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Zeitgemässe Rahmenbedingungen schaffen für die Film- und Musikwirtschaft

Ein Angebot an die neue Bundesregierung
  1. Nachhaltiges Investment der öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkunternehmer und der neuen Medienanbieter in unabhängige Filmproduktion sichern
  2. Synergien in den Filmförderstrukturen schaffen und auf international konkurrenzfähige Budgets anheben
  3. Steuermodelle zur Stärkung des Filmstandorts und der Förderung privaten Investments in Filmproduktionen schaffen
  4. ein starkes Urheberrecht und territoriale Exklusivität als Basis von Filmfinanzierung und -verwertung sichern - vor allem durch eine starke Stimme Österreichs in der EU
  5. im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht die Flexibilitätsbedürfnisse der Kulturwirtschaft berücksichtigen

Die veränderte Medienlandschaft mit globalen mächtigen Playern, die schwierigen Rahmenbedingungen der Entwicklung, Finanzierung und Verbreitung von Filmen im fragilen Gleichgewicht zwischen kommerziellen und künstlerischen Produktionen und die stagnierenden Budgets im Förderbereich und beim öffentlichen Rundfunk stellen die österreichische Filmlandschaft vor neue Herausforderungen.

Dazu kommt die fatale Tendenz der Europäischen Kommission, das funktionierende, auf territorialer Exklusivität fussende Modell der Filmfinanzierung und –verwertung ohne Rücksicht auf die heterogene europäische Filmlandschaft massiv zum Nachteil der kulturellen Diversität umformen zu wollen.

Die Nationalratswahl 2017 gibt die Chance, in der neuen Legislaturperiode eine neue Weichenstellung vorzunehmen, um die Filmwirtschaft als wichtigen österreichischen Kreativ- und Wirtschaftszweig gegenüber anderen Filmstandorten zu positionieren. Österreichs wichtigster Koproduktionspartner Deutschland hat mit der Erhöhung des DFFF (Deutscher Filmförderungsfonds) von € 50 Mio. auf € 125 Mio. da schon Vorgaben geleistet.

Die österreichische Filmwirtschaft ist ein beschäftigungsintensiver, innovativer Wirtschaftszweig mit positiven direkten-und indirekten Effekten auf Standort, Ökonomie und kulturelle Vielfalt. Das künstlerische Potential ist unbestritten und wird durch zahlreiche, über die Größe des Landes hinausreichende Anerkennung (Auslandsoscar, europäische Filmpreise usw.) nachdrücklich bestätigt.

Damit die Filmwirtschaft zukunftsfähig bleibt und weiter entwickelt werden kann, sind aktive Weichenstellungen erforderlich.

der vollständige Text des Forderungsprogramms