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Österreichs Filmerbe sichern

Stand:

Der Übergang vom analogen in das digitale Zeitalter hat auch im Bereich der Archivierung von Filmen viele Fragen aufgeworfen. Eine vom Bundeskanzleramt in Auftrag gegebene Studie von paul und collegen consulting hat den Ist-Zustand des „Filmarchiv Austria“ (FAA) und „Österreichisches Filmmuseum“ (ÖFM) zu erhoben, und die Potentiale einer verstärkten Zusammenarbeit der beiden Vereine evaluiert. Die Studie beschäftigt sich zum einen mit der Frage, welche Archivierungsform in Österreich zielführend ist und zum anderen mit jenen führenden Einrichtungen, die bereits heute in diesem Bereich federführend tätig sind. Untersucht wurden vor allem Potenziale und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Filmmuseum und Filmarchiv hinsichtlich der Langzeitarchivierung (Technik und Lager).

Ergebnis der Studie: Es wird die analoge Langzeitsicherung des filmischen Erbes und der Aufbau eines gemeinsamen, strategisch agierenden „Preservation Centers“ empfohlen. Die analoge Sicherung wird gegenüber der digitalen Sicherung bevorzugt. Diese ist sicherer und beständiger gegenüber Formatwechsel. Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit allen Beteiligten – und in Abwägung der internationalen Entwicklungen – erarbeitet

Aus dieser Entscheidung – die auch technische Herausforderungen mit sich bringt – wurde die Gründung eines „Film Preservation Centers Austria“ abgeleitet.

Das Preservation Center soll künftig sicherstellen, dass die analoge Bearbeitungskette unter einem Dach in Österreich gesichert ist (u.a. Technik, analoge Kopier- und Arbeitsmöglichkeit). Ziel ist es, diese Möglichkeiten und dieses Wissen in Österreich zu erhalten (Standortvorteil gegenüber anderen Ländern wie Deutschland, wo auf rein digitale Sicherung umgestellt wird).

In einem ersten Schritt wurde deshalb der Maschinenpark der Synchrofilm (dieses letzte analoge Kopierwerk in Österreich wurde vor ein paar Monaten geschlossen) erworben.
In einem nächsten Schritt wird das Bundeskanzleramt gemeinsam mit dem Filmarchiv und dem Filmmuseum – unter Beiziehung internationaler Expertinnen und Experten – mögliche Varianten für ein Preservation Center in Österreich erarbeiten.

Ziel ist es, im Laufe des Jahres 2017 den Kopierbetrieb im „Film Preservation Center“ aufzunehmen.


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