th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Covid-19 Informationen für das Lebensmittelgewerbe

Fachinformationen, Hilfsangebote und Schutzmaßnahmen

Aufgrund des erhöhten Informationsbedarfs zum Thema Coronavirus finden Sie auf dieser Seite branchenspezifische Infos und Tipps für Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe.

Hinweis zu den aktuellen verschärften Maßnahmen:
Im Folgenden sind die bundesweiten Beschränkungen dargestellt, wie sie sich aus der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung, die seit 17. November 2020, 0:00 Uhr, in Kraft ist, ergeben.

Die Regelungen werden nach derzeitigem Stand mit Ablauf des 6. Dezember 2020 außer Kraft treten.

Zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten in bestimmten Gebieten von Österreich (zusätzliche) regionale Gesundheitsschutzauflagen. Informationen zu den regionalen Maßnahmen finden Sie auf corona-ampel.gv.at.

Allgemeine COVID-19 – Schutzmaßnahmen: Ausgangsbeschränkung, Mindestabstand und Maskenpflicht an öffentlichen Orten

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereiches bzw. der Aufenthalt außerhalb ist nur zu folgenden Zwecken zulässig:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens,
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Teilnahme an gerichtlichen oder behördlichen Verfahren oder Amtshandlungen,
  • Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen und gerichtlichen Wegen einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden zur Wahrung des Grundsatzes der Öffentlichkeit,  
  • Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie,
  • zulässiges Betreten von Kundenbereichen von Betriebsstätten des Handels und von Dienstleistungsunternehmen sowie von Gastronomie – und Beherbergungsbetrieben sowie bestimmten Orten (z.B. Sportanlagen für Spitzensportler) sowie Schulen, Kindergärten und Universitäten,
  • Teilnahme an zulässigen Veranstaltungen und
  • Aufenthalt im Freien alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder einzelnen wichtigen Personen (Lebenspartner, engste Angehörige, wichtige Bezugspersonen) zur körperlichen und psychischen Erholung.

Zur Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zählt insbesondere:

  • die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen oder die Vornahme einer Testung auf Covid-19 im Rahmen von Screeningprogrammen,
  • die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
  • die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse (z.B. Friedhofsbesuche)
  • der Kontakt mit
    • dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner,
    • einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwistern),
    • einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt gepflegt wird,
  • die Versorgung von Tieren 

Kontakte mit wichtigen Personen (Lebenspartner, engste Angehörige, wichtige Bezugspersonen) und Kontakte beim Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung dürfen nur stattfinden, wenn daran

  • auf der einen Seite Personen aus höchstens einem fremden Haushalt gleichzeitig beteiligt sind und
  • auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt ist.

Beim Betreten öffentlicher Orte (laut COVID -19 Maßnahmengesetz umfasst der Begriff "Betreten" ausdrücklich auch das Verweilen) ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben,

  • im Freien: ein Abstand von mindestens einem Meter,
  • in geschlossenen Räumen: ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Die mechanische Schutzvorrichtung muss "eng anliegend" sein. Damit ist das Tragen von Gesichtsschildern, Plastikvisieren, Kinnschildern oder anderen nicht eng am Gesicht anliegenden Gesichtsabdeckungen nicht mehr gestattet.

Das Pflicht zum Tragen einer mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, während der Konsumation von Speisen und Getränken und für Personen, denen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (ärztliches Attest erforderlich), und für gehörlose und schwer hörbehinderte Personen sowie deren Kommunikationspartner während der Kommunikation.

>> COVID-19 Notmaßnahmenverordnung

Sperre des Kundenbereichs – Ausnahme für Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten

Die COVID – 19 Notmaßnahmenverordnung untersagt das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Waren. Ausgenommen davon sind zumindest zweiseitig unternehmensbezogener Geschäfte (B2B). 

Darüber hinaus sind von diesem Betretungsverbot unter anderem ausgenommen:

  • der Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerliche Direktvermarkter,
  • Verkauf von Tierfutter,
  • Agrarhandel einschließlich Tierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
  • Drogerien und Drogeriemärkte,
  • Apotheken,
  • Postfilialen,
  • Tankstellen
  • uvm. 

Die Verkaufsgeschäfte der Unternehmen des Lebensmittelgewerbes, wie u.a. Bäcker, Fleischer und Konditoren, können als "Betriebe der kritischen Infrastruktur" geöffnet halten. Auch die Abholung und Lieferung von Speisen bleibt erlaubt.

Für das Betreten der Kundenbereiche gelten die bisherigen Schutzauflagen (Abstandsregel, Mund-Nasenschutz, Quadratmeterregel):

  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von min. 1 m einzuhalten.
  • Kunden müssen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.
  • Betreiber sowie deren Mitarbeiter haben die Verpflichtung, bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet (z.B. Acrylglasscheiben).
  • Darüber hinaus dürfen sich gleichzeitig nur so viele Kunden im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 10 m² zur Verfügung stehen. Ist eine Betriebsstätte kleiner als 10 m², so darf jeweils nur ein einziger Kunde das Geschäft betreten.

Die Bestimmungen für das Betreten des Kundenbereiches (Abstandsregel, Maskenpflicht und Quadratmeterregel) gelten auch für Verbindungsbauwerke von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z.B. Einkaufszentren). Auf Märkten im Freien gelten die Abstandsregel und Maskenpflicht sinngemäß.

Einschränkung hinsichtlich des zulässigen Warensortiments:
Es dürfen nur solche Waren angeboten werden, die dem typischen Warensortiment der Betriebsstätte des Handels, die vom Betretungsverbot ausgenommen ist (z.B. Lebensmittelhandel, Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten), entsprechen. 

Es ist empfehlenswert, MitarbeiterInnen für allfällige behördliche Kontrollen am Weg von und zu der Arbeit einen Dienstausweis oder eine Bestätigung des Dienstgebers mitzugeben. Alternativ gibt es die Bestätigung für Schlüsselarbeitskräfte.

Eingeschränkte Öffnungszeiten:

Achtung:
Es gilt eine generelle Öffnungszeit von 06:00 bis 19:00, das heißt, auch Bäckereien dürfen ab dem 17.11. nicht vor 06:00 öffnen! Strengere Öffnungszeitenregeln aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt. Ausgenommen davon ist die Warenabgabe aus Automaten. 

>> FAQ – Hygieneauflagen in derzeit geöffneten Betrieben  

>> Muster-Bescheinigung für Schlüsselarbeitskräfte in der Lebensmittelversorgungskette

>> Kurzzusammenfassung der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

>> Informationen des Sozialministeriums

>> FAQ – Einschränkungen in den Betrieben

>> Kriterienliste: Welche Betriebe müssen geschlossen bleiben? Welche Betriebe dürfen offen bleiben?

>> FAQ des Sozialministeriums

>> COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

Betretungsverbot für Betriebsstätten mit gastronomischem Angebot

Gastronomiebetriebsstätten bzw. Gastronomiebereiche, auch Verabreichungsbereiche im Lebensmittelgewerbe, dürfen nicht mehr betreten werden. Ausgenommen davon sind unter Einhaltung von Auflagen, wie strenger Personengrenzen, einige wenige Gastronomiebetriebe, die nicht öffentlich zugänglich sind (z.B. Betriebskantinen, in Kranken- und Kuranstalten, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen).

Die Abholung von Speisen und Getränken bleibt zwischen 6.00 Uhr und 19.00 Uhr zulässig. Kunden müssen jedoch die Abstandsregel einhalten sowie eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Darüber hinaus ist die Konsumation im Umkreis von 50 m um die Betriebsstätte unzulässig.

Das Lieferservice bleibt (auch außerhalb dieser Zeiten) möglich. 

>> FAQ – Einschränkungen in den Betrieben

>> Sichere Gastfreundschaft – Verhaltensregeln und Leitlinien

>> COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

>> Regionale Maßnahmen: Corona-Ampel

Durchführung von Veranstaltungen

Veranstaltungen dürfen derzeit grundsätzlich nicht stattfinden. Es bestehen allerdings einige Ausnahmen.

Als Veranstaltungen gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern, Jubiläumsfeiern, Filmvorführungen, Fahrten mit Reisebussen oder Ausflugsschiffen zu touristischen Zwecken, Ausstellungen, Kongresse, Fach- und Publikumsmessen und Gelegenheitsmärkte. 

Ausgenommen sind u.a.

  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht digital abgehalten werden können,
  • Begräbnisse mit höchstens 50 Personen; bei diesen ist ein Abstand von 1 m gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statuarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • uvm.

>> FAQ für Veranstaltungen

>> WKÖ Regelungen Lehrlingsausbildung und berufliche Weiterbildungen

>> Verhaltensregeln und Leitlinien für Veranstaltungen  

>> COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

>> Regionale Maßnahmen: Corona-Ampel

Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen

Covid-19 Schutzmaßnahmen im Betrieb

Gemäß COVID-19-Notmaßnahmenverordnung soll die berufliche Tätigkeit einvernehmlich vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen, sofern dies möglich ist (Homeoffice).

Für das Betreten von Orten der beruflichen Tätigkeit gilt:

  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Kann der Abstand von mindestens einem Meter zwischen den Personen nicht eingehalten werden, ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams oder die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden. Darüber hinaus können zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer strengere Vereinbarungen zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung getroffen werden.

Diese beiden Bestimmungen sind sinngemäß auf Fahrzeuge des Arbeitgebers anzuwenden, wenn diese zu beruflichen Zwecken verwendet werden. 

Covid-19 Fall im Betrieb – Was ist zu tun?

Bei einem Corona-Fall im Betrieb tun sich zahlreiche Fragen auf: Wer ist als erstes anzurufen, wer ist zu isolieren und welche Aufzeichnungen sind notwendig? Was versteht man unter Contact Tracing, wer wird unter Quarantäne gestellt? Informationen finden Sie hier:

Bei Vorliegen eines Verdachtsfalles bzw. insbesondere eines bestätigten Covid-19 - Falles forscht die Gesundheitsbehörde auch die Kontaktpersonen (= Ansteckungsverdächtigen) aus. Im Fokus stehen dabei all jene Menschen, mit denen ein Infizierter

  • in den 48 Stunden vor Ausbruch der Symptome bis 10 Tage nach Erkrankungsbeginn (bei schwerer oder andauernder Symptomatik im Einzelfall auch länger) bzw.
  • bei Symptomfreiheit binnen 48 Stunden vor Durchführung des Tests bis 10 Tage nach Probeentnahme

in Verbindung stand. Die Kontakterhebungen erstrecken sich in aller Regel auch auf das betriebliche Arbeitsumfeld. 

Entsprechend der Intensität ihres Kontaktes zu dem Fall (und daher ihres Infektionsrisikos) werden die ausgeforschten Ansteckungsverdächtigen in zwei Kategorien eingeteilt:

  • "Kontaktpersonen I (K I)" mit einem hohen Infektionsrisiko und
  • "Kontaktpersonen II (K II)" mit einem niedrigen Infektionsrisiko.

Gemäß ihrer Einordnung als K I oder K II  haben die Kontaktpersonen in weiterer Folge die vorgesehenen behördlichen Maßnahmen zu befolgen.

Das genaue Vorgehen der Behörden hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in dem Dokument "Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung" (Stand: 4.11.2020) veröffentlicht.

>> Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung (BMSGPK, Stand: 4.11.2020)

>> Covid-19 Contact Tracing und Quarantäne: Informationen der WKÖ

>> Umgang mit Corona – Kontaktpersonen: Informationen der WKÖ

COVID–19 – Management während der Schlachtung und Fleischzerlegung

Die Empfehlung des Österreichischen Lebensmittelbuches (Stand: 11.11.2020) enthält Anregungen, die Betrieben der Branche gerade vor dem Hintergrund der Besonderheiten in den Arbeitsabläufen helfen sollen, das Risiko einer Ansteckung mit dem COVID-19-Virus im Betrieb für die MitarbeiterInnen so gering wie möglich zu halten und damit eine Aufrechterhaltung des Betriebs sicher zu stellen.

Herstellung von Schutzmasken

Informationen zum Thema "Herstellung von Schutzmasken" speziell für solche Betriebe, die überlegen, das Anfertigen von Mund-Nasen-Schnellmasken, die waschbar und desinfizierbar sind, in Auftrag zu geben:

>> Info - Blatt "Herstellung von Schutzmasken"

Die Wirtschaftskammer bietet Mitgliedsunternehmen Masken für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter/innen an:

>> Bestellung von Schutzmasken für Betriebe

Desinfektion von Arbeitsräumen: Zwei Handlungsempfehlungen, wie Arbeitsräume sowie Aufenthaltsräume zu behandeln sind, in denen sich ein/e (potenziell) Infizierte/r aufgehalten hat.

>> Reinigungs- und Desinfektionsanleitung der Innung  Gebäudereiniger und Hausbetreuer 

>> Empfehlung und FAQ zum Arbeitnehmerschutz im Zusammenhang mit Covid-19

Vermarktung von Desinfektionsmitteln während der Corona-Epidemie: 

>> Online-Infoecke für Desinfektionsmittel

Covid-19 und Lebensmittelsicherheit

Die EU-Kommission hat die wichtigsten Fragen und Antworten zu Covid-19 und der Sicherheit von Lebensmitteln zusammengefasst. Der Frage-Antwort-Katalog entspricht dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand (Stand: 8.4.2020).
Unter anderem wird erörtert, ob ein Risiko einer Infektion mit Covid-19 durch Lebensmittel besteht. 

>> Fragen und Antworten zu Covid-19 und Lebensmittelsicherheit (Stand: 8.4.2020)

Arbeitsrechtliche Fragen

Die Covid-19 Risikogruppe-Verordnung zählt auf, bei welchen Erkrankungsbildern eine Person zu einer "Risikogruppe" in Bezug auf Covid-19 zählt. Personen dieser Gruppen wird ein entsprechendes ärztliches Attest ausgestellt, für sie gelten am Arbeitsplatz besondere Schutzmaßnahmen.

>> Covid-19-Risikogruppe-Verordnung

Schlüsselarbeitskraft: Grundsätzlich zählen Unternehmen der Lebensmittelgewerbe zur „kritischen Infrastruktur“, ihre ArbeitnehmerInnen können daher an sich problemlos auch in der Sperrzeit ihren Arbeitsplatz aufsuchen oder den Heimweg antreten. Trotzdem empfiehlt es sich, den MitarbeiterInnen für den Fall einer behördlichen Kontrolle z.B. eine Mitarbeiterkarte mitzugeben, die sie vorweisen können, um diese Kontrollen so kurz wie möglich zu halten. Alternativ gibt es die Bestätigung für Schlüsselarbeitskräfte.

>> Muster-Bescheinigung für Schlüsselarbeitskräfte in der Lebensmittelversorgungskette

Auflösung mit Wiedereinstellungszusage: Ein Betrieb kann sich von einem Arbeitnehmer trennen, ihm aber eine Wiedereinstellung zusichern.

>> FAQ Wiedereinstellungszusage

Corona-Kurzarbeit - Wie kann ich Kurzarbeit vereinbaren? Die Sozialpartner haben ein vereinfachtes Kurzarbeitsmodell vereinbart, damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der ab 3.11. geltenden Corona-Schutzmaßnahmen auf die direkt und indirekt besonders betroffenen Branchen abzufedern, haben sich die Sozialpartner mit dem BMAFJ auf eine Anpassung der Corona – Kurzarbeit für die Zeit des Lockdowns geeinigt.

>> Details zu den Anpassungen der Corona-Kurzarbeit für die Zeit des Lockdowns

>> Anpassungen der Corona-Kurzarbeit aufgrund der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung – Informationen der WKO

>> Corona – Kurzarbeit ab 1.10.2020

>> Bestimmungen und Beispiele zur Corona-Kurzarbeit bis 30.9.2020

>> Weitere Informationen und FAQ zu arbeitsrechtlichen Themen

Hilfsmaßnahmen und Unterstützung von Betrieben

Erleichterungen des Finanzministeriums

Als steuerlicher Sicht gibt es folgende Entlastungen und Vereinfachungen:

  • Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
  • Bonuszahlungen und Zuwendungen für Leistungen werden steuerfrei gestellt
  • Keine Gebühren und Bundesverwaltungsabgabe für die Beantragung von Unterstützungsleistungen, keine Rechtsgeschäftsgebühren für Rechtsgeschäfte, die zur Durchführung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19-Krisensituation notwendig sind.
  • Befreiung von Zollabgaben und von der Einfuhrumsatzsteuer für Katastrophenopfer

>> Informationen zu den Zahlungserleichterungen (Abgabenstundungen oder Ratenzahlungen) des Finanzministeriums

>> FAQ zu den Erleichterungen des Finanzministeriums

Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz

Die Epidemiegesetz – Berechnungsverordnung bestimmt die Berechnung der Vergütung für den Verdienstentgang nach behördlichen Maßnahmen nach dem Epidemiegesetz 1950 für selbständig erwerbstätige Personen und Unternehmungen näher.Zu dieser Verordnung finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter „Erlässe“ einen Erlass mit näheren Details und Beispielen zur Berechnung.

>> FAQ zu Hilfsmaßnahmen für von Covid-19 betroffene Unternehmen

>> Allgemeine Übersicht über die Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

Lockdown - Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss II

Unternehmen, die direkt von den mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen- bzw. Notmaßnahmenverordnung verordneten Einschränkungen betroffen (Lockdown) sind und in einer direkt betroffenen Branche tätig sind, erhalten bis zu 80 % ihres Umsatzes (Vergleich November 2019) bis 800.000 Euro ersetzt. Für Handelsbetriebe kommt es entsprechend der Verderblichkeit und Saisonalität der Ware (Wertverlust in der Lockdown-Phase), der Umsatz/Ertrag – Relation und der Wahrscheinlichkeit von Aufholkäufen zu einer verfassungsrechtlich gebotenen Staffelung (20 – 60%).

Mischbetriebe: Ist ein Unternehmer grundsätzlich direkt betroffen und erzielt im Rahmen seiner betrieblichen Tätigkeit sowohl Umsätze in einer Branche, die nach den Kriterien in der Verordnung direkt von den Einschränkungen des Lockdowns betroffen ist, als auch Umsätze in einer Branche, die nicht betroffen ist (sog. „Mischbetriebe“), so bekommt er den Umsatzersatz für jene Branchenanteile, die direkt betroffen sind.

Der Umsatzersatz kann über FinanzOnline beantragt werden.

Nähere Informationen:

>> Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss II im Überblick

>> Umsatzersatz – Informationen der Covid-19 – Finanzierungsagentur des Bundes (COFAG)

>> Aktuelle Informationen zum Umsatzersatz - FAQ des Finanzministeriums

>> Richtlinie Gewährung des Lockdown - Umsatzersatzes

Beim Fixkostenzuschuss II werden die laufenden Fixkosten aus einer operativen inländischen Tätigkeit, die bei einem Covid-19 bedingten Umsatzausfall von mindestens 30 % angefallen sind, gefördert. Die Antragstellung für Phase II ist ab 23. November 2020 und bis 31. Dezember 2021 möglich.

Nähere Informationen:

>> Factsheet Fixkostenzuschuss II (WKÖ)

>> Fixkostenzuschuss – Informationen der Covid-19 – Finanzierungsagentur des Bundes (COFAG)

>> Richtlinien über die Gewährung eines begrenzten Fixkostenzuschusses bis EUR 800.000 durch die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) (VO über die Gewährung eines FKZ 800.000) (BGBl II 497/2020 idgF)

Online Plattform für Unternehmen

Das WKO Firmen A-Z wurde erweitert: Auf der Plattform "Regional einkaufen" können sich Unternehmen mit einem Online-Shop oder Lieferservice eintragen. Kunden können so gezielt nach Waren und Dienstleistungen suchen. So wird regionales Einkaufen auch in Zeiten der Corona-Krise gefördert! 

>> Plattform "Regional einkaufen"

Infos zur Berufsschule und Lehrlingen

Im Zusammenhang mit den Berufsschulsperren aufgrund von Covid-19 werden bestimmte Fragen, wie die Teilnahme am praktischen Unterricht, oder die Frage von Wiederholungs- und Nachprüfungen neu geregelt.

>> Geltende Fassung der Covid-19-Berufsschulverordnung

Covid-19 Länderinformationen

Zahlreiche Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erlassen. Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Situation in den wichtigsten Nachbarländern Österreichs:  

>> Informationen zu weiteren Ländern finden Sie in den WKO - Länder Informationen

>> Aktuelle Reisewarnungen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten

>> Allgemeine Informationen zu den Einreisebestimmungen nach Österreich

>> Krankenversicherungsschutz bei Entsendungen in Gebiete mit Reisewarnung (Risikogebiete): Informationen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)


Alle Rechtsauskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der zum jeweiligen Zeitpunkt vorliegenden Informationen erteilt. Die Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe übernimmt jedoch für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

Stand: