleger haben, auf die das zutrifft.“   

Beim Wettbewerb musste ein rund 1,5 Quadratmeter großer Boden in komplizierter Ornamentik verlegt werden. Dazu mussten die Lehrlinge das rohe Material (z.B. Parkettstäbe) selbst berechnen, zuschneiden und verlegen. Die Kunst liegt darin, beim Legen den Überblick über das gesamt „Kunst-Handwerk“ nicht zu verlieren.  

Das Berufsbild “Bodenleger"

Seit über 20 Jahren zählt der „Bodenleger” zum gebundenen Gewerbe. Damit verbunden ist eine dreijährige Lehrzeit, die mit dem Abschluss zum Bodenlegergesellen endet.

Der Bodenleger befasst mit Unterbodenaufbauten wie z.B. Estrich und seine Varianten , sowie der Verlegung von elastischen Belägen wie z.B. PVC Homogenbelägen, Schaumpolsterbelägen, Linoleum, Kork, Kautschuk, Vinyl-Designbelägen, PVC-freien Belägen, Teppichböden, Parkett in allen Produktionsarten, weiteren Holzfußböden, Laminaten usw. Auch Kunstharzbeschichtungen zählen zum Bodenlegergewerbe.    

Bundeslehrlingswettbewerb 2017
Sepp Eberhard, Innungsmeister Steiermark und Organisator; Maximilian Koll, Niederösterreich 2. Platz; Johannes Auinger, 1. Platz; Kevin Piemeshofer, 3. Platz und Bundesinnungsmeister Ing. Georg Mayrhofer