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Auslandsoscar: Kandidat gewählt

„Ich seh, ich seh“ von Veronika Franz und Severin Fiala wird als heißer Favourit für den Best Foreign Language Film gehandelt
Stand:

Genau vor einem Jahr trat der Film „Ich seh, ich seh“ von Veronika Franz und Severin Fiala bei den Filmfestspielen von Venedig ins Rampenlicht, seither wurde er mit 14 Preisen ausgezeichnet und bei mehr als 70 internationalen Festivals gezeigt. Seit 1.9. hat der Horrorfilm ein neues Highlight vorzuweisen: die vom FAMA (Fachverband der Film- und Musikwirtschaft) einberufene Jury für den Auslandsoscar entschied, den Film für die Nominierungen für den Best Foreign Language Film bei den 88. Academy Awards am 28. Februar 2016 einzureichen.

Die Begründung der Jury: Die große Verunsicherung: Wer ist Täter, wer Opfer? Was ist Realität, was Alptraum? Veronika Franz und Severin Fiala haben einen visuell packenden und nervenaufreibenden Film gedreht, der lustvoll mit Genreelementen spielt – diese biegt, verdreht und mitunter auch pervertiert. Zu gleichen Teilen Horrorfilm und Autorenfilm, ebenso klug konstruiert wie elegant inszeniert. Ein Ereignis!

„Ich seh, ich seh“ von Veronika Franz und Severin Fiala ist eine Produktion der Wiener Ulrich Seidl Film Produktion hergestellt mit der Unterstützung von:  Österreichisches Filminstitut, FISA, ORF, Filmfonds Wien, Land Niederösterreich. Die Oscar-Nominierungen werden am 14. Jänner 2016 bekannt gegeben.

Preisregen geht weiter

Der bereits vielfach ausgezeichnete Horrorfilm „Ich seh Ich seh“ ist weiter auf Preisjagd: Gerade zum österreichischen Kandidaten für den Auslandsoscar gekürt, ist der Debütspielfilm von Veronika Franz und Severin Fiala auch unter den 52 Filmen in der Vorauswahl für den 28. Europäischen Filmpreis. In den 20 mitgliederstärksten Ländern wurde jeweils ein nationaler Film von den Mitgliedern der EFA auf die Nominierungsliste gesetzt. Ergänzt wurde die Auswahl durch Vorschläge eines aus Fachleuten und EFA-Vorstandsmitgliedern bestehenden Komitees. Neben „Ich seh Ich seh“ als einziger österreichischer Beitrag haben es u. a. Wim Wenders’ „Every thing will be fine“, der Goldene-Löwen-Gewinner „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ des Schweden Roy Andersson, Sebastian Schippers furioser, ohne Schnitt gedrehter „Victoria“, Paolo Sorrentinos „Youth - La giovinezza“ und der britische Animationsfilm „Paddington“ von Paul King in die Vorauswahl geschafft.

Auch der deutsche Auslandsoscarkandidat „Im Labyrinth des Schweigens“ von Giulio Ricciarelli wird genannt. In dem Drama über die Frankfurter Auschwitz-Prozesse wirkt der österreichische Schauspieler Johannes Krisch („Jack“) mit.

Die Verleihung findet am 12. Dezember in Berlin statt.