th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Corona-Maßnahmen für Augenoptiker

Aktuelle Informationen für die Berufsgruppe der Augenoptiker

Rechtslage ab 30.5.2020

Am 30.04.2020 wurde die „Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden  (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV)" ausgegeben, welche mit 1.5.2020 in Kraft getreten ist.

Zur COVID-19-Lockerungsverordnung wurden mehrere Novellen erlassen. Am 15. Mai ist die "Gastronomieöffnung" in Kraft getreten. Am 29. Mai folgte die "Öffnung der Hotellerie sowie der Sport- und Freizeitbetriebe". Die neue Verordnung ermöglicht somit die Öffnung sämtlicher Betriebe. Die 4. COVID-19-LV-Novelle wurde am 29.05. veröffentlicht und gilt ab 30.05.2020. Die „10m² pro Kunde-Regel“ wurde darin abgeschafft.

Beim Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten gelten daher ab 30. Mai folgende Hygieneauflagen:

  • Mindestabstand von 1 Meter zwischen sämtlichen anwesenden Personen (z.B. Kunden, Mitarbeiter) und
  • Pflicht zur Tragung mechanischer Schutzvorrichtungen (z.B. Masken) für Kunden und Mitarbeiter (gilt ausdrücklich nicht im Freien)

Wenn der 1-Meter-Mindestabstand aufgrund der Eigenart einer Dienstleistung nicht eingehalten werden kann, muss das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden.

Die Bundesinnung der Gesundheitsberufe empfiehlt daher im Hinblick auf die Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 folgende Maßnahmen für Mitgliedsbetriebe:

Stand: 02.06.2020, 15:00 Uhr 

  • Alle im Geschäft tätigen Personen (Mitarbeiter und Unternehmer) mit Kundenkontakt und Kunden tragen eine mechanische Schutzvorrichtung, die den Mund- und Nasenbereich gut abdeckt und vor Tröpfcheninfektion schützt (Mund-Nasen-Schutz)
  • Händedesinfektion für Mitarbeiter und Kunden
  • Alle im Geschäft tätigen Personen (Mitarbeiter und Unternehmer) mit Kundenkontakt tragen geeignete Schutzhandschuhe
  • Rasche und regelmäßige Desinfektion von allen berührten Flächen, Geräten und Werkzeugen
  • Sämtliche Personen müssen zueinander einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten
  • Bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstandes: Mitarbeiter tragen möglichst FFP2-Schutzmasken und zusätzlichen Körperschutz (z.B. Gesichtsschilder aus Plexiglas,…); Kunden, wenn möglich ebenfalls, jedoch zumindest Mund-Nasen-Schutz
  • Weisen Sie mit einem geeigneten Aushang auf die Maßnahmen hin; Beispiele
  • Wenn Kunden Symptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Kurzatmigkeit,… zeigen, führen Sie eine Betreuung nur im dringenden Notfall durch und stellen Sie sicher, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden, die Schutzausrüstung mit dem höchsten Schutzniveau, sofern diese zur Verfügung steht, tragen
  • Ohne entsprechende Schutzausrüstung kann eine Versorgung nicht empfohlen werden
  • Sollte ein Verdachtsfall einer Infektion mit dem Coronasvirus auftreten, verständigen Sie umgehend die Gesundheitsbehörden, also die Bezirkshauptmannschaft, das Magistrat bzw. den Amtsarzt, unter der Telefonnummer 1450

Hinweis:
Die genannten Empfehlungen stellen keinen Ersatz für medizinische Corona-Schutzausrüstung dar.

Da aber nicht absehbar ist, wann eine für unsere Mitarbeiter und uns erforderliche Schutzausrüstung zur Verfügung stehen wird, ist dies eine Empfehlung, um unsere Tätigkeiten wieder langsam aufnehmen zu können.

Achten Sie auf Ihre Mitarbeiter, auf sich und Ihre Gesundheit!

Weitere Informationen

Vereinfachungen bei der Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln

Seitens der Krankenkassen wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geschaffen: (Krankenversicherungen - besondere Vorkehrungen im Bereich der Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln)

Bitte informieren Sie sich auch auf der Informationsseite der Wirtschaftskammer Österreich zum Coronavirus wko.at/corona und der Seite der Gesundheitsberufe.