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Informationen zur SVA-Aussendung über die Beschäftigung älterer Arbeiternehmer

Stand:

Derzeit verschickt die SVA Informationsblätter mit dem Betreff „Beschäftigung älterer Arbeitnehmer – neue gesetzliche Regelung“. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme, die die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer heben soll. Konkret wurden drei Zielquoten ausgearbeitet: Das Beschäftigungsausmaß am österreichischen Arbeitsmarkt soll

1. bei 55-59jährigen Männern auf 73,6% (2015: 71,8%)
2. bei 60-64jährigen Männern auf 33,1% und (2015: 28,9%)
3. bei 55-59jährigen Frauen auf 60,1% (2015: 55,6%)

erhöht werden.

Wenn diese österreichweiten Zielquoten erreicht werden, wird die Bonus-Malus-Regelung nicht eintreten. Wird einer dieser drei Zielwerte zum Stichtag 30.6.2017 nicht erreicht, tritt mit 1.1.2018 das beschlossene Bonus-Malus-Modell in Kraft. Eine der drei Quoten ist bereits erfüllt, eine weitere steht kurz vor Erfüllung. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Bonus-Malus-System nicht in Kraft tritt.

Falls die Bonus-Malus-Regelung kommt, betrifft sie nur Unternehmen mit mindestens 25 vollversicherten Dienstnehmern (das sind alle, die nicht geringfügig angestellt sind). Diese Unternehmen müssen dann eine Branchenquote erfüllen, um nicht vom Malus betroffen zu sein.

Laut SVA sind in unserem Fachverband davon 29 Unternehmen betroffen. Von diesen erfüllen jedoch 14 die Branchenquote. Es handelt sich um 15 Unternehmen, die die Branchenquote von 4,07% nicht erfüllen (Unternehmen, die einen Älteren-Beschäftigungs-Anteil von weniger als 4,07% haben).

Die SVA wird sowohl die gesamtösterreichische Quote evaluieren, sowie eine Branchenquote und eine Dienstgeberquote. Wenn die Dienstgeberquote bei der Beschäftigung an über 55-Jährigen unter der Branchenquote liegt, tritt der Malus-Effekt für das betroffene Unternehmen in Kraft. Der Malus-Effekt bedeutet eine Verdoppelung der Auflösungsabgabe bei Beendigung von Dienstverhältnissen (von € 121 auf € 242).

Der Bonus-Effekt tritt in Kraft, wenn das betroffene Unternehmen eine höhere Älteren-Beschäftigungsquote als die Branchenquote aufweist. Der Bonus führt zu einer Senkung der Lohnnebenkosten um 0,1% des DG-Beitrags für den FLAF auf 3,8%.

Jeder Dienstgeber wird bis 30.9.2017 von der SVA darüber informiert sein, ob er die jeweilige Branchenquote unter- oder überschreitet.

Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte an die sozialpolitische Abteilung der jeweiligen Landeskammer.

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