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Coronavirus: Informationen für Friseurinnen und Friseure

Covid-19: Fachinformationen und Hilfsangebote für Friseurbetriebe

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und des erhöhten Informationsbedarfs zum Thema Coronavirus finden Sie folgend branchenspezifische Mitglieder-Infos:

Die COVID-19-Öffnungsverordnung und die 5. Novelle zur COVID-19-Öffnungsverordnung, welche ab 10.06.2021 gelten, wurden am 09.06.2021 im BGBl. II Nr. 256/2021 kundgemacht und ersetzen die bisherigen Regelungen.

Für Friseurbetriebe gilt durch die Öffnungsverordnung, ab 10. Juni 2021 folgendes: 

  • Mindestabstand 1 Meter gegenüber von Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • Kunden haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen
  • pro Kunde 10 Quadratmeter
  • keine Konsumation von Speisen und Getränken während der Dienstleistung!

Für Inhaber, Betreiber und Mitarbeiter/innen mit Kundenkontakt gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Inhaber, Betreiber und Mitarbeiter/innen mit Kundenkontakt, die sich im Rahmen der Berufsgruppentestungen testen lassen, können statt einer FFP2-Maske einen einfachen Mund-Nasen-Schutz tragen.

  • Der Testnachweis ist alle sieben Tage zu erneuern.
    Nachweise in Form von Bestätigungen über eine Genesung, eines Impfnachweises, eines Nachweises über neutralisierende Antikörper, eines Absonderungsbescheides sind für die jeweilige Geltungsdauer bereitzuhalten.

Kunden müssen den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbringen. 

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    a) Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    b) Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    c) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    d) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.

Ausnahmsweise können auch Eigentests unter Aufsicht des Betreibers der Betriebsstätte vorgenommen werden. Die Regierung hat solche Tests für die Betriebe kostenlos in Aussicht gestellt. Details werden noch bekannt gegeben.

Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten und gilt nur für diese Dauer.

Dies soll einen erleichterten Zugang für jene Personen (speziell im ländlichen Bereich) ermöglichen, die ein Testangebot (z.B. in Teststraßen, Apotheken etc.) mangels Verfügbarkeit nicht problemlos in Anspruch nehmen können.

Der Betreiber oder eine von diesem beauftragte Person zur Aufsicht hat aber jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine Testung unmittelbar vor oder unmittelbar nach dem Betreten der Betriebsstätte bzw. des Ortes der Zusammenkunft erfolgt. Dabei ist ein Infektionsrisiko bestmöglich zu minimieren.

Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise ist unzulässig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr sowie Kinder, die eine Primarschule (Volksschule) besuchen.

Geplant ist, dass auch die Schultests (mit Ausnahme jener in den Volksschulen) als Nachweis einer befugten Stelle anerkannt werden und somit überall dort vorgelegt werden können, wo der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden muss.

Erbringer körpernaher Dienstleistungen dürfen auswärtige Arbeitsstellen (mobile Dienstleister) nur betreten, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. Auch hier gilt:

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    a) Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    b) Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    c) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    d) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unter anderem nicht für folgende Personen:

  1. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, wobei Kinder zwischen dem vollendeten sechsten und dem vollendeten 14. Lebensjahr stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen haben;
  2. Schwangere, wobei diese stattdessen eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen haben;

Bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung (19.5.2021) ausgestellte ärztliche Bestätigungen über eine in den letzten sechs Monaten erfolgte und aktuell abgelaufene Infektion und Nachweise über neutralisierende Antikörper behalten für die jeweilige Dauer ihre Gültigkeit. 

Bis inkl. 18.5. gilt noch weiterhin die die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung.

Einen aktuellen Überblick über die staat­lichen und bran­chen­über­grei­fen­den Unter­stützungs­maß­nahmen für Unternehmen finden Sie unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at

Corona-Hygienemaßnahmen für Friseurbetriebe: Aushang im Friseursalon

Zur Information der Kunden über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in Friseursalons stellen wir Ihnen diesen  Aushang zur Verfügung.

Weitere Informationen zur COVID-Lage finden Sie auf www.wko.at/corona.

Zusatzkollektivvertrag: Gewährung der Corona Zulage

Der Zusatzkollektivvertrag wurde am 18.12.2020 abgeschlossen. Handlungsempfehlungen folgen.

  • Alle ArbeitnehmerInnen, welche dem Anwendungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen und im Monat November 2020 und/oder Dezember 2020 oder in beiden Monaten in Kurzarbeit beschäftigt sind, haben in den jeweiligen Monaten, unabhängig vom Beschäftigungsausmaß, Anspruch auf eine Corona-Zulage.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat November 2020 beträgt 50 Euro netto.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat Dezember 2020 beträgt 40 Euro netto.
  • Die Auszahlung der Corona-Zulagen ist derart vorzunehmen, dass die ArbeitnehmerInnen, spätestens am 31.12.2020 (Wertstellung) über die Corona-Zulagen verfügen können.
  • Für ArbeitnehmerInnen, die nicht in Kurzarbeit sind, empfehlen die Sozialpartner die Corona - Zulagen ebenfalls zu gewähren, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes dies ermöglichen.

Haftungsausschluss:
Obige Rechtsauskunft wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der personellen Ausnahmesituation sowie dem oftmaligen Fehlen gefestigter Rechtsprechung kann jedoch ausdrücklich keine Haftung übernommen werden.
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