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Covid-19 Informationen für das Lebensmittelgewerbe

Fachinformationen, Hilfsangebote und Schutzmaßnahmen

Aufgrund des erhöhten Informationsbedarfs zum Thema Coronavirus finden Sie auf dieser Seite branchenspezifische Infos und Tipps für Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe.

Hinweis zu den aktuellen Maßnahmen:
Im Folgenden sind die bundesweiten Beschränkungen dargestellt, wie sie sich insbesondere aus der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung, die voraussichtlich bis inkl. 31.10.2021 gilt, ergeben.

Zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten in bestimmten Gebieten von Österreich (zusätzliche) regionale Sonderregelungen für Wien und ab 18.9.2021 auch für den Bezirk Braunau/OÖ. Informationen zu den regionalen Maßnahmen finden Sie auch auf corona-ampel.gv.at.

Allgemeine COVID-19-Schutzmaßnahmen: Maskenpflicht an öffentlichen Orten

Maskenpflicht an öffentlichen Orten

Generell gilt für das Betreten öffentlicher Orte (laut COVID-19-Maßnahmengesetz umfasst der Begriff "Betreten" ausdrücklich auch das Verweilen), dass in geschlossenen Räumen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen ist.

Corona-Schutzmaßnahmen im Kundenbereich

Betriebsstätten des täglichen Bedarfs:

Beim Betreten (gemäß COVID-19-Maßnahmengesetz gilt als "Betreten" auch das Verweilen) und Befahren des Kundenbereichs von 

  • Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln)
  • Banken
  • öffentlichen Apotheken und
  • Postgeschäftsstellen

haben alle Kunden (auch geimpfte und genesene) in geschlossenen Räumen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen. 

Inhaber, Betreiber und seine Mitarbeiter haben bei unmittelbarem Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine FFP2 – Maske ohne Ausatemventil (oder mindestens gleichwertige Maske) zu tragen. Dies gilt nicht, wenn das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann oder wenn sowohl der Inhaber, Betreiber bzw. Mitarbeiter als auch der Kunde einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen kann.

Anmerkung: Hinsichtlich der Maskenpflicht und der Vorlage des 3-G-Nachweises kann in begründeten Fällen auch eine strengere Regelung vorgesehen werden.

Sonstige Betriebsstätten:

Beim Betreten und Befahren sonstiger Kundenbereiche sowie der Verbindungsbauwerke baulich verbundener Betriebsstätten (z.B. Einkaufszentren, Markthallen) haben Kunden, die weder geimpft oder genesen sind, in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder mindestens gleichwertige Maske) zu tragen. Geimpfte bzw. genesene Kunden (nur bei Genesungsnachweis, ärztlicher Bestätigung oder Absonderungsbescheid) sind davon ausgenommen, sie müssen daher keine FFP2-Maske tragen (es wird jedoch empfohlen). Der Impf- bzw. Genesungsnachweis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten. 

Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt haben in geschlossenen Räumen am Ort der beruflichen Tätigkeit grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen. Ausnahme: Die FFP2-Maskenpflicht gilt nicht, wenn das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann oder wenn Inhaber, Betreiber bzw. Arbeitnehmer einen Impfnachweis oder Genesungsnachweis vorweisen können (Achtung: Antikörpernachweis gilt nicht als Genesungsnachweis).

Betriebsstätten mit gastronomischem Angebot – Verabreichungsbereiche im Lebensmittelgewerbe

Der Betreiber darf Kunden in Gastronomiebetriebsstätten bzw. Gastronomiebereichen, auch Verabreichungsbereiche im Lebensmittelgewerbe, zum Zweck des Erwerbs von Waren oder zur Inanspruchnahme des Gastgewerbes nur einlassen, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. 

Dieser ist für die Dauer des Aufenthalts bereit zu halten.

Dieser Nachweis ist für die Abholung von Speisen und Getränken (FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen), bei Imbiss- und Gastronomieständen (FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen − außer bei Konsumation) sowie in einigen Betriebsarten im Gastgewerbe z.B. in Kranken- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheime oder Massenbeförderungsmittel nicht erforderlich.

Ferner hat der Betreiber einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. 

Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden (diese sind im Präventionskonzept festzuhalten).

Kontaktdatennachverfolgung

Der Betreiber ist zur Erhebung der Kontaktdaten von Personen verpflichtet, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten im Gastronomiebetrieb aufhalten.

Für Inhaber, Betreiber bzw. deren Mitarbeiter in Betriebsstätten des Gastgewerbes haben bei unmittelbarem Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine FFP2 - Maske zu tragen. Dies gilt nicht, wenn

Sonderregelung in Wien: Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber haben einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzuweisen. Wenn dies nicht möglich ist, dann ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Einrichtungen der „Nachtgastronomie“:

Betreiber von Gaststätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (insb. Diskotheken, Clubs, Tanzlokale) dürfen Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn sie einen gültigen negativen PCR – Test vorweisen können, gegen COVID-19 geimpft oder genesen sind.

Weitere Informationen:

Durchführung von Veranstaltungen

Zusammenkünfte bzw. Veranstaltungen dürfen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen stattfinden.

Zusammenkünfte mit mehr als 25 Teilnehmern:

Bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmern gilt eine 3-G-Nachweis-Pflicht.

Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 3-G-Nachweis vorweisen können. Der Teilnehmer hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmern sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmern sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern durch geeignete Maßnahmen die Durchmischung der Teilnehmer ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird. 

Von den Beschränkungen nicht erfasst ist der private Wohnbereich. Dazu zählen jedoch nur Orte, die der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen.

Ausnahmen gibt es darüber hinaus auch u.a. für:

  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Begräbnisse (FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, wenn über 100 Personen und nicht alle Personen einen 3-G- Nachweis erbringen).

Weitere Informationen

Gelegenheitsmärkte

Gelegenheitsmärkte sind Verkaufsveranstaltungen, zu denen saisonal oder nicht regelmäßig (= in größeren Abständen als einmal monatlich und nicht länger als 10 Wochen) an einem bestimmten Platz Erzeuger, Händler, Betreiber von Gastgewerben oder Schaustellerbetrieben zusammenkommen, um Waren, Speisen oder Getränke zu verkaufen oder Dienstleistungen anzubieten. 

Für Gelegenheitsmärkte oder abgetrennte Areale von Gelegenheitsmärkten, an denen nicht nur Waren, Speisen oder Getränke verkauft werden, gelten die Regelungen für Zusammenkünfte::

  • Bei mehr als 25 Teilnehmern ist ein 3-G-Nachweis vorzuweisen.
  • Gelegenheitsmärkte mit mehr als 100 Teilnehmern sind spätestens 1 Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen bzw. bei mehr als 500 Teilnehmern zu bewilligen.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist zudem ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten.
  • Der Verantwortliche ist weiters zur Erhebung der Kontaktdaten von Personen verpflichtet, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten.

Ausnahme: Für Gelegenheitsmärkte oder abgetrennte Areale von Gelegenheitsmärkten, an denen nur Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden, gilt Folgendes:

  • Der 3-G-Nachweis ist nicht erforderlich.
  • Besucher haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten.
  • Die Erhebung von Kontaktdaten ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen

Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen

Covid-19-Schutzmaßnahmen im Betrieb

Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt in Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln), Banken, öffentlichen Apotheken und Postgeschäftsstellen dürfen ihren Arbeitsort nur betreten, wenn sie bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen. Dies gilt nicht, wenn

Dies gilt sinngemäß für Inhaber und Betreiber eines Arbeitsortes, sofern diese unmittelbaren Kundenkontakt haben.

Anmerkung: Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können auch strengere Vereinbarungen getroffen werden, die über die gesetzliche Anordnung zum Tragen einer Maske hinausgehen.

In allen anderen (oben nicht ausdrücklich genannten) Kundenbereichen müssen Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit unmittelbaren Kundenkontakt am Ort der beruflichen Tätigkeit in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt nicht, wenn das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann oder wenn Inhaber, Betreiber bzw. Arbeitnehmer einen Impfnachweis oder Genesungsnachweis vorweisen können (Achtung: Antikörpernachweis gilt nicht als Genesungsnachweis).

COVID-19-Präventionskonzept für Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern

Seit 1. April 2021 ist der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern verpflichtet einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen.

Das Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Risikoanalyse,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen für Mitarbeiter- und Kundenströme,
  • Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen.

Muster für ein COVID-19-Präventionskonzept

Weitere Informationen

COVID-19-Management während der Schlachtung und Fleischzerlegung

Die Empfehlung des Österreichischen Lebensmittelbuches (Stand: 11.11.2020) enthält Anregungen, die Betrieben der Branche gerade vor dem Hintergrund der Besonderheiten in den Arbeitsabläufen helfen sollen, das Risiko einer Ansteckung mit dem COVID-19-Virus im Betrieb für die MitarbeiterInnen so gering wie möglich zu halten und damit eine Aufrechterhaltung des Betriebs sicher zu stellen.

Schutzmasken und Desinfektion

Die Wirtschaftskammer bietet Mitgliedsunternehmen Masken für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter/innen an:

Desinfektion von Arbeitsräumen: Zwei Handlungsempfehlungen, wie Arbeitsräume sowie Aufenthaltsräume zu behandeln sind, in denen sich ein/e (potenziell) Infizierte/r aufgehalten hat.

Vermarktung von Desinfektionsmitteln während der Corona-Epidemie: 

Betriebliche Testungen: Teststraßen, Testkits, Kostenbeitrag

Alle Informationen zu den betrieblichen Teststraßen, der Beschaffung von Testkits und zum Kostenbeitrag des Bundes finden Sie hier:

Impfen für Betriebe, COVID-19-Impfplan

Die Abwicklung und Organisation der Corona-Schutzimpfung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Nähere Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen betreffend Impffahrplan und Impfmöglichkeiten für Betriebe.

Weitere Informationen:

Covid-19-Fall im Betrieb – Was ist zu tun?

Bei einem Corona-Fall im Betrieb tun sich zahlreiche Fragen auf: Wer ist als erstes anzurufen, wer ist zu isolieren und welche Aufzeichnungen sind notwendig? Was versteht man unter Contact Tracing, wer wird unter Quarantäne gestellt? Informationen finden Sie hier:

Kontaktnachverfolgung – Contact Tracing

Bei Vorliegen eines Verdachtsfalles bzw. insbesondere eines bestätigten Covid-19 - Falles forscht die Gesundheitsbehörde auch die Kontaktpersonen (= Ansteckungsverdächtigen) aus. Im Fokus stehen dabei all jene Menschen, mit denen ein Infizierter

  • in den 48 Stunden vor Ausbruch der Symptome bis 10 Tage nach Erkrankungsbeginn (bei schwerer oder andauernder Symptomatik im Einzelfall auch länger) bzw.
  • bei Symptomfreiheit binnen 48 Stunden vor Durchführung des Tests bis 10 Tage nach Probeentnahme

in Verbindung stand. Die Kontakterhebungen erstrecken sich in aller Regel auch auf das betriebliche Arbeitsumfeld. 

Entsprechend der Intensität ihres Kontaktes zu dem Fall (und daher ihres Infektionsrisikos) werden die ausgeforschten Ansteckungsverdächtigen in zwei Kategorien eingeteilt:

  • "Kontaktpersonen I (K I)" mit einem hohen Infektionsrisiko und
  • "Kontaktpersonen II (K II)" mit einem niedrigen Infektionsrisiko.

Gemäß ihrer Einordnung als K I oder K II haben die Kontaktpersonen in weiterer Folge die vorgesehenen behördlichen Maßnahmen zu befolgen.

Das genaue Vorgehen der Behörden hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in dem Dokument "Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung" (Stand: 15.9.2021) veröffentlicht.

Weitere Informationen

Covid-19 und Lebensmittelsicherheit

Die EU-Kommission hat die wichtigsten Fragen und Antworten zu Covid-19 und der Sicherheit von Lebensmitteln zusammengefasst. Der Frage-Antwort-Katalog entspricht dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand (Stand: 8.4.2020).
Unter anderem wird erörtert, ob ein Risiko einer Infektion mit Covid-19 durch Lebensmittel besteht. 

Hilfsmaßnahmen und Unterstützung von Betrieben

Corona-Kurzarbeit

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen abzufedern und damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können, haben sich die Sozialpartner auf ein Kurzarbeitsmodell geeinigt.

Weitere Informationen:

Erleichterungen des Finanzministeriums

Als steuerlicher Sicht gibt es folgende Entlastungen und Vereinfachungen:

  • Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
  • Bonuszahlungen und Zuwendungen, die aufgrund der Corona-Krise zusätzlich im Kalenderjahr 2020 geleistet werden, werden steuerfrei gestellt
  • Keine Gebühren und Bundesverwaltungsabgabe für die Beantragung von Unterstützungsleistungen, keine Rechtsgeschäftsgebühren für Rechtsgeschäfte, die zur Durchführung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19-Krisensituation notwendig sind.
  • Befreiung von Zollabgaben und von der Einfuhrumsatzsteuer für Katastrophenopfer.

Weitere Informationen

Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz

Die Epidemiegesetz – Berechnungsverordnung bestimmt die Berechnung der Vergütung für den Verdienstentgang nach behördlichen Maßnahmen nach dem Epidemiegesetz 1950 für selbständig erwerbstätige Personen und Unternehmungen näher. Zu dieser Verordnung finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter "Erlässe" einen Erlass mit näheren Details und Beispielen zur Berechnung.

Lockdown – Ausfallsbonus, Fixkostenzuschuss und Verlustersatz

Ausfallsbonus als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss II
Der Ausfallsbonus kommt Unternehmen mit einem monatlichen Umsatzausfall von mindestens 40 % zugute. Als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss II umfasst der Ausfallsbonus sowohl einen direkten Zuschuss als auch einen Vorschuss zur Liquiditätssicherung für die Monate November 2020 bis Juni 2021 (monatsweise Beantragung).

Der Ausfallsbonus kann jeweils ab dem 16. des Folgemonats beantragt werden. Über FinanzOnline kann damit eine Liquiditätshilfe von bis zu 60.000 Euro pro Monat beantragt werden.

Ausfallsbonus II 
Aufgrund der Verlängerung des Ausfallsbonus kann für die Kalendermonate Juli 2021, August 2021 und September 2021 bei einem Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent ein Ausfallsbonus II in Höhe von bis zu 80.000 Euro/Kalendermonat beantragt werden. Die genaue Höhe des Ausfallsbonus II richtet sich nach der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend tätig war. Die Möglichkeit einen Vorschuss FKZ 800.000 zu beantragen, besteht im Rahmen des Ausfallsbonus II nicht mehr.

Nähere Informationen:

Fixkostenzuschuss II und Verlustersatz
Beim Fixkostenzuschuss II werden die laufenden Fixkosten aus einer operativen inländischen Tätigkeit, die bei einem Covid-19 bedingten Umsatzausfall von mindestens 30 % angefallen sind, gefördert. Es können Zuschüsse für bis zu zehn Betrachtungszeiträume im Zeitraum 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 gewährt werden. Die Beantragung ist für einen oder zwei geblockte Zeiträume möglich.

Die Antragstellung für Phase II ist ab 23. November 2020 und bis 31. Dezember 2021 über FinanzOnline möglich.

Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis 10 Mio. Euro stellt eine Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30 Prozent dar. 

Verlängerung des Verlustersatzes bis Ende 2021 für Unternehmen, die in den antragsgegenständlichen Betrachtungszeiträumen (Juli 2021 – Dezember 2021) insgesamt einen Umsatzsatzausfall von mindestens 50 % erleiden.

Nähere Informationen:

Online Plattformen für Unternehmen

Regional einkaufen

Das WKO Firmen A-Z wurde erweitert: Auf der Plattform "Regional einkaufen" können sich Unternehmen mit einem Online-Shop oder Lieferservice eintragen. Kunden können so gezielt nach Waren und Dienstleistungen suchen. So wird regionales Einkaufen auch in Zeiten der Corona-Krise gefördert! 

Infos zur Berufsschule, Kurzarbeit für Lehrlingen sowie zu Prüfungsterminen

Covid-19-Reisebestimmungen

Einreise nach Österreich – Regelung für Pendler
Für Pendler (beruflich, familiär, schulisch/studentisch) gelten derzeit strengere Regeln bei der Einreise nach Österreich. Als Pendlerinnen und Pendler gelten Personen, die mindestens einmal pro Monat aus beruflichen oder privaten Gründen bzw. zu Ausbildungszwecken einreisen.

Weitere Informationen

Ausreise aus Österreich
Zahlreiche Länder haben ebenfalls Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erlassen. Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Situation in den wichtigsten Nachbarländern Österreichs:

Weitere Informationen


Alle Rechtsauskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der zum jeweiligen Zeitpunkt vorliegenden Informationen erteilt. Die Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe übernimmt jedoch für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

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