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Coronavirus: Informationen für Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure und Heilmasseure

Alle Infos rund um COVID-19 für die Bereiche Fußpflege, Kosmetik, Massage und Heilmassage, Piercen, Tätowieren und Nagelstudios

Stand: 7.5.2021

Die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, welche noch bis 18.5.2021 gilt, wurde im BGBl. II Nr. 58/2021 kundgemacht und ersetzt die bisherigen Regelungen.

Der Lockdown in Wien und Niederösterreich im Bereich der körpernahen Dienstleistungen ist durch die 11. Novelle der Verordnung ab 3.5.2021 beendet.

» Informationsseite des Sozialministeriums zu den Aktuellen Maßnahmen

» Zusammenstellung des Sozialministeriums zu häufig gestellten Fragen zum Thema Testung und Quarantäne

Die angekündigte Gleichstellung Geimpfter, Genesener und Getesteter, die im Nationalrat beschlossen wurde, ist für die ab dem 19.5.2021 geltende Verordnung, die auch die angekündigten Öffnungsschritte in Gastronomie, Hotellerie sowie im Kultur- und Freizeitbereich regeln wird, zu erwarten.

Einem Nachweis über ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 sind zur Zeit gleichzuhalten:

  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von drei Monaten,
  • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion,
  • ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich an COVID-19 erkrankte Person ausgestellt wurde.

  • Erbringer von körpernahen Dienstleistungen müssen, wenn die Dienstleistung nicht in der eigenen Betriebsstätte – also z.B. beim Kunden – erbracht wird, einen negativen Antigen- oder PCR-Test absolviert haben, der nicht länger als 48 Stunden (Antigentest) bzw 72 h (PCR Test) zurückliegt. 
  • Die Kunden selbst müssen, wenn die mobile körpernahe Dienstleistung bei Ihnen zu Hause erbracht wird, nicht getestet sein. Die Bundesregierung wollte nicht in die Privatsphäre der Kunden eingreifen. 
  • Die Testfrequenz in der eigenen Betriebsstätte (UnternehmerIn und ArbeitnehmerInnen) beträgt unverändert weiterhin 7 Tage. Damit soll eine allfällige Infektionsgefahr durch die Erbringung der mobilen körpernahen Dienstleistung verringert werden.
  • Kunden müssen eine FFP-2-Maske tragen.
  • 10m² pro Kunde.
  • Zutrittstests müssen von öffentlich-befugten Stellen stammen (keine Selbsttests)
    Ausnahme: Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr
  • Bei Unterschreitung des 2-Meter-Abstands müssen zumutbare Schutzmaßnahmen gesetzt werden (z.B. vermehrte Desinfektionen).
  • Keine Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Maskenpflicht für Betriebsinhaber/Mitarbeiter / Berufsgruppentestung
  • Maskenpflicht für Betriebsinhaber/Mitarbeiter / Berufsgruppentestung
    Betriebsinhaber/Mitarbeiter mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen spätestens alle sieben Tage einen negativen Test vorweisen. Kann ein negativer Nachweis nicht erbracht werden, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
    Getestete Betriebsinhaber/Mitarbeiter müssen an Arbeitsorten dennoch zumindest eine herkömmliche MNS-Maske tragen, sofern Kontakt mit anderen Personen (z.B. Kunden, Kollegen) nicht verlässlich ausgeschlossen ist.
  • Für Heilmasseure selbst gilt seit dem 18.2.2021, dass sie verpflichtend spätestens alle sieben Tage einen negativen Test vorweisen können müssen und zusätzlich eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA), eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit höher genormten Standard beim Kontakt mit Patienten zu tragen ist.
  • Für Patienten von Heilmasseuren ist es nicht notwendig, dass ein negatives Testergebnis vorgelegt werden muss, da es sich um eine Gesundheitsdienstleistung handelt, die vom Heilmasseur erbracht wird. Sie müssen jedoch eine FFP2 Maske tragen.
  • Mobile Dienstleistungen sind möglich, wodurch gewährleistet ist, dass auch immobile Kunden körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. 

Weitere Informationen zu (zusätzlichen) regionalen Maßnahmen und Gesundheitsschutzauflagen finden Sie auf corona-ampel.gv.at

» Die aktuelle Empfehlung für die Gesundheitsbehörden zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung für die einzelnen Konstellationen.

Für die meisten Absonderungen gilt diese Regelung:

  • Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
  • Bei Verdacht auf oder nachgewiesener neuartiger Variante von SARS-CoV-22:
    • Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn bzw. nach Probenahme bzgl. labordiagnostischem Erstnachweis des Erregers und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
      oder
    • Frühestens 10 Tage nach Symptombeginn bzw. nach Probenahme bzgl. labordiagnostischem Erstnachweis des Erregers und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit
      und
      • ein negativer Antigentest ab Tag 10
        oder
      • negative PCR-Untersuchung oder ein Ct-Wert >30 ab Tag 10

» Eine Empfehlung der Bundesinnung zu ergänzenden Maßnahmen für die Betriebsöffnung am dem 8.2.2021

Einen aktuellen Überblick über die staat­lichen und bran­chen­über­grei­fen­den Unter­stützungs­maß­nahmen für Unternehmen finden Sie unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at

Zusatzkollektivvertrag: Gewährung der Corona-Zulage

Der Zusatzkollektivvertrag wurde am 18.12.2020 abgeschlossen.

» Handlungsempfehlungen der Bundesinnung

  • Alle ArbeitnehmerInnen, welche dem Anwendungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen und im Monat November 2020 und/oder Dezember 2020 oder in beiden Monaten in Kurzarbeit beschäftigt sind, haben in den jeweiligen Monaten, unabhängig vom Beschäftigungsausmaß, Anspruch auf eine Corona-Zulage.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat November 2020 beträgt 50 Euro netto.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat Dezember 2020 beträgt 40 Euro netto.
  • Die Auszahlung der Corona-Zulagen ist derart vorzunehmen, dass die ArbeitnehmerInnen, spätestens am 31.12.2020 (Wertstellung) über die Corona-Zulagen verfügen können.
  • Für ArbeitnehmerInnen, die nicht in Kurzarbeit sind, empfehlen die Sozialpartner die Corona - Zulagen ebenfalls zu gewähren, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes dies ermöglichen.

» Alle Informationen zum Umsatzersatz finden Sie unter Umsatzersatz - Corona Hilfs-Fonds

» Informationen zum erweiterten Umsatzersatz finden sich auch auf der Website des BMF.

» Informationen zum Thema Verlustersatz


Aktuelle Regelung im Zusammenhang mit Veranstaltungen finden Sie so rasch wie möglich aktualisiert in den FAQs der Wirtschaftskammer aufbereitet.


Durchführung von Abstrichen aus Nase und Rachen durch die Berufsgruppe der Heilmasseure

Durch eine Novelle des Epidemiegesetz 1950 (EpiG) wurde in § 28 d eine Ermächtigungen zur Durchführung von Abstrichen aus Nase und Rachen zu diagnostischen Zwecken im Rahmen der Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) für diverse Berufsgruppen getroffen.

Details sind in §28d Epidemiegesetz geregelt.

Regelung seit 27.2.2021 für die Berufsgruppe der Heilmasseure:

Im Rahmen von Screenings zur Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) sind Medizinische Masseure und Heilmasseure gemäß Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG), soweit sie nicht ohnedies auf Grund ihres gesetzlich festgelegten Tätigkeitsbereichs hierzu befugt sind, berechtigt, Abstriche aus Nase und Rachen einschließlich Point-of-Care-Covid-19-Antigen-Tests zu diagnostischen Zwecken auf Anordnung und unter Aufsicht durchzuführen.

Vor der erstmaligen Durchführung einer Abstrichnahme hat eine entsprechende Einschulung zu erfolgen.

Die Anordnung, Aufsicht und Einschulung hat durch einen Arzt, einen Zahnarzt, einen Biomedizinischen Analytiker oder einen diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger zu erfolgen.


Weitere Informationen

Weitere Infos zum Thema Verdachtsfall im Betrieb findet ihr hier:


Handlungsempfehlungen für Heilmasseure

Auf der Homepage des Sozialministeriums finden Sie auf der Übersichtsseite die Handlungsempfehlungen für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe, zu denen auch die freiberuflichen Heilmasseure zählen.

Musteraushang

Zur Information der KundInnen und PatientInnen über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung:


Arbeiten an Sonn- und Feiertagen

Wann dürfen Ihre Geschäfte für die Erbringung von Dienstleistungen offenhalten? Wann und wie lange dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden und wie werden die Arbeitszeiten entlohnt?

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Ob Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, liegt allein in der Überlegung des jeweiligen Betriebes.


Bestellmöglichkeiten für Schutzausrüstung

Sicherstellung der Versorgung: MNS-Masken über WKÖ beziehbar 

Im WKO Firmen A-Z finden Sie eine Auflistung der österreichischen Bezugsquellen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie Produzent oder Händler von solchen Produkten sein, können Sie sich gerne eintragen

Sollten Sie weiterhin zertifizierte Masken über die WKÖ beziehen wollen, wenden Sie sich bitte an webshop.service@wko.at (Ansprechperson: Mag. Martin Wachter). Ein Mitarbeiter der WKÖ wird sich bei Ihnen zeitnah melden um Ihre Bestellung abzuwickeln.

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist finden sie hier:

Infopoint der Wirtschaftskammer

Info-Service zu Covid-19/Corona für betroffene Firmen

Finden Sie die wichtigsten Updates für Unternehmen rund um Corona: Hier laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zusammen.

Coronavirus: Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen

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Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

Weitere Infos 

Sozialministerium

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Bezeichnung der Erkrankung: COVID-19 / Bezeichnung des Erregers: SARS-CoV-2) finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums.