th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Informationen für den Holzbau betreffend Corona 

Aktuelle Informationen für die Berufsgruppen

Die Bundesregierung hat aufgrund Corona Gesetze und Verordnungen erlassen, die bestimmte Maßnahmen aufgrund des Corona Virus anordnen.

Aufgrund des erhöhten Informationsbedarfs finden Sie hier wichtige Informationen rund um das Thema Corona und dessen Auswirkungen.

Aktuelle Informationen zum Thema Corona (28.02.2021)

Rechtslage ab 28.02.2021 

Die 2. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung tritt mit 28.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 09. März 2021 außer Kraft.

Es ergeben sich keine relevanten Änderungen durch diese Novelle für den Bereich des Baunebengewerbes.

Rechtslage ab 18.02.2021

Die 1. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung tritt mit 18.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 27.02.2021 außer Kraft.

Folgende Änderungen/Klarstellungen ergeben sich durch die Novelle:

  • zu § 5 Kundenbereich wird in der Novelle ergänzt:
    In Kundenbereichen haben Kunden eine FFP2 Maske zu tragen; dies soll nun nicht gelten, wenn sich der Kundenbereich der Betriebsstätte im Freien befindet und ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist.
  • Zu § 6 Ort der beruflichen Tätigkeit wird in den Erläuterungen zur 1. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung  folgende Klarstellung angeführt: In § 6 Abs. 2 ist vorgesehen, dass beim Betreten von Arbeitsorten zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten ist und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen ist, wenn physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, nicht ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann. Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Acrylglaswänden und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden fester Teams. Das bedeutet, dass – unter der Voraussetzung, dass technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden – z.B. im Zusammenhang mit Tätigkeiten auf Baustellen das Bilden fester Teams sowohl von der Rechtliche Begründung zur 1. Novelle der 4. COVID-19-SchuMaV Seite 3 Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestabstands, als auch der MNS-Pflicht befreit. Von einem festen Team ist dann auszugehen, wenn die Zusammensetzung der Personen dieselbe ist, ohne dass eine bestimmte Obergrenze vorgegeben wäre.

Rechtslage ab 08.02.2021

Die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung – 4. COVID-19-SchuMaV tritt mit 08.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 17.02.2021 außer Kraft.

Ab 08. Februar 2021 gelten folgende Änderungen zu den derzeit geltenden Regelungen:

  • Die Ausgangsbeschränkungen gelten zukünftig von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr.
  • Kundenbereiche (§ 5): Die Quadratmeterbeschränkung wird von 10 m2 auf 20 m2 erhöht.
  • Ort der beruflichen Tätigkeit (§ 6):
    Beim Betreten des Arbeitsortes gilt weiterhin ein Mindestabstand von zwei Metern und die Verpflichtung, eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen (seit 04. Februar 2021 auch im Freien).
    Dies gilt nicht, wenn physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.
    Als sonstige geeignete Schutzmaßnahmen gelten insbesondere: die Anbringung von Trennwänden oder Acrylglaswänden oder das Bilden von festen Teams.  
  • Weiterhin zulässig sind unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte (§ 13), wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können (z.B. Baubesprechungen). Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.
    Zusätzlich ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen.

Die 4. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – 4. COVID-19-NotMV  tritt mit 04.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 07.02.2021 außer Kraft. 

Zur derzeit geltenden VO gibt es Änderungen/Neuerungen vor allem im Bereich Mindestabstand, der gemeinsamen Benützung von Fahrzeugen, verpflichtende Testungen, Tragen von Masken.

Im Detail

  • Der Mindestabstand wird auf zwei Meter vergrößert.
  • Fahrten in Fahrzeugen: Zukünftig gilt die Regelung des § 4 sowohl für private als auch für berufliche Fahrgemeinschaften (Ausnahme für Personen aus einem gemeinsamen Haushalt), daher auch für gemeinsame Anfahrten zur Baustelle im Fahrzeug des Arbeitgebers.
    Pro Sitzreihe dürfen zwei Personen befördert werden (einschließlich Lenker) und zusätzlich ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
  • Kundenbereiche: Kundenbereiche im Bereich des Baunebengewerbes dürfen betreten werden (§ 5), ein Mindestabstand von zwei Metern ist einzuhalten und das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske ist für Kunden verpflichtend. Pro Kunde müssen mindestens 10 m² zur Verfügung stehen. Ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², so darf jeweils nur ein Kunde den Kundenbereich der Betriebsstätte betreten. 
  • Ort der beruflichen Tätigkeit (§ 6):
    Beim Betreten des Arbeitsortes gilt zukünftig ein Mindestabstand von zwei Metern und die Verpflichtung, eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies gilt nicht, wenn physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann. Als sonstige geeignete Schutzmaßnahmen gelten insbesondere: die Anbringung von Trennwänden oder Acrylglaswänden oder das Bilden von festen Teams.
    Zusätzlich gilt für Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt beim Betreten des Arbeitsortes:
    Arbeitsorte dürfen nur betreten werden, wenn alle sieben Tage ein Antigentest/PCR Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird und dieser negativ ist. Kann dieser Nachweis gegenüber dem Arbeitgeber erbracht werden, gilt beim Betreten des Arbeitsortes zukünftig ein Mindestabstand von zwei Metern und in geschlossenen Räumen die Verpflichtung, eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
    Einem Nachweis über ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 sind gleichzuhalten:
    • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion oder
    •  ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von sechs Monaten.
    Kann dieser Nachweis gegenüber dem Arbeitgeber nicht erbracht werden, ist bei Kundenkontakt eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen. 
  • Weiterhin zulässig sind unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können (z.B. Baubesprechungen). Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Zusätzlich ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil, oder jeweils einer äquivalenten bzw. einem höheren Standard entsprechenden Maske, gilt nicht, wenn diese in einer der verpflichteten Person zumutbaren Weise nicht erworben werden kann. In diesem Fall ist zumindest eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. 

Generalkollektivvertrag Corona-Test

  • Sofern Arbeitnehmer für das Betreten ihres Arbeitsortes einen Testnachweis vorzulegen haben, sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitnehmer während der für die Teilnahme an einem Test erforderlichen Zeit unter Fortzahlung des Entgelts von der Arbeit freizustellen. Dies gilt auch für die hierfür erforderliche An- und Abreisezeit zum Test.
  • Arbeitnehmern, die bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit aufgrund von Gesetzen oder Verordnungen im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 zum Tragen einer Maske verpflichtet sind, ist durch geeignete arbeitsorganisatorische Maßnahmen, jedenfalls nach 3 Stunden Maskentragen, ein Abnehmen der Maske für mindestens 10 Minuten zu ermöglichen.
    Dabei handelt es sich nicht zwingend um eine Arbeitspause sondern nur eine Pause vom Maskentragen (z.B. Arbeit in einem Extraraum ohne physischen Kontakt wie etwa Lagerraum oder einem Raum mit Trennwänden).

Zum Generalkollektivvertrag

Nähere Informationen zum Thema Baustellen


Stand: