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Krankenversicherungen - besondere Vorkehrungen im Bereich der Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln

Ersuchen zur Umsetzung in den Mitgliedsbetrieben

ÖGK

Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie der Österreichischen Gesundheitskasse mit Ersuchen zur Umsetzung in den Mitgliedsbetrieben:

Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln: Bewilligungspflicht

Für die Zeit der ausgerufenen Pandemie wird die Bewilligungspflicht für Heilbehelfe und Hilfsmittel bis 1.500 € (inkl. MwSt.) ausgesetzt.

Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln: Dauerversorgungen – befristete Verordnungen

Um in der Regel besonders gefährdete Patientinnen und Patienten nicht dem erhöhten Risiko eines Besuches einer Ambulanz oder Arztpraxis auszusetzen, gelten befristete Verordnungen im Rahmen einer laufenden Versorgung wie z.B. Schlafapnoe, Sauerstoffversorgung bis auf Widerruf weiter. Es wird für die Dauer der Pandemie von der verpflichtenden Abgabe einer Weiterverordnung abgesehen.

Selbstverständlich gelten alle übrigen vertraglichen Bestimmungen und Vereinbarungen, welche die Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln betreffen, weiter.

Übermittlung des Verordnungsscheines

Die Verordnung für Heilbehelfe/Hilfsmittel kann vom Arzt auch per Fax oder mit Zustimmung des Patienten auch per e-Mail oder Fotoübermittlung via SMS an den abgebenden Betrieb gesendet werden. Abgaben, die basierend auf Mail oder Fax erfolgten, können ohne Originalverordnung nach geltenden Bestimmungen abgerechnet werden.

Postalische Zustellung von Heilbehelfen und Hilfsmittel

Um die Versorgung von Anspruchsberechtigten zu gewährleisten, unter Vermeidung des persönlichen Kundenkontakts, kann für die Zeit der Pandemie unter Einhaltung der vertraglichen Bestimmungen und Vereinbarungen eine postalische Zustellung von Heilbehelfen und Hilfsmitteln auf Kosten des Vertragspartners erfolgen, sofern auf eine persönliche Anprobe (z.B. Orthopädische Maßschuhe, Maßeinlagen) verzichtet werden kann.

Wir gehen davon aus, dass auch Sie diese Maßnahmen zur Verringerung des Ansteckungsrisikos begrüßen und, dass trotz der Lockerung der Abgabebestimmungen eine umsichtige und adäquate Versorgung erfolgen wird. Dennoch behalten wir uns vor, nachträgliche Kontrollen durchzuführen.

Ihre bisherigen operativen Ansprechpartner/innen der Österreichischen Gesundheitskasse stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Wir ersuchen Sie um Verständnis dafür, dass derzeit keine persönlichen Gespräche möglich sind.

BVAEB

Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) hat der Bundesinnung schriftlich bestätigt, dass die von der ÖGK getroffenen Maßnahmen auch für die BVAEB gelten.

Zusatzinformationen für die BVAEB

Heilbehelfe und Hilfsmittel bis zu einem Betrag von EUR 1.500,00 sind bewilligungsfrei. Das gilt sowohl für Versorgungen laut Tarif als auch außerhalb des Tarifes. Weiters teilen wir mit, dass in allen Bereichen der laufenden Dauerversorgung mit Heilbehelfen und Hilfsmitteln, (insb. Versorgung mit Schlafapnoe-Geräten, sowie mit Bilevel ST-Systemen zur augmentierenden Atemhilfe und/bzw. Cheyne-Stokes –Therapiegeräten (Compliance-Auswertungen werden vorläufig nicht angefordert), enterale und parenterale Ernährung, Wundversorgung, Inko-Versorgung (abl. und saug.), Tracheostoma- und Laryngektomieversorgung, Verbrauchsmaterialien im Bereich der Heimbeatmung) auf das Erfordernis der Beibringung einer Verordnung zu Bewilligung/Abrechnung verzichtet werden kann.

Heilbehelfe und Hilfsmittel, deren Kosten EUR 1.500,00 übersteigen, müssen weiterhin bewilligt werden. Im Bereich der Dauerversorgung mit notwendigen Utensilien zur Heimbeatmung, deren Kosten EUR 1.500,00 übersteigen, reicht die Übermittlung eines Kostenvoranschlages zur Vorabbewilligung aus. 

Unbeschadet dieser Ausführungen sind sonstige vertragliche Regelungen weiterhin aufrecht. Das bedeutet in Bereichen, in denen eine fachärztliche Verordnung erforderlich ist, ist diese weiterhin beizubringen. Wir gehen davon aus, dass Behelfe, die sinnvollerweise nur persönlich übernommen werden können (zB Orthesen- und Prothesenversorgung, orthopädische Schuhe etc.), erst nach Ostern durch die Anspruchsberechtigten abgeholt werden oder im Einzelfall ein Kundenkontakt unumgänglich ist. Hinsichtlich von zB Inkontinenzartikeln bestehen keine Bedenken, diese postalisch zu übermitteln, wobei diese Kosten zu Lasten des Vertragspartners gehen.

Die Vorlage einer „Original-Verordnung“ im Zuge der Abrechnung ist nicht erforderlich. Wir akzeptieren auch elektronisch oder per Fax an unsere Vertragspartner übermittelte Verordnungen, die im Zuge der Abrechnung in Kopie vorgelegt werden. 

SVS

Information der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS): "Corona - Bewilligung und Abgabe von Heilbehalfen und Hilfsmitteln"

KFA

  • KFA Wien: die KFA Wien schließt sich den Maßnahmen der ÖGK an (Wertgrenze bis € 700).
  • KFA Graz: die KFA Graz stimmt den Maßnahmen der ÖGK für den Pandemiezeitraum zu.