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Coronavirus: Informationen für Friseurinnen und Friseure

Covid-19: Fachinformationen und Hilfsangebote für Friseurbetriebe

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und des erhöhten Informationsbedarfs zum Thema Coronavirus finden Sie folgend branchenspezifische Mitglieder-Infos:

Für Friseurbetriebe gilt durch die 2. Öffnungsverordnung, ab 22. Juli 2021 unverändert Folgendes:

Betreiber und Mitarbeiter müssen entweder entweder eine den Mund-Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS-Maske) tragen oder einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. 

Kunden müssen dem Betreiber beim Betreten der Betriebsstätte einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt nicht.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    a) Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    b) Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    c) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    d) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.

Ausnahmsweise können auch Eigentests unter Aufsicht des Betreibers  der Betriebsstätte vorgenommen werden. Achtung: In Wien sind Selbsttest, die in den Salons gemacht werden können, nicht mehr gültig. Dies regelt die RIS - Wien: Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung 2021 Art. 1 § 1 - Landesrecht konsolidiert (bka.gv.at).

Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten und gilt nur für diese Dauer.

Der Betreiber hat jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine Testung unmittelbar vor oder unmittelbar nach dem Betreten der Betriebsstätte bzw. des Ortes der Zusammenkunft erfolgt. Dabei ist ein Infektionsrisiko bestmöglich zu minimieren.

Der Inhaber der Betriebsstätte ist ermächtigt folgende personenbezogene Daten hinsichtlich des Nachweises einer geringen epidemodlogischen Gefahr festzustellen:

  • Name,
  • Geburtsdatum,
  • Gültigkeit bzw. Gültigkeitsdauer des Nachweises und
  • Barcode bzw. QR- Code
  • Darüber hinaus ist er berechtigt Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln.

Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise ist unzulässig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.

Erbringer körpernaher Dienstleistungen dürfen auswärtige Arbeitsstellen (mobile Dienstleister) nur betreten, wenn sie eine den Mund-Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS-Maske) tragen.

Die Konsumation von Getränken und Speisen in der Friseursalons ist ab 01.07.2021 wieder gestattet!

Einen aktuellen Überblick über die staatlichen und branchenübergreifenden Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen finden Sie unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at

Corona-Hygienemaßnahmen für Friseurbetriebe: Aushang im Friseursalon

Zur Information der Kunden über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in Friseursalons stellen wir Ihnen diesen  Aushang zur Verfügung.

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es für das Bundesland Wien einen eigenen Aushang gibt. 

Weitere Informationen zur COVID-Lage finden Sie auf www.wko.at/corona.

Haftungsausschluss:
Obige Rechtsauskunft wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der personellen Ausnahmesituation sowie dem oftmaligen Fehlen gefestigter Rechtsprechung kann jedoch ausdrücklich keine Haftung übernommen werden.
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