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Berufsbild Tierenergetik

Fachverband Persönliche Dienstleister

gemäß dem Beschluss des Fachverbandsausschusses des Fachverbandes der persönlichen Dienstleister vom 08.06.2016, in der Fassung des Beschlusses des Fachverbandsobmanns des Fachverbands der persönlichen Dienstleister vom 01.10.2018

In diesem Berufsbild werden personenbezogene Bezeichnungen zum Zweck der Erhaltung der gebotenen Lesbarkeit in geschlechtsspezifischer Form verwendet, beziehen sich jedoch auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

Inhalt:

I. Präambel
II Berufsbild
A. Begriffsbestimmungen
B. Das „Drei-Ebenen-Modell“ als Energetisches Weltbild
C. Grundsätzliches zur Tätigkeit des Tierenergetikers
D. Ziele der Tätigkeit des Tierenergetikers
E. Typische Tätigkeiten des Tierenergetikers
F. Konkretisierung der Methoden im Bereich Tierenergetik
III. Grenzen des Tätigkeitsbereiches der Tierenergetik
Anhang: Grafische Darstellung „Drei – Ebenen – Modell“

I. Präambel

Das vorliegende Berufsbild gilt für alle Personen, die im Rahmen des freien Gewerbes Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit [1]

  • mittels der Methode von Dr. Bach,
  • mittels Biofeedback oder Bioresonanz,
  • mittels Auswahl von Farben,
  • mittels Auswahl von Düften,
  • mittels Auswahl von Lichtquellen,
  • mittels Auswahl von Aromastoffen,
  • mittels Auswahl von Edelsteinen,
  • mittels Auswahl von Musik,
  • unter Anwendung kinesiologischer Methoden,
  • mittels Interpretation der Aura,
  • mittels Magnetfeldanwendung,
  • durch sanfte Berührung des Körpers bzw. gezieltes Auflegen der Hände an bestimmten Körperstellen,
  • mittels Cranio Sacral Balancing
  • durch Berücksichtigung der Auswirkungen der energetischen Geometrie und Lichtphysik,
  • mittels Numerologie,
  • durch Berücksichtigung von Planetenkonstellationen und lunaren Energien
  • mittelbar oder unmittelbar am Tier tätig sind. 

Rechtliche Grundlage für die Ausübung als freies Gewerbe ist die Gewerbeordnung (§ 5 GewO 1994), der konkrete Berechtigungsumfang des einzelnen Tierenergetikers ergibt sich aus dem jeweiligen konkreten Gewerbewortlaut des Energetikers (§ 29 GewO 1994).

Das Berufsbild Tierenergetik ist auch als Darstellung der gemäß § 29 Gewerbeordnung (GewO 1994) für den Gewerbeumfang maßgeblichen, eigentümlichen Arbeitsvorgänge sowie der in den beteiligten gewerblichen Kreisen bestehenden Anschauungen und Vereinbarungen zu verstehen.

Das Berufsbild Tierenergetik kodifiziert somit gleichsam die aufgrund der historischen Entwicklung gewachsene, gegenwärtige Auffassung der Branche und schlüsselt auf dieser Grundlage die dem Gewerbe eigentümlichen Tätigkeitsfelder auf.

Das Berufsbild Tierenergetik dient in erster Linie dazu

  • ein klares berufliches Selbstverständnis zu fördern,
  • die Möglichkeiten und Grenzen der gewerblichen Tätigkeit zu definieren,
  • eine Übersicht über die dem Berufsbild Tierenergetik zugeordneten typischen Tätigkeiten und Methoden zu geben,
  • eine Unterstützung für den Tierenergetiker bei der Aufklärung der Tierbesitzer zu bieten („Drei-Ebenen-Modell“) und
  • den Tierbesitzern Transparenz über die Dienstleistungen der Tierenergetiker zu ermöglichen.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Berufsstandes können das Berufsbild und die genannten Methoden im Zuge der Weiterentwicklung des Gewerbes inhaltliche Änderungen erfahren.

II Berufsbild

A. Begriffsbestimmungen

1. Lebensenergie

Tierenergetik befasst sich mit dem Energiefeld des Tieres, insbesondere mit jeder Form von Lebensenergie. Diese allem Lebendigen innewohnende Lebensenergie ist seit alters her bekannt und wird – je nach Kulturkreis – beispielsweise als Chi, Qi, Ki, Prana, Orgon, Pneuma, Aven u.a. bezeichnet.

Dieses Energiefeld ist nicht im derzeit wissenschaftlich-anerkannten physikalischen Weltbild integriert und dementsprechend momentan naturwissenschaftlich nicht erklärbar oder beweisbar. Dementsprechend wird zurzeit von der Tierenergetik kein Anspruch auf wissenschaftliche Nachweisbarkeit oder Beweisbarkeit erhoben.

 

2. Systeme in der Energetik

Der System-Begriff, wie er in diesem Berufsbild Verwendung findet, wird über folgende vier Kriterien definiert:

Ein System ist ein Netzwerk von Bestandteilen bzw. Systemelementen (1), die zueinander in Beziehung stehen (2), eine funktionelle Einheit mit einer Zielrichtung (Zweck) bilden (3) und das zu seiner Umwelt abgegrenzt werden kann (4). Das System kann dabei mit seiner Umwelt im Austausch von Information und Energie stehen.

Das Gesamt-Energiesystem des Tieren auf der Energetischen Ebene[2] kann in verschiedene Teilsysteme unterteilt werden, wie zum Beispiel das System der Aura, das Chakren-System, das Meridiansystem, das System der 5 Wandlungsphasen (Elemente der traditionellen chinesischen Medizin), das System der feinstofflichen Organenergien, das System der feinstofflichen Energiekörper[3] u.a. Das individuelle Energiesystem des Tieres wird durch seine Haltung, Umfeld, seinen Emotionen beeinflusst. Dementsprechend können im Energiesystem des Tieres (oder in Teilsystemen davon) Imbalancen in Form von Energieblockaden, Energiestaus und Fülle- bzw. Leere-Zuständen auftreten.

Weiters ist jedes Tier von Energiesystemen und Informationsfeldern umgeben und in solche eingebunden (z.B. Systeme im Umfeld von Menschen und Tieren, …), die das individuelle Energiesystem des Tieres beeinflussen und dort auch Störungen und Blockaden verursachen oder verstärken können. [4]

3. Energetische Essenzen

Die „Essenz“[5] ist die einer Substanz innewohnende Qualität, Information, Schwingung und Energi im Gegensatz zur materiellen Substanz. Die materielle Substanz (typischerweise neutrale ZucZuckerglobuli, Wasser, Wasser-Alkohol-Mischung, Solelösung o.a.) dient lediglich als Träger („Trägersubstanz“) für die energetische Information. Die energetische Essenz entfaltet ihre Wirkungsweise somit auf der Energetischen Ebene[6] und beruht nicht auf materiellen Prinzipien wie biochemischen oder pharmazeutischen Wirkmechanismen. 

4. Biokompatible Substanzen und Kompatibilitätsprüfung

Die feinstoffliche Energie und Information einer Substanz, die sich am Körper oder auch nur im Energiefeld (Aura) des Tieres befindet, hat Einfluss auf das individuelle Energiesystem dieses Tieres. Geht das Energiefeld des Tieres mit dem Energiemuster der Substanz in positive Resonanz, kann die Lebensenergie des Tieres mit dieser Substanz gestärkt werden. Diese Substanz wird dann als biokompatibel zum Energiesystem des Tieres bezeichnet. Die Prüfung der positiven Resonanz (z.B. mit dem Muskeltest in der Kinesiologie) wird auch Kompatibilitätsprüfung genannt.

5. Energetische Behelfe

Dazu gehören alle sonstigen Hilfsmittel und Gegenstände, die in ihrer Anwendung die Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit unterstützen können und vom Tierenergetiker gegebenenfalls auch hergestellt und an Tierbesitzer abgegeben werden können. Dies können beispielsweise Räucherwerk, Stein- und Symbolanhänger, Symbolzeichen und -aufkleber sein. Nicht umfasst sind insbesondere Tierarzneimittel (i. S.  des Tierarzneimittelkontrollgesetzes) sowie Futtermittel.

B. Das „Drei-Ebenen-Modell“ als Energetisches Weltbild

Das Drei-Ebenen-Modell veranschaulicht das ganzheitliche Welt- und Tierbild des Tierenergetikers und skizziert den typischen Arbeitsbereich des Tierenergetikers. Dies verdeutlicht auch die Unterschiede und Abgrenzungen zu angrenzenden Berufsgruppen.

Entsprechend dem Drei-Ebenen-Modell existiert jedes Tier, jedes Lebewesen und jedes System nicht nur materiell und körperlich (auf der Materiellen Ebene), sondern auch nicht-materiell auf der Energetischen Ebene (synonym Feinstofflichen Ebene) und der Ebene der Prinzipien und Baupläne (synonym Archetypische Ebene). 

Ebene der Prinzipien und Baupläne

Auf der Ebene der Prinzipien und Baupläne (synonym Archetypische Ebene) sind alle energetischen Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten (z.B. Hermetische Gesetze u. a.) und die „Baupläne“ aller Lebewesen und Objekte angelegt, die wir auf der Materiellen und Energetischen Ebene vorfinden. Diese Prinzipien und Baupläne gelten als unveränderlich, sodass die Ebene der Prinzipien und Baupläne die Grundlage für das ganzheitliche Weltverständnis und Tierbild des Tierenergetikers darstellt, aber eine Einflussnahme (ein „Arbeiten“) auf dieser Ebene definitionsgemäß nicht möglich ist.

Das Tier ist auf der Ebene der Prinzipien und Baupläne durch sein Individuelles Höheres Selbst repräsentiert. Dieses ist die Grundlage für die Individualität und Einzigartigkeit eines jeden Tieres und umfasst seine individuellenPotenziale und Talente. Der Begriff Individuelles Höheres Selbst ist ohne jede religiöse oder konfessionelle Bedeutung zu verstehen.

Energetische / Feinstoffliche Ebene

Die Energetische Ebene (synonym Feinstoffliche Ebene oder Feinstofflicher Bereich) ist das Bindeglied zwischen der Ebene der Prinzipien und Baupläne und der Materiellen Ebene. Beim Tier stellt die Energetische Ebene die Verbindung zwischen dem Individuellem Höheren Selbst und der Alltagsrealität des Tieres dar: Ist die Energetische Ebene im Gleichgewicht, können die Anlagen des Individuellen höheren Selbst auf der Materiellen Ebene realisiert werden.

Die Energetische Ebene wird in die Informationsebene und die Ebene verdichteter Energie unterteilt:

Die Informationsebene ist die Geistige Ebene mit allen geistigen Energien, Gedanken- und Gefühlsenergien. Diese werden beispielsweise auch als Mentalkörper und Emotionalkörper bezeichnet.

Auf der Ebene verdichteter Energie befinden sich zum Beispiel das Aura–, Chakren- und Meridiansystem. 

Materielle Ebene

Die Materielle Ebene entspricht der Alltagsrealität mit dem physischen Körper (mit all seinen physischen Organen) und dessen physischer Verfassung. Die Materielle Ebene steht mit der Energetischen Ebene in engem Zusammenhang und in gegenseitiger Wechselwirkung.

Eine grafische Darstellung des Drei-Ebenen-Modells für Tiere befindet sich im Anhang.

C. Grundsätzliches zur Tätigkeit des Tierenergetikers

Die Ausübung des Berufes „Tierenergetik“ umfasst alle Tätigkeiten die Energetische Ebene betreffend, wie das Erkennen und Erfassen dieses Energiefeldes, das Lenken und Leiten des Energieflusses, das Erkennen und Ausbalancieren von Störungen und Blockaden des Energieflusses, sowie das Erkennen und Beheben von energetischen Mangel- oder Füllezuständen. Die Energetische Ebene stellt somit das primäre Arbeitsfeld des Tierenergetikers dar. Der Tierenergetiker arbeitet dabei entweder am energetischen Gesamtsystem oder innerhalb eines oder mehrerer dieser Teilsysteme.

Die Tätigkeit des Tierenergetikers kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen:

  • mittelbar am Tier (mit zusätzlichen Hilfsmitteln, wie etwa Pendel, energetischen Essenzen, technischen Hilfsmitteln, Geräten, …) oder unmittelbar am Tier (ohne zusätzliche Hilfsmittel)
  • mit Körperkontakt durch „sanfte Berührung“
  • in Anwesenheit des Tieres oder durch energetischen Fernbehandlungen

Die unter Punkt F angeführten Arbeitsmethoden des Tierenergetikers entfalten ihre Wirkungsweisen primär auf der Energetischen Ebene, können jedoch über die Wechselwirkung zwischen der Energetischen und der Materiellen Ebene auch eine indirekte Wirkung auf der Materiellen Ebene entfalten und so zur körperlichen Ausgewogenheit beitragen.

Manche Methoden (z.B. Aromastoffe, Magnetfeldanwendungen, Musik, …) haben auch einen direkten Einfluss auf die Materielle Ebene und unterstützen dort zusätzlich die Hilfestellung zur körperlichen und energetischen Ausgewogenheit direkt.

Auch die Analyse und Balancierung der feinstofflichen Energiefelder von Gruppen und Systemen von Tieren mit geeigneten, unter Punkt F genannten Methoden wie z.B. Kinesiologie oder Radionik, ist Teil des Arbeitsfeldes des Tierenergetikers.

Der Tierenergetiker wird erst nach einem entsprechenden Auftrag des Tierbesitzers tätig und orientiert sich in seiner Hilfestellung am Anliegen des Tierbesitzers.

D. Ziele der Tätigkeit des Tierenergetikers

Mit der Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit sind typischerweise folgende Ziele verbunden:

  • eine Verbesserung bzw. Stärkung des Energiezustandes und Energieflusses,
  • das Lösen von energetischen Blockaden und der damit verbundene Abbau von Stress,
  • die Auswirkungen von schwächenden oder blockierenden Außen- und Fremdeinflüssen auf das individuelle Energiesystem des Tieres zu minimieren,
  • die Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte,
  • eine Stärkung der Verbindung zum Individuellen Höheren Selbst,
  • die mit der Wiederherstellung der körperlichen und energetischen Ausgewogenheit verbundene Verbesserung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens,
  • die Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung mit den unter Punkt F genannten Methoden.

Damit ist oft eine Steigerung des Wohlbefindens und des Selbstbewusstseins, sowie eine Regulation des Spannungszustandes (z.B. Verbesserung der Entspannungsfähigkeit) des Tieres verbunden.

E. Typische Tätigkeiten des Tierenergetikers

  1. Die Erhebung des energetischen Zustands durch Erfassung der Vorgeschichte des Tieres (Bestandsaufnahme).
  2. Die Untersuchung auf das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von energetischen Blockaden der Energieflüsse, von Fülle- oder Leere-Zuständen bzw. Über- oder Unteraktivität im Energiesystem (Energetische Erhebung).
  3. Die Beurteilung und Benennung der in Punkt 2 angeführten Zustände unter Verwendung energetischer Hilfsmittel wie z.B. Tensor, Muskeltest, Biofeedback etc. und daraus folgende energetische Zustandsbeschreibungen, wie z.B. Leber-Qi-Stagnation.
  4. Die Anwendung der unter Punkt F genannten Methoden einschließlich der Anwendung energetischer Essenzen (z.B. Blütenessenzen).
  5. Das Aufspüren und Erkennen von Einflüssen, insbesondere schwächenden oder blockierenden Einflüssen, mit geeigneten unter Punkt F genannten Methoden (z.B. kinesiologischer Muskeltest, Bioresonanzmethoden, …).
  6. Die Zuführung der zur Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte benötigten Energien, bzw. die, Lenkung oder Ableitung dieser Energien.
  7. Die allgemeine und tierbezogene Erläuterung der energetischen Dienstleistung und deren Wirkungsweise, insbesondere der Zusammenhänge zwischen der Ebene der Baupläne und Prinzipien, der Energetischen Ebene und der Materiellen Ebene wie z.B. Auswirkungen der Haltung des Tieres auf sein Energiesystem und seine Lebensenergie etc. (Energetische Beratung).
  8. Das Austesten der energetischen Verträglichkeit von Substanzen (Stoffen) oder energetischen Essenzen mit den unter Punkt F genannten Methoden (z.B. Tensor, kinesiologischer Muskeltest, Bioresonanz, …) mit der Ausrichtung: „Stärkt oder schwächt diese Substanz die Lebensenergie / Lebenskraft des Tieres?" und dem Ziel, die qualitative und/oder quantitative Auswirkung der Substanz bzw. Essenz auf das individuelle Energiesystem des Tieres festzustellen. Dieses Austesten wird bei manchen energetischen Methoden auch Kompatibilitätsprüfung genannt.
  9. Das Energetisieren und energetische Reinigen von Gegenständen mit geeigneten, unter Punkt F angeführten Methoden. Darunter fällt auch das Energetisieren von Wasser (ohne jede substantielle oder chemische Veränderung).
  10. Die Konzeption und Durchführung von energetischen Ritualen (Energetische Ritualarbeit). Unter einem Ritual wird die Beeinflussung der Energiefelder (Lenkung, Reinigung, Ausrichtung der Lebensenergie) durch ritualisierte Handlungen, verbunden mit der entsprechenden geistigen Aufmerksamkeit, verstanden. Ein energetisches Ritual basiert auf dem Prinzip „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Eine wiederholte oder regelmäßige Durchführung verstärkt die Wirkung durch Aufbau eines feinstofflichen Informationsfeldes. Energetische Rituale können standardisiert durchgeführt oder individuell für das Tier konzipiert werden. Mit Ritualen im Bereich der Tierenergetik ist keinerlei religiöse Ausrichtung verbunden.
  11. Die Empfehlung, Herstellung, Abgabe energetischer Essenzen und energetischer Behelfe an die Tierbesitzer sofern sie keine Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes, Arzneimittel im Sinne des Tierarzneimittelkontrollgesetzes oder Lebens-/Futtermittel darstellen. 

Folgende Tätigkeiten sind typische Nebentätigkeiten der Tierenergetik:

Der Verkauf von (Handel mit) Zusatzprodukten (Öle, Steine, Nahrungsergänzungsmittel, …) im Rahmen der energetischen Tätigkeit, wobei der wirtschaftliche Schwerpunkt und die Eigenart des Gewerbes Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit erhalten bleiben müssen (Nebenrecht i. S. § 32 GewO 1994).

F. Konkretisierung der Methoden im Bereich Tierenergetik

Hier werden die im Gewerbewortlaut angeführten Methoden, die bei der Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit verwendet werden, konkretisiert und beschrieben:

1. mittels der Methode von Dr. Bach
Mit der Methode von Dr. Bach ist allgemein die Anwendung von energetischen Essenzen gemeint. Energetische Essenzen wirken aufgrund der ihnen innewohnenden Information bzw. Schwingung auf der Energetischen Ebene und werden dementsprechend auch als Informationsessenzen oder Schwingungsessenzen bezeichnet. 

Die Bach-Blüten sind die bekanntesten energetischen Essenzen. Mittlerweile existieren zahlreiche energetische Essenzen aus dem Pflanzenreich (unterschiedlichste Blütenessenzen, Baumessenzen,…), dem Tierreich (Tieressenzen), dem Mineralienreich (z.B. Steinessenzen) und sonstige Energetische Essenzen (z.B. Mondessenz). Energetische Essenzen im Sinne der Methode von Dr. Bach werden z.B. mittels der Sonnenmethode, Kochmethode, Kristallmethode oder sonstige Methoden der Energieübertragung hergestellt.

Die Methode nach Dr. Bach umfasst die Empfehlung, Anwendung (z.B. Einnahme, Auflegen), Herstellung und Abgabe von energetischen Essenzen sowie die Beratung über deren Wirkungsweise.

Hinweis: Ausgenommen sind insbesondere Tierarzneimittel im Sinne des Tierarzneimittelkontrollgesetzes. Die Herstellung von Futter-/Lebensmitteln fällt in den Tätigkeitsbereich anderer (freier) Gewerbe und erfordert die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften, insbesondere der Hygienebestimmungen und Kennzeichnungsvorschriften.

2. mittels Biofeedback oder Bioresonanz

Darunter werden Methoden zur Erfassung, Analyse und Balancierung der feinstofflichen Energie- und Informationsfelder und Energieflüsse unter zu Hilfenahme einfacher oder komplexer Geräte und technischer Hilfsmittel, sowie biophysikalische und bioenergetische Mess- und Balancierungsverfahren verstanden (z.B. Meridianmessungen).

Die Hilfsmittel können einfache Hilfsmittel (z.B.  Rute, Pendel, Tensor) oder technische Geräte (Bioresonanzgeräte, Radionikgeräte, …) mit oder ohne Computerunterstützung sein. Dieser Arbeitsbereich wird auch Geräte-Energetik genannt.
Dabei können einerseits Informationen qualitativ und quantitativ aus dem Energiefeld abgerufen, analysiert und dargestellt werden (Energetische Analyse), oder Informationen ins Energiefeld des Tieres eingebracht werden (Energetische Balancierung und Harmonisierung). Die Informationsübertragung erfolgt dabei typischerweise über Elektroden oder auf rein energetischem Wege, wo beispielsweise über eine Speichelprobe, Foto oder Haare (sogenannte „Beweise“) eine Verbindung zum Energiefeld des Tieres hergestellt wird.

Biofeedback
bezeichnet Verfahren, bei denen unbewusst ablaufende Körperreaktionen sichtbar oder hörbar gemacht werden können.

3. mittels Auswahl von Farben und Lichtquellen

Das weiße Licht (Sonnenlicht) kann auch in seinen Spektralfarben (Regenbogenfarben) gesehen werden. Licht und Farbe entsprechen somit bestimmten Wellenlängen im sichtbaren oder unsichtbaren Nanometer-Bereich und besitzen eine zusätzliche energetische Qualität auf der Feinstofflichen Ebene. Diese Schwingungen haben Wirkungen auf Mensch, Tier und Pflanze und wirken daher im feinstofflichen Bereich auf den jeweiligen Organismus. Die Methoden umfassen den Einsatz aktiver oder passiver Lichtquellen oder den Einsatz von reinen Farbinformationen (ohne sichtbare Farbe).

4. mittels Auswahl von Düften und Aromastoffen

Duftstoffe und Aromastoffe können in unterschiedlichen Aufbereitungen eingesetzt werden, z.B. als ätherische Öle, Körperkerzen oder Räucherwerk. Die Anwendung und Aufnahme erfolgt entweder ohne direkten Körperkontakt (z.B. Verteilen von Duftstoffen, Aromastoffen oder Abbrennen von Räucherwerk in der Aura) oder über die Sinnesorgane (Nase, Haut,…) oder über Trägerstoffe (z.B. Globuli), wobei auch hier die Duftstoffe und Aromastoffe ihre Wirkung auf der Feinstofflichen Ebene (z.B. Öffnen von Chakren, Klärung bzw. Reinigung der feinstofflichen Körper,…) entfalten. Typische Aromaanwendungen sind die Verwendung von Duftlampen, Riechstifte, Sprays, Auftragen von Düften, ätherischen Ölen u.a. Die Auswahl kann auf unterschiedliche Art, wie z.B. Erriechen, Austesten (beispielsweise mittels kinesiologischem Muskeltest, Pendel, Tensor, Bioresonanzgeräten) oder kognitive Auswahl erfolgen. Dabei können sowohl einzelne Düfte und Aromastoffe als auch Mischungen und Duftkompositionen zur Anwendung kommen.

Es können auch Kräuter angewendet werden, die nach der Säfte- oder Signaturenlehre ausgewählt werden. Die Säftelehre geht von einem Ungleichgewicht der „Vier Säfte“ (gelbe Galle, Schleim, Blut, schwarze Galle) und deren Bezug zu den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde aus. Diese „Säfte“ sind Symbolbegriffe für Energiequalitäten und meinen keine physiologischen Flüssigkeiten. Bei der Signaturenlehre wird davon ausgegangen, dass Art und Zeitpunkt der Ernte, die geistige Ausrichtung bei der Annäherung, Ernte und Verarbeitung, sowie das Aussehen (Form und Farbe) der Pflanze die der Pflanze innenwohnenden Energiequalitäten beeinflussen. Beispiele für die Anwendung von Kräutern sind das Auflegen oder Riechen von Kräutern und das Räuchern mit Kräutern.

Hinweise: Die Herstellung und Anwendung von Substanzen, die als Tierarzneimittel im Sinne des § 1 TAKG oder als kosmetische Mittel i.S. des Art. 2 EU-KosmetikVO (Richtlinie 76/768/EWG) gelten, sind ausgenommen.

5. mittels Auswahl von Edelsteinen

Die Methode umfasst die Auswahl und Anwendung von Steinen, Edelsteinen, Kristallen und künstlich informierten Steinen (z.B. Tachionensteine), durch deren Anwendung energetische Impulse auf Aura, Chakren und Meridiane im feinstofflichen Körper des Tieres gesetzt und somit energetische Blockaden gelöst werden können.

Die Edelsteine können dabei am Körper aufgelegt (Energetische Steinauflagen), als Anhänger getragen oder auf sonstige Weise in das Energiefeld (Aura) des Tieres eingebracht werden. Auch der Einsatz der reinen Steininformation ist möglich, z.B. über Steinessenzen oder das Informieren von Wasser mit Edelsteinen.

6. mittels Auswahl von Musik

Der Körper des Tieres besteht überwiegend aus Flüssigkeiten. Schallwellen und Schwingungen versetzen Flüssigkeiten in Bewegung. Bei der Anwendung von Klängen und Musik übertragen sich Schall und Schwingung des erzeugten Tons auf den Körper und werden so als Vibration im Körper wahrgenommen. Dieses Prinzip wird auch „Phonophorese“ genannt.

Klänge und Vibrationen lösen Blockaden im energetischen Bereich und harmonisieren den Fluss der Lebensenergie. Das klangerzeugende Hilfsmittel oder die Schallquelle wird dabei entweder direkt mit dem physischen Körper in Kontakt gebracht (z.B. Klangschalenmassage, Aufsetzen von Stimmgabeln, …) oder im Energiefeld (Aura) des Tieres platziert. Dabei können auch Tonträger (CDs etc.) zum Einsatz kommen.

Typische Hilfsmittel sind Klangschalen, Gongs, Zimbeln, Glocken, Didgeridoos, Stimmgabeln, Trommeln, Saiteninstrumente (z.B. Monochords), Gesänge, synthetische Klänge, Resonanzton-Singen und –Musizieren und Naturgeräusche, Klangbetten oder Klangliegen u.a.

Hinweise: Mit dem Begriff „Klangschalenmassage“ ist lediglich das Aufsetzen von Klangschalen am Körper und das anschließende Anschlagen der Klangschalen gemeint.

7. unter Anwendung kinesiologischer Methoden

Kinesiologie, die traditionell als „Lehre von der Bewegung“ (von griech. kinesis = „Bewegung“, griech. logos = „Lehre“) definiert wird, arbeitet mit der Reaktion eines oder mehrerer Muskeln (Muskeltest, auch Muskelmonitoring oder Myostatiktest). Ein vorher bestimmter Muskel (Indikatormuskel) wird damit zum Arbeitsinstrument und zeigt den Unterschied zwischen blockierter und fließender Energie an und wird benutzt, um Ort und Ursache (=Stressor) einer energetischen Blockade festzustellen. Die Stressoren können innerhalb des Energiesystems des Tieres liegen oder außerhalb im Umfeld des Tieres. Über dieses körpereigene Biofeedbacksystem werden energetische Imbalancen zuerst festgestellt und anschließend die erforderliche(n) Technik(en) für die Korrektur der Imbalancen bestimmt.

Basis dieser Korrekturen sind vor allem energetische Modelle, die auf der Ebene der verdichteten Energie den Energiefluss in den Meridianen, Chakren, Nadis, der Aura, den Energiepunkten, bzw. auf der Informationsebene die energetischen Auswirkungen (Ungleichgewichte) von Glaubensmustern, Gedanken und Emotionen betrachten. Das Muskelmonitoring bietet somit eine Schnittstelle zwischen einer physiologischen Funktion auf der Materiellen Ebene (der Muskelbewegung) und den feinstofflichen Energien der energetischen, emotionalen und geistigen Körper.

Möglichkeiten für Korrekturen von Energieungleichgewichten in der Kinesiologie sind beispielsweise:

Sanftes Berühren, Halten und sanftes Klopfen von Energiepunkten oder Energiezonen, wie z.B. Akupressurpunkte, Reflexzonen (neurovaskuläre Punkte, neurolymphatische Zonen, Powerpoints).

Weiters die Aktivierung der Meridiane, kinesiologische Körperübungen und Bewegungen, Anwendung von Bildern, Symbolen und die Durchführung von Kompatibilitätsprüfungen mittels Muskeltest, sowie die Anwendung sonstiger energetischer Methoden (energetische Essenzen, Farben, Klänge, Töne, Tachionensteine, …).

8. mittels Interpretation der Aura

Aura meint das gesamte Energiefeld, das die Tiere umgibt und sie durchdringt und die dazu gehörigen Energiesysteme, wie z.B. das Chakren- oder Meridiansystem. Die Interpretation der Aura umfasst das Wahrnehmen und Analysieren von Energiequalitäten (z.B. Eigenenergien, Fremdenergien, Ahnenenergien,…), Energieflüssen, -blockaden,
–imbalancen und anderen Phänomenen in der Aura mit Hilfsmittel (z.B. Pendel,…) oder ohne Hilfsmittel (Erspüren, intuitives Wahrnehmen,…) sowie deren anschließende Interpretation. In weiterer Folge kann ein Ausbalancieren der festgestellten Disharmonien erfolgen. Dieser Punkt umfasst somit alle Methoden der klassischen Energiearbeit in der Ebene der verdichteten Energie (wie Aura, Chakren, Meridianen u.ä.), wie z.B. das Reinigen, Harmonisieren, Energetisieren, Vitalisieren von Chakren, Meridianen etc. Energetische Ritualarbeit dient insbesondere der Stärkung und Stabilisierung der Aura und körpereigenen Energiefelder.

9. mittels Magnetfeldanwendung

Durch Einsatz von Magneten, seien es Magnetsteine oder verschiedene Formen von Magnetfeldmatten werden punktuell oder großflächig Beeinflussungen des tierischen Energiefeldes, das immer im Einfluss des Erdmagnetfeldes ist, ausgelöst.

Hinweis: Die Anwendung von Magnetfeldtherapiegeräten (i. S. § 1 MFTGV) ist ausgenommen.

10. durch sanfte Berührung des Körpers bzw. gezieltes Auflegen der Hände an bestimmten Körperstellen

Darunter werden alle Methoden verstanden, bei denen über den physischen Körper (auf der Materiellen Ebene) der Kontakt zum Energiesystem des Tieres aufgenommen wird. Dies kann zum Zwecke der Analyse (z.B. Erspüren von Energieblockaden etc.) oder zum Zwecke des Energieausgleichs, der Energieharmonisierung, der Energiezufuhr oder
–abfuhr (z.B. Energieübertragung mit den Händen) und der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte erfolgen.

Hinweis: Ausgeschlossen sind die den Tierärzten vorbehaltenen Tätigkeiten (z.B. Diagnose    oder therapeutische Tätigkeiten)..

11. mittels Cranio Sacraler Energiearbeit

Diese spezielle Form der sanften Körperberührung erfasst und balanciert insbesondere den Energiefluss und das Pulsieren der Energien am Kopf, entlang der Wirbelsäule, am Kreuzbein und in der Gehirn-Rückenmarkflüssigkeit (Liquor). Die sanften Berührungen erfolgen daher typischerweise entlang des craniosacralen Systems (Kopf, Wirbelsäule, Kreuzbein), können jedoch am ganzen Körper erfolgen.

Hinweis: Umfasst sind alle craniosacralen Methoden, die sich auf die sanfte Berührung beschränken („Craniosacrales Balancing“). Ausgeschlossen sind Methoden die den Tierärzten zuzuordnen sind.

12. durch Berücksichtigung der Auswirkungen der energetischen Geometrie und Lichtphysik,

Dies umfasst die Auswahl, Anwendung und Interpretation von geometrischen Zeichen, Formen, Körpern, Symbolen und Codes (z.B. Platonische Körper, Goldener Schnitt, Blume des Lebens, I Ging, …) zur Harmonisierung des Energiefeldes des Tieres.

Die Anwendung kann durch Einbringen der Zeichen in das Energiefeld des Tieres, durch Aufmalen bzw. Aufkleben auf den Körper oder das Anbringen als Anhänger erfolgen.

13. mittels Numerologie 

Die Numerologie arbeitet mit der Symbolik, Bedeutung und Interpretation der Zahlen (Zahlensymbolik), die über deren mathematische Bedeutung hinausgeht. In diesem Sinne erhalten Zahlenkombinationen, Datums- und Uhrzeitangaben eine symbolische Bedeutung, die zu Lebensereignissen des Tieres in Bezug gesetzt und interpretiert werden kann. Weiters können Zahlen und Zahlenkombinationen zur Harmonisierung des Energiefeldes auf der Informationsebene eingesetzt werden. Diese Aussagen gelten sinngemäß auch für Buchstaben verschiedenster Alphabete (z.B. Runen).

14, durch Berücksichtigung von Planetenkonstellationen und lunaren Energien

Die Konstellationen und Energien der Planeten, der Sonne und des Mondes wirken sich auf das gesamte Energiesystem des Tieres und je nach Planet gezielt auch auf die Energiefelder einzelner Organe oder Körperregionen aus. Damit verbunden sind auch Zeitqualitäten und Rhythmen sowie Kalendersysteme. Die Methode umfasst die Analyse, Interpretation und gegebenenfalls Balancierung dieser Einflussfaktoren.

Hinweis: Nicht umfasst ist die Erstellung von Horoskopen und deren Interpretation (Astrologie). 

III. Grenzen des Tätigkeitsbereiches der Tierenergetik

Die Tätigkeit des Tierenergetikers stellt keine Heilbehandlung im Sinne einer Krankheitsbehandlung („Heilkunde“) dar. Von der Ausübung des Berufes sind alle Tätigkeiten ausgeschlossen, die anderen Berufsgruppen vorbehalten sind, insbesondere

  • Tierärztliche Tätigkeiten (§ 12 Tierärztegesetz)
  • Empfehlung oder Abgabe von Tierarzneimitteln im Sinne des Tierarzneimittelkontrollgesetztes
  • Tätigkeiten anderer Gewerbe (wie zB Tiermassage, Tiertraining, Beratung hinsichtlich der Ernährung von Tieren und der Handel mit Tieren)

Jedenfalls zu beachten sind die tierschutzrechtlichen Bestimmungen in der jeweils geltenden Fassung, wie insbesondere das Tierschutzgesetz und weitere bundes- und landesrechtliche Bestimmungen.

Die Herstellung von Nahrungsmitteln fällt in den Tätigkeitsbereich anderer (freier) Gewerbe und erfordert die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften, insbesondere der Hygienebestimmungen und Kennzeichnungsvorschriften.

Weiters dürfen zu Lebensmitteln (auch Nahrungsergänzungsmitteln), Kosmetika oder komplementärmedizinischen Substanzen (Blütenessenzen, andere energetische Essenzen etc.) keine irreführenden Angaben oder Ernährungsempfehlungen gemacht werden, wie z.B. Angabe von Wirkungen oder Eigenschaften, die das Lebensmittel / die Substanz nicht besitzt oder Angaben über Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Krankheiten (siehe dazu § 5 LMSVG, § 2 UWG und Anhang UWG Z 17).

Der Tierenergetiker hat den Tierbesitzer über das Tätigkeitsfeld des Tierenergetikers und typische Arbeitsmethoden, insbesondere die von ihm angewandte(n) energetische(n) Methode(n) und die Grenzen des Tätigkeitsbereichs der Tierenergetik aufzuklären.

Anhang: Grafische Darstellung „Drei – Ebenen – Modell“

 „Drei – Ebenen – Modell“
© BG Tierenergetik

Fussnoten:

[1] Auszug aus „Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe“ des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Stand 01.10.2018.

[2] Im Sinne des Drei-Ebenen-Modells (Punkt B dieses Berufsbildes).

[3] Ätherkörper, Emotionalkörper, Mentalkörper, Geistkörper u.a.

[4] Die besondere energetische Betrachtung der Lebensräume ist vom Berufsbild der Berufsgruppen Lebensraum (Berufsgruppe Raumenergetiker) umfasst.

[5] Lat. essentia Wesen(heit) einer Sache, in Anlehnung an den philosophischen Essenzbegriff.

[6] Im Sinne des Drei-Ebenen-Modells (siehe Punkt B dieses Berufsbildes).

Stand: