th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Corona-Maßnahmen für Orthopädieschuhmacher

Aktuelle Informationen für die Berufsgruppe

Rechtslage ab 24.07.2020

Am 30.04.2020 wurde die „Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden  (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV)" ausgegeben, welche mit 1.5.2020 in Kraft getreten ist.

Zur COVID-19-Lockerungsverordnung wurden mehrere Novellen erlassen. Am 15. Mai ist die "Gastronomieöffnung" in Kraft getreten. Am 29. Mai folgte die "Öffnung der Hotellerie sowie der Sport- und Freizeitbetriebe". Die neue Verordnung ermöglicht somit die Öffnung sämtlicher Betriebe. Die 4. COVID-19-LV-Novelle wurde am 29.05. veröffentlicht und gilt ab 30.05.2020. Die „10m² pro Kunde-Regel“ wurde darin abgeschafft.  Die 5. COVID-19-LV-Novelle wurde am 13.06. veröffentlicht und gilt ab 15.06.2020. Darin wurde die Pflicht eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen stark eingeschränkt. Wie bereits in der Pressekonferenz angekündigt wurde, wird die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS-Masken) aufgrund der steigenden Zahl an Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen wieder ausgeweitet. In der 8. COVID-19-LV-Novelle besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung auch „Beim Betreten des Kundenbereichs in geschlossenen Räumen durch Besucher von Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie von Orten, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden.“ Das heißt, dass die Betriebsstätten von Augenoptikern, Kontaktlinsenoptikern, Hörakustikern, Orthopädietechnikern, Orthopädieschuhmachern und Zahntechnikern auch wieder betroffen sind. Die Änderungen, mit denen die Maskenpflicht wieder verschärft wird, treten mit 24.7.2020 in Kraft.

Ab Freitag, 24. Juli 2020, ist somit das Tragen von MNS-Masken zusätzlich zu den bisher geltenden Regelungen auch bundesweit wieder verpflichtend für alle Gesundheitsberufe, auch wenn der Mindestabstand von 1 m eingehalten werden kann, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet (z.B. Plexiglasscheibe).

Die Bundesinnung der Gesundheitsberufe empfiehlt daher im Hinblick auf die Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 folgende Maßnahmen für Mitgliedsbetriebe:

Stand: 23.07.2020, 10:00 Uhr

  • Alle im Geschäft tätigen Personen (Mitarbeiter und Unternehmer) mit Kundenkontakt und Kunden tragen eine mechanische Schutzvorrichtung, die den Mund- und Nasenbereich gut abdeckt und vor Tröpfcheninfektion schützt (Mund-Nasen-Schutz) 
  • Sämtliche Personen müssen zueinander einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten
  • Rasche und regelmäßige Desinfektion von allen berührten Flächen, Geräten und Werkzeugen
  • Bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstandes:
    • Händedesinfektion für Mitarbeiter und Kunden
    • Mitarbeiter tragen möglichst FFP2-Schutzmasken und zusätzlichen Körperschutz (z.B. Gesichtsschilder aus Plexiglas,…); Kunden tragen Mund-Nasen-Schutz
    • Alle im Geschäft tätigen Personen (Mitarbeiter und Unternehmer) mit Kundenkontakt tragen geeignete Schutzhandschuhe
  • Weisen Sie mit einem geeigneten Aushang auf die Maßnahmen hin
  • Wenn Kunden Symptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Kurzatmigkeit,… zeigen, führen Sie eine Betreuung nur im dringenden Notfall durch und stellen Sie sicher, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden, die Schutzausrüstung mit dem höchsten Schutzniveau, sofern diese zur Verfügung steht, tragen
  • Ohne entsprechende Schutzausrüstung kann eine Versorgung nicht empfohlen werden
  • Sollte ein Verdachtsfall einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten, verständigen Sie umgehend die Gesundheitsbehörden, also die Bezirkshauptmannschaft, das Magistrat bzw. den Amtsarzt, unter der Telefonnummer 1450

Hinweis:
Die genannten Empfehlungen stellen keinen Ersatz für medizinische Corona-Schutzausrüstung dar.

Da aber nicht absehbar ist, wann eine für unsere Mitarbeiter und uns erforderliche Schutzausrüstung zur Verfügung stehen wird, ist dies eine Empfehlung, um unsere Tätigkeiten wieder langsam aufnehmen zu können.

Achten Sie auf Ihre Mitarbeiter, auf sich und Ihre Gesundheit!

Vereinfachungen bei den Krankenkassen

Seitens der Krankenkassen wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geschaffen: Krankenversicherungen - besondere Vorkehrungen im Bereich der Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln

Zusatzinformationen für die Orthopädieschuhmacher

Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln: Bewilligungspflicht

Für die Zeit der ausgerufenen Pandemie wird die Bewilligungspflicht für Heilbehelfe und Hilfsmittel bis 1.500 € (inkl. MwSt.) ausgesetzt.

Für Orthopädieschuhmacher bedeutet dies, dass Einlagen und Schuhzurichtungen bis max. € 1.500,00 (inkl. MwSt.) bewilligungsfrei sind (auch bei Erstversorgungen).

Achtung:
Bei orthopädischen Maßschuhen bleibt die Bewilligungspflicht bei Erstversorgungen vereinbarungsgemäß auch bei einem Wert unter € 1.500,00 aufrecht.

Weiters wird festgehalten, dass abgesehen vom Aussetzen der Bewilligung natürlich alle übrigen vertraglichen Bestimmungen und Vereinbarungen, welche die Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln betreffen, weiter gelten.

Bitte beachten Sie oben genannte Empfehlungen.

Bitte informieren Sie sich auch auf der Informationsseite der Wirtschaftskammer Österreich zum Coronavirus wko.at/corona und der Seite der Gesundheitsberufe.


Krankenversicherungen - besondere Vorkehrungen im Bereich der Abgabe von Heilbehelfen und Hilfsmitteln


Schuhmacher

Rechtslage ab 15.6.2020

Am 30.04.2020 wurde die „Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden  (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV)" ausgegeben, welche mit 1.5.2020 in Kraft getreten ist.

Zur COVID-19-Lockerungsverordnung wurden mehrere Novellen erlassen. Am 15. Mai ist die "Gastronomieöffnung" in Kraft getreten. Am 29. Mai folgte die "Öffnung der Hotellerie sowie der Sport- und Freizeitbetriebe". Die neue Verordnung ermöglicht somit die Öffnung sämtlicher Betriebe. Die 4. COVID-19-LV-Novelle wurde am 29.05. veröffentlicht und gilt ab 30.05.2020. Die „10m² pro Kunde-Regel“ wurde darin abgeschafft.  Die 5. COVID-19-LV-Novelle wurde am 13.06. veröffentlicht und gilt ab 15.06.2020. Darin wurde die Pflicht eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen stark eingeschränkt.

Wenn auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister nicht eingehalten werden kann, ist dies nur zulässig, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Für den Ort der beruflichen Tätigkeiten gilt grundsätzlich ebenfalls der Mindestabstand von einem Meter. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann, ist hier ebenfalls durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams, der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden.

Bitte informieren Sie sich auch auf der Informationsseite der Wirtschaftskammer Österreich zum Coronavirus wko.at/corona 

Hinweis:
Unter genauer Beachtung der oben genannten Sicherheitsvorschriften können die Mitglieder unserer Berufsgruppen (OSM, SM, Instandstetzer....) ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen.

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass diese Vorschriften unbedingt einzuhalten sind!