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Novelle zum Medizinischen Masseur und Heilmasseur Gesetz ist wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Erweiterte Berufsmöglichkeiten für Masseure

Mit der Änderung des Medizinischen Masseur und Heilmasseur Gesetzes MMHmG, die am 20.2.2015 im BGBl I Nr. 33/2015 kundgemacht wurde, wird es den Medizinischen Masseuren und Heilmasseuren möglich, durch eine 80-stündige Zusatzausbildung die Spezialqualifikation "Basismobilisation" zu erwerben. Damit erhalten sie die Berechtigung, Patienten bei der Verbesserung ihrer Mobilität und  im sicheren Umgang mit Gehhilfen zu unterstützen. Diese Regelung tritt mit 1. September 2015 in Kraft.

Weiters wurde die Durchlässigkeit der Gewerblichen Masseure in Richtung Heilmasseur verbessert, indem das vorgeschriebene Praktikum zur Ausbildung zum  Medizinischen Masseur um 1/3 von 875 auf 580 Lehreinheiten gesenkt und somit der Zugang zur Heilmasseuraufschulung erleichtert wurde.

Dies gilt für Ausbildungen, die ab dem 1.3.2015 begonnen werden.


„Der Erfolg spricht für sich. Die jahrelange Beharrlichkeit der Bundesinnung, der Berufsgruppenvertretung der Gewerblichen Masseure und Heilmasseure, hat sich gelohnt und für die Gewerblichen Masseure und Heilmasseure viel erreicht“, betont die Bundesinnungsmeisterin  der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure, Dagmar Zeibig. Trotzdem seien noch Punkte offen.

So fordert die Bundesinnung weiterhin:

  • eine noch stärker verkürzte Ausbildung für Gewerbliche Masseure, d.h. 400 Lehreinheiten Praxis statt derzeit 580
  • eine verkürzte Ausbildung für Masseure, die die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf „MasseurIn“ mit 600 Lehreinheiten Praxis absolviert haben.“Wir sind sehr froh, dass es der Bundesinnung gelungen ist, die lange geforderte Erweiterung der Berufsmöglichkeit der Medizinischen und Heilmasseure durch die neue  Spezialqualifikation „Basismobilisation“ zu ermöglichen. Einerseits durch eine verbesserte Durchlässigkeit für die Gewerblichen Masseure hin zum Medizinischen und Heilmasseur durch die Verkürzung der Praxiszeit um 295 Stunden und andererseits der Heilmasseure zum Physiotherapeuten aufgrund der neuen Spezialqualifikation „Basimobilisation“, unterstreicht Bundesinnungsmeisterin Zeibig. 


„Wir sind sehr froh, dass es der Bundesinnung gelungen ist, die lange geforderte Erweiterung der Berufsmöglichkeit der Medizinischen und Heilmasseure durch die neue  Spezialqualifikation „Basismobilisation“ zu ermöglichen. Einerseits durch eine verbesserte Durchlässigkeit für die Gewerblichen Masseure hin zum Medizinischen und Heilmasseur durch die Verkürzung der Praxiszeit um 295 Stunden und andererseits der Heilmasseure zum Physiotherapeuten aufgrund der neuen Spezialqualifikation „Basimobilisation“. Neben Lehrinhalten im Bereich Lagerung und Transfer konnte auch erreicht werden, Inhalte der Mobilisation und Rehabilitation in der Spezialqualifikation „Basismobilisation“ vermitteln zu können.“, unterstreicht Bundesinnungsmeisterin Zeibig.

„Die Bundesinnung wird sich, wie bei dieser Gesetzesänderung auch schon, in Zukunft für eine weitere Verkürzung der Praxiszeiten im Rahmen der Ausbildung zum Medizinischen Masseur einsetzen. Die Forderung nach einem Stufenmodell -400 Lehreinheiten für Gewerbliche Masseure und 600 Lehreinheiten für Lehrlinge -bleibt somit aufrecht“, unterstreicht Zeibig.