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Berufsfotografen: Voraussetzungen für Öffnung ab 1.5.2020

Corona-Sicherheits-Maßnahmen und Verhaltensregeln

Übersicht:

10 m2 Regelung abgeschafft!

Seit 2.6.2020 gibt es keine Beschränkung mehr, wie viele Kundinnen und Kunden sich in einem Geschäftslokal aufhalten dürfen. Seit 1. Mai galt eine 10m²-Regelung für die Kundenbereiche von sämtlichen Geschäften und Dienstleistungsunternehmen, die nun abgeschafft wurde.

Weiterhin gelten die Regelungen für 1-Meter-Mindestabstand und MNS-Pflicht.

Ab 15. Juni gilt die MNS-Pflicht wie angekündigt nur mehr:

  • für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie
  • im öffentlichen Verkehr
  • in Apotheken
  • bei Dienstleistungen, wo der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Dienstleister und Kunde nicht eingehalten werden kann, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. Plexiglasscheibe bei Pediküre)
  • bei bestimmten Veranstaltungen (genauere Details folgen von der Regierung)

Lockerungsverordnung zu Covid-19 in Kraft 

Mit 29.5.2020 ist die neue Lockerungsverordnung zu Covid-19 in Kraft getreten. Diese enthält unter anderem nachfolgende, für die BerufsfotografInnen interessante, Änderungen:

  • Ab 29.5. sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen untersagt. Mit 1. Juli 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 500 Personen zulässig. Mit 1. August 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 750 Personen zulässig. Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken an Besucher gilt § 6.
  • Hochzeiten und Begräbnisse mit mehr als 100 Personen sind untersagt.
  • Nicht geändert hat sich der Umstand, dass beim Betreten öffentlicher Orte im Freien gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten ist.
  • Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Die bedeutet allerdings, dass Gruppenfotos bei Hochzeiten mit nicht im selben Haushalt lebenden Personen auch derzeit ohne der Einhaltung des Mindestabstandes nicht möglich sind.

Die Berufsfotografen dürfen unter folgenden Voraussetzungen ab 1.5.2020 (natürlich unter Berücksichtigung der bisher gültigen Feiertagsbestimmungen) wieder tätig werden, da das Betreten des Kundenbereichs von sämtlichen Geschäften und von Dienstleistungsunternehmen ab 1.5.2020 wieder erlaubt ist:

  • Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt sowie Kunden eine mechanische Schutzvorrichtung tragen, die den Mund- und Nasenbereich gut abdeckt und vor Tröpfcheninfektion schützt (Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren), sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet,
  • Sämtliche Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen zueinander einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten,
  • Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung
    • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunde und Dienstleister und/oder
    • vom Kunden das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,
    ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Der Unternehmer hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass sich maximal so viele Kunden gleichzeitig im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 10 m² zur Verfügung stehen; ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², so darf jeweils nur ein Kunde die Betriebsstätte betreten.

Vorgaben entsprechend der Covid-19 Lockerungs-VO (Einschränkungen in den Betrieben:

  • Mindestabstand von 1 Meter zwischen sämtlichen anwesenden Personen (z.B. KundInnen, MitarbeiterInnen), kein verpflichtender Mindestabstand gilt für Personen, die miteinander (zumindest zeitweise) im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Pflicht zur Tragung mechanischer Schutzvorrichtungen (z.B. Masken) für KundInnen und MitarbeiterInnen,
  • gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen KundInnen, dass pro KundIn 10 m2 zur Verfügung stehen. Ist eine Betriebsstätte kleiner als 10 m², so darf jeweils eine einzige/r KundIn das Geschäft betreten. Diese/r KundIn darf jedoch von minderjährigen Kindern begleitet werden.
  • Sofern zwischen Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung (z.B. Acrylglasscheiben) bestehen, darf der 1-Meter-Abstand ebenfalls unterschritten werden.
  • Wenn das Tragen einer mechanischen Schutzvorrichtung (z.B. Masken) aufgrund der Eigenart einer Dienstleistung nicht möglich ist (z.B. Berufsfotografie), darf stattdessen durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden. Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen können unter anderem das zusätzliche Tragen eines Gesichtsschutzes zum MNS sein und die Vergrößerung des Abstandes zwischen KundIn und MitareiterIn auf 2m und mehr.
  • Eine mechanische Schutzvorrichtung muss zudem nicht getragen werden, wenn zwischen Personen eine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet (z.B. Acrylglasscheiben).
  • Keine Pflicht zur Tragung mechanischer Schutzvorrichtungen (z.B. Masken) besteht schließlich für Kinder unter 6 Jahren und Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann. 

Handlungsempfehlungen für BerufsfotografInnen

Die/der UnternehmerIn und seine/ihre MitarbeiterInnen tragen im Kundenbereich einen Mund-Nasen-Schutz. Der/Die ArbeitgeberIn stellt seinen/ihren MitarbeiterInnen die entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung stellen. Die persönliche Schutzausrüstung muss richtig, gezielt und ressourcenschonend eingesetzt werden.

  • Terminvereinbarung mit den KundInnen ausnahmslos telefonisch oder via E-Mail
  • Verzichten Sie aus hygienischen Gründen, so gut es geht, auf Bargeldzahlungen. Bitte nutzen Sie verstärkt die Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs (Bankomatkarte, Überweisung, Kreditkarte).
  • KundInnen müssen beim Betreten des Geschäftslokals einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bei Bedarf wird ein Mund-Nasen-Schutz an den/die KundIn ausgegeben. Dieser kann vom Unternehmen zum Selbstkostenpreis angeboten werden, falls die KundInnen keine eigene mitgebracht haben.
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden.
  • KundInnen hängen ihre Jacken/Mäntel selber auf.
  • Den KundInnen die Möglichkeit zum Händewaschen und/oder zur Hände-Desinfektion geben.

Verhalten während des Fotografierens

  • Die KundInnen können während dem Fotografiert werden (Passbild, Bewerbungsfoto, Portrait,...) die MNS-Maske abnehmen. Der/die FotografIn hat, wenn möglich, den Abstand auf 2m oder weiter zu vergrößern.
  • Portrait-, Newborn-, Passbild-, Bewerbungsfotografie usw.: Kein direkter Körperkontakt zwischen FotografIn bzw. MitarbeiterIn und KundIn (richtiges Positionieren/Drapieren, Haare richten etc.).

Reinigung des Geschäftslokals

  • Arbeitsplatz sollte nach jedem/jeder KundIn gereinigt werden
  • Im Sanitärbereich erfolgen zusätzliche Desinfektionen
  • Hautschonende Flüssigkeitsseife und Einmalpapierhandtücher sind im Sanitärbereich vorrätig
  • gründliche Reinigung im, eventuell vorhandenen, Aufenthaltsraum und Studio werden täglich durchgeführt
  • Kontaktflächen (wie Türklinken, Liftknöpfe, Treppengeländer, Kaffeemaschinen etc.) werden öfter gereinigt
  • Auf vermehrtes Lüften des Studios und des, eventuell vorhandenen, Aufenthaltsraums wird geachtet
  • Entsorgung von potentiell infektiösem Material (z.B. benutzte Taschentücher) ohne Zwischenlagerung in einem geschlossenen Behältnis. 

Unterweisung der MitarbeiterInnen:

  • Niesen in Armbeuge oder Taschentuch
  • Abstand halten unter den Kolleginnen
  • Verwendung, Umgang und Entsorgung von MNS Masken
  • Richtiges Händewaschen vor jedem Kunden
  • Vermeidung von Gesichtskontakt mit Händen
  • Desinfektion von Arbeitsmaterialien
  • Aufenthaltsraum nur einzeln benutzen bzw. Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands
  • Verhalten beim plötzlichen Auftreten von Verdachtssymptomen einer COVID-19 Erkrankung bei KundInnen 

Aushang Corona-Sicherheits-Maßnahmen

Aushang für Kundinnen und Kunden

Aushang für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wichtig: Eigenverantwortung mit Hausverstand! 

Es liegt an jedem einzelnen von uns, unseren Beitrag zur Minimierung des Infektionsrisikos zu leisten. Handeln wir auch so! Besondere Berücksichtigung von Risikogruppen ist derzeit noch nicht gänzlich geregelt! 

Stand: