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Lehrberuf Kraftfahrzeugelektriker - Lehrzeit: 3 Jahre

Berufsbeschreibung

KraftfahrzeugelektrikerInnen kontrollieren, warten, reparieren und montieren elektrische und elektronische Anlagen (z.B. Beleuchtungs-, Zünd- oder Starteranlagen, Alarmanlagen ) und Zubehörteile von Kraftfahrzeugen. Für das Aufspüren und Beheben von Störungen setzen sie hochentwickelte Mess- und Prüfgeräte ein. Sie verwenden aber auch gewöhnliches Handwerkzeug wie Schraubenzieher, Hämmer, Bohrer, Zangen und Feilen. KraftfahrzeugelektrikerInnen arbeiten zusammen mit ihren BerufskollegInnen in Kraftfahrzeugwerkstätten. Sie haben Kontakt zu ihren KundInnen.

Ältere Fahrzeugmodelle sind mit elektromechanischen Anlagen (z.B. bei der Zündung) ausgestattet. In der letzten Zeit entwickelte Fahrzeugtypen werden zunehmend mit elektronischen Anlagen (z.B. Motor-Steuerungs-Computer) ausgestattet. Bei Defekten an elektronischen Steuerungsanlagen werden die betreffenden Bauteile ausgetauscht und nicht mehr repariert. Die wichtigste Aufgabe ist dabei die Fehlersuche, die mit elektronischen Prüfgeräten durchgeführt wird.

Zu den elektrischen bzw. elektronischen Anlagen von Kraftfahrzeugen zählen z.B. die Stromversorgungsanlage (sie besteht aus der Starterbatterie, der Lichtmaschine und einem Stromregler), die Zündanlage sowie die Beleuchtungsanlage (Scheinwerfer, Rücklicht, Armaturenbrettbeleuchtung usw.). Zubehörteile sind z.B. Radioanlagen, Mobiltelefonanlagen, Alarmanlagen, Nebelscheinwerfer und Zusatzheizungen. Weiters statten die KraftfahrzeugelektrikerInnen Sonderfahrzeuge - zum Beispiel für die Polizei, Feuerwehr oder Baustellenfahrzeuge - mit besonderen elektronischen Anlagen aus und sind für die Installation von Leitungen, Armaturen und Aggregaten zuständig.

Zu ihren Arbeitsmaterialien und -geräten zählen elektronische Motortestgeräte, Dichtungsringe, Schrauben, Kabel, Schmiermittel, Schleifmittel, Härtemittel, Lötmittel, Kühlmittel, Isoliermaterial, Batteriesäure, destilliertes Wasser, Ersatzteile wie z.B. Starterbatterien, Generatoren, Starterersatzteile, Zündkerzen, Kondensatoren, Glühbirnen, Handwerkzeuge wie z.B. Schraubenzieher und -schlüssel, Zangen, Hammer, Feilen, Bohrer, Messwerkzeuge, Kerzenschlüssel sowie Maschinen und Vorrichtungen: Hebebühne, Wagenheber, Drehmaschine, Rundschleifmaschine, Bohrmaschine, Fräsmaschine etc.

Die wichtigsten Tätigkeiten und Aufgabenbereiche auf einen Blick

  • Beheben von verschleiß- oder unfallbedingten Defekten an herkömmlichen elektromechanischen Anlagen
  • Fehlersuche bei elektronischen Anlagen mit Hilfe von elektronischen Messgeräten und Prüfständen in Kraftfahrzeugwerkstätten
  • Überprüfen der Funktionstüchtigkeit der Kraftfahrzeugelektrik (Service)
  • Montieren und Warten elektrischer Zusatzeinrichtungen (z.B. elektrische Heiz- und Klimaanlagen, HiFi- und Telefonanlagen, Navigationssysteme oder Alarmanlagen)
  • Instandsetzen von Kraftfahrzeugmotoren; Ein- und Ausbau der Batterie, Anschließen an ein Ladegerät
  • Prüfen des Schadstoffgehaltes der Abgase und Einstellarbeiten am Vergaser
  • Verkaufen von elektrischen KFZ-Einrichtungen und Kundenberatung

Unternehmen und Institutionen

  • Gewerbliche Kraftfahrzeugwerkstätten
  • Großbetriebe der Kraftfahrzeugindustrie
  • Werkstätten von Verkehrsunternehmen