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Coronavirus: Informationen für Friseurinnen und Friseure

Covid-19: Fachinformationen und Hilfsangebote für Friseurbetriebe

Die 6. COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung wurde am 10.Dezember 2021 veröffentlicht und tritt mit 12. Dezember 2021 in Kraft. Dazu sind mit Stand 19.01.2022 bereits 6 Novellen veröffentlicht worden.

In dieser Verordnung werden die bundesweit geltenden Vorschriften geregelt.

Für unsere Friseur-Mitgliedsbetriebe gilt:

  • Kunden dürfen nur dann in die Betriebsstätte eingelassen werden, wenn sie einen 2G Nachweis vorweisen.
    • Ausnahmen:
      • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G Nachweises gilt nicht für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben und Gesundheit geimpft werden können und gilt auch nicht für Schwangere. Diese beiden Personengruppen müssen einen PCR Test vorweisen, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt.
      • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.
      • Der Corona Testpass ist für SchülerInnen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen (9 Schuljahre), einem 2G Nachweis gleichgestellt. Dies gilt auch am Wochenende, wenn die Testintervalle lt. Ninja-Pass eingehalten wurden. Dies gilt auch in den Ferien, wenn gleichartige Tests und Testintervalle nachgewiesen werden können.
  • Kunden müssen während des Aufenthalts in der Betriebsstätte eine FFP2-Maske tragen.
    • Ausnahmen:
      • Schwangere sind nicht zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet, sondern haben stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen
  • Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt nicht, wenn dies zur Erbringung einer körpernahen Dienstleistung notwendig ist oder die Erbringung einer Dienstleistung dadurch verunmöglicht wird.
  • Beim Betreten von Betriebsstätten ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. (Empfehlung des Gesundheitsministeriums)
  • Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber müssen beim Betreten der Arbeitsorte über einen 3G Nachweis verfügen und eine FFP2-Maske tragen, wenn physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann.
    • Die Verpflichtung zur Maske entfällt, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. (zB technische Maßnahmen wie Trennwände- oder organisatorische Maßnahmen wie zB Bilden von festen Teams)
    • Schwangere sind nicht zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet, sondern haben stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Für die zu erbringenden Nachweise durch Kunden bzw Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber gilt:
    • Der Nachweis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
    • Der Nachweis darf nicht vervielfältigt oder aufbewahrt werden.
    • Die Betriebe sind berechtigt Name, Geburtsdatum, Gültigkeit bzw. Gültigkeitsdauer des Nachweises und den Barcode/QR Code zu ermitteln sowie Daten zur Identitätsfeststellung zu erheben.
  • Mobile Dienstleister sind ebenfalls zu einem 3G Nachweis und zum Tragen einer FFP2- Maske verpflichtet. Für Heim-Kunden enthält die Verordnung keine Vorgabe.
  • Mitgliedsbetriebe, die als externe Dienstleister in Alten- und Pflegeheimen tätig sind gilt:
    • FFP2-Maske
    • 2G Nachweis oder PCR Test, dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegt.
    • Zu beachten: allfällig strengere Vorgaben der Heimbetreiber.
  • Betreiber haben einen COVID-19-Beauftragten zu ernennen, sowie ein COVID-19 Präventionskonzept zu erstellen. Die Verordnung differenziert in diesem Punkt nicht nach Unternehmensgrößen, weswegen man zum jetzigten Zeitpunkt davon ausgehen muss, dass dies für jeden Betrieb erforderlich ist.
    • Als Beauftragte dürfen nur Personen bestellt werden, die geeignet sind. Dies ist durch die Kenntnis des Präventionskonzepts, der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe im Betrieb erfüllt.
    • Der/Die Beauftragte ist Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des Präventionskonzepts zu überwachen.
  • Inhalt eines Präventionskonzeptes:
    • Spezifische Hygienemaßnahmen
    • Regelung zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
    • Regelung betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
    • Gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
    • Regelung zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
    • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
    • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung 

Mustervorlagen und Checklisten zum Präventionskonzept als Downloads

Effiziente und verantwortungsvolle Kontrolle der 2G- und 3G-Zertifikate

Neben der Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen ist auch die verantwortungsvolle Kontrolle der 2G- und 3G-Zertifikate ein unbedingt notwendiger Schritt, um die pandemische Lage stabil zu halten und einen weiteren Lockdown zu verhindern. Eine einfache und praktikable Lösung bietet die kostenlose GreenCheck-App der Österreichischen Sozialversicherung. Die Prüfung erfolgt offline und es werden keine persönlichen Daten übermittelt. Die App ermöglicht eine automatische Überprüfung der QR-Codes der Zertifikate des Grünen Passes und ist bereits längere Zeit in der Gastronomie, Hotellerie und bei Veranstaltungen im Einsatz. Zur GreenCheck-App

Arbeiten an Sonn- und Feiertagen

Wann dürfen Ihre Geschäfte für die Erbringung von Dienstleistungen offenhalten? Wann und wie lange dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden und wie werden die Arbeitszeiten entlohnt?

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Ob Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, liegt allein in der Überlegung des jeweiligen Betriebes.

Downloads:

Weitere Informationen:

Informationen des Sozialministeriums zu den Aktuellen Maßnahmen und den regional geltenden Corona-Maßnahmen.

Der Stufen-Plan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen (sozialministerium.at)

Auf www.wko.at/corona finden Sie weitere Informationen zur COVID-Lage.

Unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at finden Sie einen aktuellen Überblick über die staatlichen und branchenübergreifenden Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen.

Haftungsausschluss:
Obige Rechtsauskunft wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der personellen Ausnahmesituation sowie dem oftmaligen Fehlen gefestigter Rechtsprechung kann jedoch ausdrücklich keine Haftung übernommen werden.

 

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