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Rechtliche Vorgaben, Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos 

Covid-19: Was ist für den Bereich Film-/Musik zu beachten?
Information zum aktuellen Lockdown:
Die professionelle Produktionstätigkeit für den Bereich Film und Musik und alle damit zusammenhängende beruflichen Dienstleistungen sind zulässig.

Es gilt die aktuelle COVID-19-Öffnungsverordnung.


Hinweis zu den Maßnahmen:

Unterschiedliche Gültigkeitsdauer von (Zutritts-)Tests: Selbsttest 24h, Antigentest 48h und PCR-Test 72h.

Ein digitaler oder analoger Nachweis der "geringen epidemiologischen Gefahr"(3-G) ist für den Zutritt in Veranstaltungen, Kulturbetriebe, Gastronomie, Dienstleistungen, Hotellerie, Freizeitbetriebe, usw. erforderlich. Betreiber/Veranstalter dürfen die Nachweise (Gültigkeit) und die Identität (Name, Geburtsdatum) prüfen.

Allgemein gilt ab 10.6.2021

  • Keine Ausgangsbeschränkung
  • Öffnungszeiten für Kundenbereiche bis 0:00 Uhr möglich
  • FFP2-Maskenpflicht
    • an allen öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen
    • bei (derzeit erlaubten) Veranstaltungen
    • bei Fahrgemeinschaften
    • in allen Kundenbereichen des Handels sowie in körpernahen und nicht körpernahen Dienstleistungsbetrieben mit Kundenkontakt
    • auch von genesenen und geimpften Personen
  • 1 Meter Abstand
    • an allen öffentlichen Orten (inklusive Geschäfte, Betriebsstätte)
    • am Arbeitsplatz, es sei denn, es können sonstige, geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. Aufstellen von Plexiglaswänden, MNS Maske)
    • Für nicht-körpernahe Dienstleistungen gilt, dass sie nur gegenüber so vielen Personen erbracht werden darf, als zur Erbringung der Dienstleistung erforderlich sind (keine m2-Regelung!)
  • Verpflichtendes Präventionskonzept für Betriebe ab 51 Mitarbeiter/-innen
  • Für Zusammenkünfte und Veranstaltungen gelten eine Reihe von Auflagen bezüglich Anzeigepflicht, Kapazititätsgrenzen, Contact-Tracing, usw. 

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Covid-19 Maßnahmen finden Sie in den FAQs und im Corona-Infopoint der WKÖ.

Zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten in bestimmten Gebieten von Österreich auch (zusätzliche) regionale Gesundheitsschutzauflagen. Eingehendere Informationen zu den regionalen Maßnahmen finden Sie auf corona-ampel.gv.at

Covid-19-Regelungen für die Musikwirtschaft

Tätigkeiten der Musikproduktion (z.B. Aufnahmen in Tonstudios) sind grundsätzlich erlaubt. Das Tonstudio gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z. B. für Schauspieler, Berufsmusiker, etc.). Die entsprechenden Präventionsmaßnahmen (z. B. 1m Abstand halten, FFP2-Maske, Trennwände, Desinfektion, Markierungen, etc.) sind einzuhalten. 

Vermieten von Proberäumen:

Nach den aktuellen Corona-Regelungen sind Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen, zulässig und unterliegen den Regeln der beruflichen Tätigkeiten (siehe oben). Die Räumlichkeiten selbst sind nicht an einer Quadratmeterregelung gebunden.

Nichtberufliche Proben: 3-G Zutrittsregel und Contact Tracing, sowei 1m Abstand und FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen.

Proben im Zuge einer Vereinstätigkeit sind auch zulässig, müssen ab 17 Personen eine Woche im Voraus bei der Bezirksverwaltungsbehörde angemeldet werden.

Die Verabreichung von Speisen und Getränken ist nicht zulässig.


Covid-19-Regelungen für die Filmwirtschaft

Nach den aktuellen Corona-Regelungen ist das Betreten des Arbeitsortes (= Ort der beruflichen Tätigkeit) zulässig. Filmproduktion ist daher an den Drehorten nach wie vor erlaubt. In der WKÖ Kriterienliste der „offenen Betriebe“ ist die Tätigkeit der Filmproduktion ausdrücklich als zulässig angeführt:

  • Zulässigkeit von Film-Dreharbeiten (unter der Einhaltung von Schutzmaßnahmen)
  • Zulässigkeit von Dreharbeiten an öffentlichen (und privaten) Plätzen bei Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Tätigkeiten der Filmproduktion (z. B. Filmdrehs) sind grundsätzlich erlaubt. An der Filmproduktion mitwirkende Personen dürfen daher zu beruflichen Zwecken den Arbeitsort betreten. Der Drehort bei Filmarbeiten gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z. B. für Schauspieler, Laiendarsteller, Techniker, Komparsen, etc.). 

Was gilt für Kino- und Fernsehfilmproduktionen

Politik und Filmwirtschaft haben sich geeignete Rahmenbedingungen für die Zulässigkeit professioneller Dreharbeiten für Kino- und Fernsehfilmproduktionen festgelegt. Zu diesem Zweck wurden Comeback-Richtlinien entwickelt, die dazu dienen, ein brancheninternes Prozedere für sichere Dreharbeiten während der Covid-19-Krise zu schaffen und damit das Risiko für Cast & Crew zu minimieren.

Dieses Arbeitskonzept wurde von den maßgeblichen österreichischen Filmverbänden unter medizinischer Beratung von Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien erstellt und auch vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz genehmigt.

Zusätzlich konnte durch die Schaffung eines Ausfallsfonds für coronabedingt unterbrochene Dreharbeiten die Durchführung von Film- und TV-Produktionen sicher gestellt werden. Die Bundesregierung steht vollinhaltlich hinter diesem Comeback-Papier für Film- und Dreharbeiten. Damit ist in diesem Punkt Planungssicherheit und Stabilität für Dreharbeiten von Kino- und TV-Produktionen in Österreich gegeben.

Spezielle Corona-Maßnahmen für die Filmproduktion

Wir verwiesen auf das Comeback Papier der Kino-und Fernsehfilmproduktion sowie auf die Richtlinien für Werbefilmproduktion (pdf), die sichere und infektionsvermeidende Maßnahmen für Dreharbeiten konkretisieren. Weiters wurden Richtlinien erarbeitet, mit denen das "Comeback der CAFP-Wirtschafts- u. Bildungsfilm-Dreharbeiten" ermöglicht werden kann.

Achtung:
Beachten Sie, dass mittlerweile nunmehr FFP2-Masken und auch Antigen-Tests (nicht nur PCR Tests) angewendet werden.


Lockdown: Einreise nach Österreich für Dreharbeiten oder Musikaufnahmen

Grundsätzlich ist es auch in der aktuellen Situation zulässig, dass Filmschaffende (z. B. Schauspieler, Kameraleute, etc.) oder technisches Personal für Dreharbeiten aus dem Ausland nach Österreich einreisen, da diese Einreise zu beruflichen Zwecken erfolgt.

Für die Einreise benötigt das Personal ein formloses Firmenschreiben, indem bestätigt wird, dass deren Einreise zu eben diesen "beruflichen Zwecken" (im Sinne der Covid-19-Einreise-Verordnung) im Zusammenhang mit Dreharbeiten für die Firma XY steht.

Jede nach Österreich einreisende Person muss eine Vorab-Registrierung Pre-Travel-Clearance-Formular ausfüllen. Eine Registrierung ist auch über ein Onlineformular möglich, das sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung gestellt wird.

Weiters sollten Einreisende ein ärztliches Zeugnis (siehe anbei die Anlage C) über einen negativen COVID-PCR-Test oder negativen COVID-Antigen-Test vorlegen. Sollten Zeugnis und/oder Test nicht vorweisbar sein können, ist unverzüglich nach Einreise eine 10-tägige Quarantäne in geeigneter Unterkunft (Nachweis über die Unterkunft erforderlich; Unterkunftskosten sind selbst zu tragen) anzutreten, aus der sich die Filmschaffenden jederzeit mittels COVID-PCR-Tests oder COVID-Antigen-Test freitesten können.

Die allgemeinen Einreisebestimmungen wurden gelockert.

Rückkehr nach Deutschland:

Es ist zu beachten Sie, dass bei der Rückkehr nach Deutschland die Deutschen Einreisebestimmungen zur Anwendung gelangen. Wertvolle Informationen dazu bietet die Website des WKÖ-AußenwirtschaftsCenters in Deutschland.

Internationale Corona-Situation:

Eine tagesaktuelle Übersicht über die internationale Corona-Situation ist ebenfalls auf der WKÖ-AWO-Seite abrufbar.

Es wird empfohlen, im Zusammenhang mit der Einreise aus Drittstaaten – auch in Bezug auf die Erteilung von Arbeits-Visa – das entsprechende Aussenwirtschafscenter der WKÖ vor Ort zu kontaktieren (www.wko.at/awo).


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