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Coronavirus: Informationen für Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure und Heilmasseure

Alle Infos rund um COVID-19 für die Bereiche Fußpflege, Kosmetik, Massage und Heilmassage, Piercen, Tätowieren und Nagelstudios

Stand: 17.2.2021

Die 1. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung wurde am 17.2.2021 veröffentlicht.
Die Novelle der Verordnung tritt mit 18.2.2021 in Kraft und mit Ablauf des 27.2.2021 außer Kraft.

76. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geändert wird (1. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung)

» Rechtliche Begründung zur 1. Novelle der 4. COVID-19-SchuMaV (Pdf, 111 KB)

» Informationsseite des Sozialministeriums zu den Aktuellen Maßnahmen

» Zusammenstellung des Sozialministeriums zu häufig gestellten Fragen zum Thema Testung und Quarantäne

Durch die Verordnung gibt es ab 18.2.2021 folgende die Mitgliedsbetriebe betreffende Neuerung: 

  • Auswärtige Arbeitsstellen (gemäß § 2 Abs. 3 letzter Satz ASchG) dürfen durch Erbringer körpernaher Dienstleistungen nur betreten werden, wenn ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 vorliegt, dessen Ergebnis negativ ist und dessen Abnahme nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. 

Dies bedeutet, dass der Erbringer von körpernahen Dienstleistungen dann, wenn die Dienstleistung nicht in der eigenen Betriebsstätte – also z.B. beim Kunden – erbracht wird, ab dem 18.2. einen negativen Antigen- oder PCR-Test absolviert haben muss, der nicht länger als 48 Stunden zurück liegt.

Im Unterschied dazu beträgt die Testfrequenz in der eigenen Betriebsstätte (UnternehmerIn und ArbeitnehmerInnen) weiterhin 7 Tage. Damit soll eine allfällige Infektionsgefahr durch die Erbringung der mobilen körpernahen Dienstleistung verringert werden.
Die Kunden selbst müssen, wenn die mobile körpernahe Dienstleistung bei Ihnen zu Hause erbracht wird, nicht getestet sein. Die Bundesregierung wollte nicht in die Privatsphäre der Kunden eingreifen.

Diese neue Regelung begründet das Gesundheitsministerium damit, dass körpernahe Dienstleister bei Hausbesuchen oftmals mit immobilen älteren Personen oder Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen arbeiten, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf aufweisen. Diesen Personen sind in der Regel seltener in der Lage sich testen zu lassen bzw. ist bei mobilen Dienstleistungserbringern keine Reziprozität von Testungen (d.h. dass zumindest beide Personen getestet sind) gewährleistet. Zusätzlich ist es durch den Dienstleistungserbringer nicht möglich am Ort der beruflichen Tätigkeit die Umsetzung von Hygienekonzepten sicherzustellen. Aus diesem Grund ist es fachlich gerechtfertigt eine abweichende Regelung von Testungen für Dienstleistungserbringer an auswärtigen Arbeitsstellen vorzusehen.

  • Der Betreiber von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen hat basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben für Betretungen durch externe Dienstleister, zu enthalten.

Die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung ermöglicht die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen auch außerhalb der Betriebsstätte. Um Bewohnern von Alten-, Pflege und Behindertenheimen die Inanspruchnahme von z.B. körpernahen Dienstleistungen in der Einrichtung zu ermöglichen, ist es geboten, die Einlassung externer Dienstleister nicht nur auf solche zu beschränken, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes unbedingt erforderlich sind, weswegen diese Einschränkung durch die 1. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung entfällt. Hinzuweisen ist darauf, dass für das Beteten von Alten- und Pflegeheimen durch nicht-medizinische externe Dienstleister dieselben Regelungen gelten wie für Besucher und Begleitpersonen.

Das bedeutet, dass unter den Bedingungen des Zutritts zu diesen Heimen (Antigentest nicht älter als 24 Stunden oder PCR Test nicht älter als 48 Stunden, durchgängiges Tragen von FFP2 Masken) auch externe Dienstleister (z.B. körpernahe Dienstleistungen) Zutritt haben, die NICHT zur Aufrechterhaltung des Betriebs unbedingt erforderlich sind.

  • Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden

Die Bestimmung, die bisher nur für bettenführende Krankenanstalten und Kuranstalten zur Anwendung kam, ist mit der Novelle auch auf sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, ausgedehnt worden. Zusätzlich entfällt die Einschränkung „bettenführend“ bei den Kur- und Krankenanstalten.

Somit gilt für Gesundheitsberufe, wie zB Heilmasseure, verpflichtend, dass spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden muss und zusätzlich eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA), eine Atem-schutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit höher genormten Standard beim Kontakt mit Patienten zu tragen ist.
Das negative Testergebnis ist für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten. 


Weiterhin gelten die Inhalte aus der 4. Covid Schutzmaßnahmenverordnung.

Für körpernahe Dienstleister gelten besondere Vorschriften:

  • Kunden müssen eine FFP-2-Maske tragen.
  • 10m² pro Kunde.
  • Zutrittstests (Nachweis über einen negativen Test auf SARS-CoV-2 - Antigentest oder PCR Test) dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Zutrittstests müssen von öffentlich-befugten Stellen stammen (keine Selbsttests)
    Ausnahme: Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr
  • Personen, die in den vergangenen sechs Monaten nachweislich mit COVID-19 infiziert waren und mittlerweile genesen sind, sind von der Testpflicht ausgenommen.
    Einem Nachweis über ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 sind eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von sechs Monaten gleichzuhalten.
  • Bei Unterschreitung des 2-Meter-Abstands müssen zumutbare Schutzmaßnahmen gesetzt werden (z.B. vermehrte Desinfektionen).
  • Keine Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Maskenpflicht für Betriebsinhaber/Mitarbeiter
    Betriebsinhaber/Mitarbeiter mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen spätestens alle sieben Tage einen negativen Test vorweisen. Kann ein negativer Nachweis nicht erbracht werden, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
    Getestete Betriebsinhaber/Mitarbeiter müssen an Arbeitsorten dennoch zumindest eine herkömmliche MNS-Maske tragen, sofern Kontakt mit anderen Personen (z.B. Kunden, Kollegen) nicht verlässlich ausgeschlossen ist.
  • Für Patienten von Heilmasseuren ist es nicht notwendig, dass ein negatives Testergebnis vorgelegt werden muss, da es sich um eine Gesundheitsdienstleistung handelt, die vom Heilmasseur erbracht wird.
    Für Heilmasseure selbst gilt ab 18.2.2021, dass sie verpflichtend spätestens alle sieben Tage einen negativen Test vorweisen können müssen und zusätzlich eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA), eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit höher genormten Standard beim Kontakt mit Patienten zu tragen ist.
  • Mobile Dienstleistungen sind möglich, wodurch gewährleistet ist, dass auch immobile Kunden körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. 

» Eine Empfehlung der Bundesinnung zu ergänzenden Maßnahmen für die Betriebsöffnung am dem 8.2.2021

  • Dienstleistungen zu Aus- und Fortbildungszwecken dürfen jeweils nur gegenüber einer Person oder Personen aus demselben Haushalt erbracht werden (z.B. Einzel-Nachhilfe).
    Dienstleistungen zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, die nicht digital durchgeführt werden können, können aber weiterhin als ausnahmsweise zulässige Veranstaltungen (unter Hygieneauflagen) stattfinden.
  • Entscheidend ist, dass in den Bundesländern die bestehenden Testangebote deutlich ausgeweitet werden und kostenlos zur Verfügung stehen. 
Einen aktuellen Überblick über die staat­lichen und bran­chen­über­grei­fen­den Unter­stützungs­maß­nahmen für Unternehmen finden Sie unter Corona-Unternehmenshilfen - WKO.at

Zusatzkollektivvertrag: Gewährung der Corona-Zulage

Der Zusatzkollektivvertrag wurde am 18.12.2020 abgeschlossen.

» Handlungsempfehlungen der Bundesinnung

  • Alle ArbeitnehmerInnen, welche dem Anwendungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen und im Monat November 2020 und/oder Dezember 2020 oder in beiden Monaten in Kurzarbeit beschäftigt sind, haben in den jeweiligen Monaten, unabhängig vom Beschäftigungsausmaß, Anspruch auf eine Corona-Zulage.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat November 2020 beträgt 50 Euro netto.
  • Die Höhe der Corona-Zulage im Monat Dezember 2020 beträgt 40 Euro netto.
  • Die Auszahlung der Corona-Zulagen ist derart vorzunehmen, dass die ArbeitnehmerInnen, spätestens am 31.12.2020 (Wertstellung) über die Corona-Zulagen verfügen können.
  • Für ArbeitnehmerInnen, die nicht in Kurzarbeit sind, empfehlen die Sozialpartner die Corona - Zulagen ebenfalls zu gewähren, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes dies ermöglichen.

» Alle Informationen zum Umsatzersatz finden Sie unter Umsatzersatz - Corona Hilfs-Fonds

» Informationen zum erweiterten Umsatzersatz finden sich auch auf der Website des BMF.

» Informationen zum Thema Verlustersatz


Aktuelle Regelung im Zusammenhang mit Veranstaltungen finden Sie so rasch wie möglich aktualisiert in den FAQs der Wirtschaftskammer aufbereitet.


Neuerungen für die Berufsgruppe der Heilmasseure

Durch eine Novelle des Epidemiegesetz 1950 (EpiG) wurde für folgende Berufsgruppen in § 28 d eine entsprechende Ermächtigungen zur Durchführung von Abstrichen aus Nase und Rachen zu diagnostischen Zwecken im Rahmen der Bekämpfung der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) getroffen: Angehörige eines Gesundheitsberufs gemäß Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz, Hebammengesetz, Kardiotechnikergesetz, Medizinische Assistenzberufe-Gesetz, MTD-Gesetz, Zahnärztegesetz sowie Angehörige eines Sozialbetreuungsberufs nach der Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über Sozialbetreuungsberufe.

Voraussetzungen sind:

  1. Die Durchführung erfolgt auf ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht.
  2. Vor der erstmaligen Durchführung einer Abstrichnahme hat eine entsprechende Einschulung durch einen Arzt zu erfolgen.

Weitere Informationen

Weitere Infos zum Thema Verdachtsfall im Betrieb findet ihr hier:


Handlungsempfehlungen für Heilmasseure

Auf der Homepage des Sozialministeriums finden Sie auf der Übersichtsseite die Handlungsempfehlungen für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe, zu denen auch die freiberuflichen Heilmasseure zählen.

Musteraushang

Zur Information der KundInnen und PatientInnen über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung:


Arbeiten an Sonn- und Feiertagen

Wann dürfen Ihre Geschäfte für die Erbringung von Dienstleistungen offenhalten? Wann und wie lange dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden und wie werden die Arbeitszeiten entlohnt?

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Ob Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, liegt allein in der Überlegung des jeweiligen Betriebes.


Bestellmöglichkeiten für Schutzausrüstung

Sicherstellung der Versorgung: MNS-Masken über WKÖ beziehbar 

Im WKO Firmen A-Z finden Sie eine Auflistung der österreichischen Bezugsquellen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie Produzent oder Händler von solchen Produkten sein, können Sie sich gerne eintragen

Sollten Sie weiterhin zertifizierte Masken über die WKÖ beziehen wollen, wenden Sie sich bitte an webshop.service@wko.at (Ansprechperson: Mag. Martin Wachter). Ein Mitarbeiter der WKÖ wird sich bei Ihnen zeitnah melden um Ihre Bestellung abzuwickeln.

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist finden sie hier:

Infopoint der Wirtschaftskammer

Info-Service zu Covid-19/Corona für betroffene Firmen

Finden Sie die wichtigsten Updates für Unternehmen rund um Corona: Hier laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zusammen.

Coronavirus: Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen

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Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr)

Weitere Infos 

Sozialministerium

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Bezeichnung der Erkrankung: COVID-19 / Bezeichnung des Erregers: SARS-CoV-2) finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums.