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Rechtliche Vorgaben, Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos 

Covid-19: Was ist für den Bereich Film-/Musik zu beachten?

Information zum aktuellen Lockdown:
Professionelle Produktionstätigkeit für den Bereich Film und Musik ist im aktuellen Lockdown weiterhin möglich.  Keine Änderungen durch die verlängerte „Oster-Ruhe“ in der Ost-Region (Wien, Niederösterreich, Burgenland). Update erfolgt demnächst.

Hinweis zu den Maßnahmen:
Aus der aktuellen Covid Maßnahmenverordnung ergeben sich bundesweite Beschränkungen - sie beziehen sich auf die Bereiche „Ausgangsregelungen, Schutzmaßnahmen, öffentlicher Raum“, „Einschränkungen in Betriebsstätten“ sowie „Events und Veranstaltungen“. 

Die Gültigkeitsdauer von (Zutritts-)Tests wurde angepasst: Antigentest 48h und PCR-Test 72h.

Ab 1. April 2021: Verpflichtendes Präventionskonzept für Betriebe ab 51 Mitarbeiter/-innen

Allgemein gilt:

  • FFP2-Maskenpflicht
    • an allen öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen
    • bei (derzeit erlaubten) Veranstaltungen
    • bei Fahrgemeinschaften
    • in allen Kundenbereichen des Handels sowie in nicht körpernahen Dienstleistungsbetrieben
    • auch von genesenen und geimpften Personen
  • 2 Meter Abstand gilt an allen öffentlichen Orten – indoor und outdoor, sowie am Arbeitsplatz, es sei denn, es können sonstige, geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. Aufstellen von Plexiglaswänden); zudem ist ein MNS zu tragen
  • wöchentliche Berufsgruppentestungen insbesondere für ArbeitnehmerInnen mit unmittelbaren Kundenkontakt
  • Berufliche Tätigkeiten sind von der Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr ausgenommen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Covid-19 Maßnahmen finden Sie in den FAQs.

Zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten in bestimmten Gebieten von Österreich auch (zusätzliche) regionale Gesundheitsschutzauflagen. Eingehendere Informationen zu den regionalen Maßnahmen finden Sie auf corona-ampel.gv.at

Die neuen Covid-19-Regelungen für die Filmwirtschaft

Nach den aktuellen Corona-Regelungen ist das Betreten des Arbeitsortes (= Ort der beruflichen Tätigkeit) zulässig. Filmproduktion ist daher an den Drehorten nach wie vor erlaubt. In der WKÖ Kriterienliste der „offenen Betriebe“ ist die Tätigkeit der Filmproduktion ausdrücklich als zulässig angeführt:

  • Zulässigkeit von Film-Dreharbeiten (unter der Einhaltung von Schutzmaßnahmen)
  • Zulässigkeit von Dreharbeiten an öffentlichen (und privaten) Plätzen bei Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Tätigkeiten der Filmproduktion (z.B. Filmdrehs) sind grundsätzlich erlaubt. An der Filmproduktion mitwirkende Personen dürfen daher zu beruflichen Zwecken den Arbeitsort betreten. Der Drehort bei Filmarbeiten gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z.B. für Schauspieler, Laiendarsteller, Techniker, Komparsen, etc.). Es wird entsprechend der Covid-19-Schutzmaßnahmen-VO empfohlen, in diesen Fällen für die MitarbeiterInnen eine Bestätigung über die Notwendigkeit der beruflichen Tätigkeit auszustellen. Diese kann dann – im Falle von Kontrollen – den Behörden vorgelegt werden – siehe das Muster: Arbeitgeberbestätigung für die Erbringung von Dienstleistungen (Word-Version).

Die neuen Covid-19-Regelungen für die Musikwirtschaft

Nach den aktuellen Corona-Regelungen sind Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen, zulässig. Es wird auf Grund der Ausgangsregelung empfohlen, für die MusikerInnen eine Bestätigung über die Notwendigkeit der beruflichen Tätigkeit auszustellen. (siehe als Muster das entsprechende Formular als Word-Doc).

  • Tätigkeiten der Musikproduktion (z.B. Aufnahmen in Tonstudios) sind grundsätzlich erlaubt. Personen dürfen zu beruflichen Zwecken (darunter fallen auch nebenberufliche Zwecke) ihren eigenen privaten Wohnbereich verlassen. Das Tonstudio gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z.B. für Schauspieler, Berufsmusiker, etc.). Die entsprechenden Präventionsmaßnahmen (z.B. Abstand halten, Schutzmaske, Trennwände, Desinfektion, Markierungen, etc.) sind einzuhalten. 
  • Das Betreten eines Tonstudios zu nichtberuflichen Zwecken ist untersagt.

Vermieten von Proberäumen:

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist für Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen, zulässig. Dabei ist jedoch basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. Zudem ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:

1. spezifische Hygienevorgaben

2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen

4. Regelungen zur Steuerung des Teilnehmeraufkommens

5. Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer in Bezug auf Hygienemaßnahmen. Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten, wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis der Teilnehmer von Proben oder künstlerischen Darbietungen, beinhalten.

Es wird auf Grund der Ausgangsregelung empfohlen, für die MitarbeiterInnen eine Bestätigung über die Notwendigkeit der beruflichen Tätigkeit auszustellen. (Formular). 

Für weitere Informationen wird auf den Corona-Infopoint der WKÖ verwiesen.

Spezielle Corona-Maßnahmen für die Filmproduktion

Wir verwiesen auf das Comeback Papier der Kino-und Fernsehfilmproduktion sowie auf die Richtlinien für Werbefilmproduktion (pdf), die sichere und infektionsvermeidende Maßnahmen für Dreharbeiten konkretisieren. Weiters wurden Richtlinien erarbeitet, mit denen das "Comeback der CAFP-Wirtschafts- u. Bildungsfilm-Dreharbeiten" ermöglicht werden kann.

Was gilt für Kino- und Fernsehfilmproduktionen

Politik und Filmwirtschaft haben sich geeignete Rahmenbedingungen für die Zulässigkeit professioneller Dreharbeiten für Kino- und Fernsehfilmproduktionen festgelegt. Zu diesem Zweck wurden Comeback-Richtlinien entwickelt, die dazu dienen, ein brancheninternes Prozedere für sichere Dreharbeiten während der Covid-19-Krise zu schaffen und damit das Risiko für Cast & Crew zu minimieren.

Dieses Arbeitskonzept wurde von den maßgeblichen österreichischen Filmverbänden unter medizinischer Beratung von Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien erstellt und auch vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz genehmigt.

Zusätzlich konnte durch die Schaffung eines Ausfallsfonds für coronabedingt unterbrochene Dreharbeiten die Durchführung von Film- und TV-Produktionen sicher gestellt werden. Die Bundesregierung steht vollinhaltlich hinter diesem Comeback-Papier für Film- und Dreharbeiten. Damit ist in diesem Punkt Planungssicherheit und Stabilität für Dreharbeiten von Kino- und TV-Produktionen in Österreich gegeben.

Lockdown: Einreise nach Österreich für Dreharbeiten

Grundsätzlich ist es auch im aktuellen Lockdown zulässig, dass Filmschaffende (z.B. Schauspieler, Kameraleute, etc.) oder technisches Personal für Dreharbeiten aus dem Ausland nach Österreich einreisen, da diese Einreise zu beruflichen Zwecken erfolgt. Für die Einreise benötigt das Personal ein formloses Firmenschreiben, indem bestätigt wird, dass deren Einreise zu eben diesen „beruflichen Zwecken“ (im Sinne der Covid-19-Einreise-Verordnung) im Zusammenhang mit Dreharbeiten für die Firma XY steht.

Jede nach Österreich einreisende Person muss eine Vorab-Registrierung Pre-Travel-Clearance-Formular ausfüllen. Eine Registrierung ist auch über ein Onlineformular möglich, das sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung gestellt wird.

Ein ärztliches Zeugnis (siehe anbei die Anlage C) über einen negativen COVID-PCR-Test oder negativen COVID-Antigen-Test, wobei die Probenahme zum Zeitpunkt der Einreise max. 72 h alt sein darf. Sollten Zeugnis und/oder Test nicht vorweisbar sein können, ist unverzüglich nach Einreise eine 10-tägige Quarantäne in geeigneter Unterkunft (Nachweis über die Unterkunft erforderlich; Unterkunftskosten sind selbst zu tragen) anzutreten, aus der sich die Filmschaffenden jederzeit mittels COVID-PCR-Tests oder COVID-Antigen-Test freitesten können. Die Quarantäne ist streng einzuhalten und darf nur für den Zweck der Testung verlassen werden. Ist der Test negativ, gilt die Quarantäne automatisch als beendet.

Es ist ferner schon bei Einreise das beiliegende Dokument „Quarantäneverpflichtung“ ausgefüllt (!) mitzuführen, welches im Fall einer behördlichen Kontrolle verifiziert werden kann (es ist etwas irreführend, weil in diesen Fällen mit ärztlichen Zeugnissen keine Quarantäne angetreten werden müsste). Dieses ist auch auszufüllen, wenn man das ärztliche Zeugnis einschließlich Test mitbringt. Dabei ist in Fall von Dreharbeiten jedenfalls der Punkt unten anzukreuzen; die Punkte danach je nach dem, ob ein ärztliches Zeugnis vorliegt.

Faksimile
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Rückkehr nach Deutschland:

Es ist zu beachten Sie, dass bei der Rückkehr nach Deutschland die Deutschen Einreisebestimmungen zur Anwendung gelangen. Wertvolle Informationen dazu bietet die Website des WKÖ-AußenwirtschaftsCenters in Deutschland.

Internationale Corona-Situation:

Eine tagesaktuelle Übersicht über die internationale Corona-Situation ist ebenfalls auf der WKÖ-AWO-Seite abrufbar.

Da eine Einreise nach Österreich grundsätzlich nur aus EU/EWR-Mitgliedsstaaten zulässig ist, wird empfohlen, im Zusammenhang mit der Einreise aus Drittstaaten – auch in Bezug auf die Erteilung von Arbeits-Visa – das entsprechende Aussenwirtschafscenter der WKÖ vor Ort zu kontaktieren (www.wko.at/awo).

Die neuen Covid-19 Regelungen

Film- und Musikproduktion ist nach wie vor erlaubt. Nach der WKÖ Kriterienliste ist ab 17.11.2020 die Tätigkeit der Film- und Musikproduktion zulässig und der Kundenbereich für Erbringung von Dienstleistungen offen. Im Detail: 

  • Zulässigkeit von Film-Dreharbeiten (unter der Einhaltung von Schutzmaßnahmen) 
  • Zulässigkeit von Dreharbeiten an öffentlichen Plätzen bei Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen (Ausnahme von der Ausgangsregelung aufgrund beruflicher Tätigkeiten) 

Musikproduktion: Zulässigkeit nur für „Profis“

  • Tätigkeiten der Musikproduktion (z.B. Aufnahmen in Tonstudios) sind grundsätzlich erlaubt. Personen dürfen zu beruflichen Zwecken (darunter fallen auch nebenberufliche Zwecke) ihren eigenen privaten Wohnbereich verlassen. Das Tonstudio gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z.B. für Schauspieler, Berufsmusiker, etc.). Die entsprechenden Präventionsmaßnahmen (1m Abstand, Schutzmaske und wenn das nicht geht, geeignete Schutzmaßnahmen wie z.B. Trennwände, Desinfektion, Markierungen) sind einzuhalten. 
  • Das Betreten eines Tonstudios zu nichtberuflichen Zwecken ist untersagt. 

Vermieten von Proberäumen: Zulässigkeit nur für „Profis“

  • Die Vermietung von Proberäumen ist grundsätzlich zulässig. Diese Tätigkeit gilt als Dienstleistung. Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist zulässig.  
  • Das Betreten von Proberäumen zu nichtberuflichen Zwecken ist untersagt. 

Es wird auf Grund der Ausgangsregelung empfohlen, für die MitarbeiterInnen eine Bestätigung über die Notwendigkeit der beruflichen Tätigkeit auszustellen. (Formular). 

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Corona-Infopoint der WKÖ


Corona-Maßnahmen für die Film- und Musikproduktion

Wir verwiesen auf das Comeback Papier der Kino-und Fernsehfilmproduktion sowie auf die Richtlinien für Werbefilmproduktion (pdf), die sichere und infektionsvermeidende Maßnahmen für Dreharbeiten konkretisieren. Weiters wurden Richtlinien erarbeitet, mit denen das "Comeback der CAFP-Wirtschafts- u. Bildungsfilm-Dreharbeiten" ermöglicht werden kann.

Die am 27.05.2020 vorgestellte Ausfallsförderung, die bei Dreharbeiten das Covid-Risiko ersetzen soll, wird in den näheren Details, in Richtlinien zeitnah erarbeitet und das Ergebnis dann kommuniziert werden. 


Aufzeichnung Webseminar „Corona-Hilfsmaßnahmen für die Film- und Musikwirtschaft“ vom 22.02.2021


Alle Informationen der Wirtschaftskammer zu Corona

Alle Informationen zur Corona-Kurzarbeit

Aktuelle Informationen auch auf facebook.com/filmandmusicaustria

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