th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus – aktueller Informationsstand für Persönliche Dienstleister

Maßnahmen und Service-Informationen

Die Bundesregierung hat weitere Maßnahmen getroffen, um der Covid-19 Krise entgegenzuwirken. Die gesetzlichen Grundlagen wurden am 15.03.2020 beschlossen und treten mit heutigem Tage in Kraft. Im Folgenden dürfen wir Sie über die getroffenen Maßnahmen informieren:
Betretungsverbot für Kunden in Handels- und Dienstleistungsunternehmen
Mittels Verordnung hat der Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz auf Grundlage der beschlossenen Gesetze ein Betretungsverbot für bestimmte Betriebe erlassen:

Ab 16.03.2020 ist sohin das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels und von Dienstleistungsunternehmen sowie von Freizeit- und Sportbetrieben zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder der Benützung von Freizeit- und Sportbetrieben ist untersagt.

Vom Betretungsverbot ausgenommen sind nachstehende Bereiche:

  • öffentliche Apotheken
  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerlichen Direktvermarktern
  • Drogerien und Drogeriemärkte
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmittel
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe–, Sozialhilfe–, Teilhabe– bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden
  • veterinärmedizinische Dienstleistungen
  • Verkauf von Tierfutter
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten
  • Notfall-Dienstleistungen
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
  • Tankstellen
  • Banken
  • Post einschließlich Postpartner, soweit deren Unternehmen unter die Ausnahmen des § 2 fällt, und Telekommunikation
  • Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Rechtspflege
  • Lieferdienste
  • Öffentlicher Verkehr
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske
  • Hygiene und Reinigungsdienstleistungen
  • Abfallentsorgungsbetriebe
  • KFZ-Werkstätten

Die Ausnahmen von der ergriffenen Maßnahme betreffen sohin alle Dienstleistungen, die der Sicherstellung von Leben und Gesundheit dienen.

Was bedeutet das für die dem Fachverband der persönlichen Dienstleister angehörenden Berufsgruppen?

  • Dienstleistungen in der Betriebsstätte

Alle im Bereich der Humanenergetik angebotenen Dienstleistung sind nicht von der oben erwähnten Ausnahme umfasst, weshalb per Montag, 16.03.2020 auch diese Dienstleistungen vorübergehend bis auf Weiteres einzustellen sind!

Von den Maßnahmen weiters betroffen sind auch alle übrigen Dienstleistungen im Bereich des Fachverbandes der persönlichen Dienstleister. Das heißt, dass auch diese UnternehmerInnen, welche etwa den Berufsgruppen Tierbetreuer (mit Ausnahme der Tiersitter und Tierpensionen), Lebensraum, Farb- und Typberater oder Astrologen angehören, per Montag, 16.03.2020 ihre Dienstleistungen vorübergehend bis auf Weiteres einzustellen haben.

Zu beachten ist, dass das Betretungsverbot auf den Kundenbereich abstellt, dh. sämtliche Dienstleistungen mit direktem (physischem) Kundenkontakt sind ab 16.03.2020 vorübergehend einzustellen.

  • Dienstleistungen bei Privatkunden zu Hause

Auch Dienstleistungen in den Privaträumlichkeiten des Kunden sind unzulässig. Dh. auch „mobil“ angebotene Dienstleistungen beim Kunden zu Hause sind ab 16.03.2020 vorübergehend einzustellen.

Alternative: Via Telefon oder „Online“ angebotene Dienstleistungen sind (weiterhin) zulässig!

Hilfsmaßnahmen für betroffene Betriebe

Härtefallfonds: Sicherheitsnetz für kleine Betriebe

Aus dem Härtefall-Fonds sollen Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstunternehmen gefördert werden. Neben den Mitgliedern der Wirtschaftskammern sind dies auch freie Dienstnehmer und Non-Profit-Organisationen. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 1 Milliarde Euro. Der Härtefall-Fonds wird durch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Auftrag des Bundes abgewickelt. Die Förderrichtlinien, in welchen die Förderkriterien festgelegt werden, werden derzeit erarbeitet. Melden Sie sich bitte zum Newsletter an und wir rühren uns aktiv bei Ihnen, sobald alle Details zur Beantragung von Geldern aus dem Härtefallfonds stehen. 

Maßnahmen der ÖGK für Dienstgeber

Um eine rasche Hilfestellung im Sinne der gesamtösterreichischen Wirtschaft zu leisten, hat die ÖGK ein Maßnahmenpaket geschnürt, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen der Dienstgeber wirksame Unterstützung zu leisten. Die konkreten Hilfsmaßnahmen sind:

  • Stundung der Beiträge: Bei Liquiditätsengpässen, die auf die aktuelle Situation zurückzuführen sind, wird die maximale Stundungsdauer von ein auf drei Monate verlängert.
  • Ratenzahlung der Beiträge: Die Ratendauer kann auf bis zu 18 Monate verlängert werden.
  • Nachsicht bei Säumniszuschlägen: Coronabedingte Meldeverspätungen können auf Antrag der Unternehmen nachgesehen werden.
  • Aussetzen von Exekutionsanträgen und Insolvenzanträgen: Im Einzelfall können bei coronabedingten Liquiditätsengpässen Exekutionsanträge und Insolvenzanträge aufgeschoben werden. Besondere Sicherstellungen sind dazu nicht erforderlich.

Die Anträge können formlos gestellt werden.

Maßnahmen der ÖGK in der Gesundheitsversorgung

  • Für die Dauer der Pandemie können Medikamentenverordnungen auch nach telefonischer Kontaktaufnahme zwischen Arzt und Patient erfolgen.
  • Über den Zeitraum der Pandemie fällt zudem die Bewilligungspflicht bei den meisten Medikamenten.
  • Bei Medikamenten kann der Bedarf für drei Monate abgegeben werden, nur bei speziellen Fällen (bei Neueinstellungen) muss eine direkte Kommunikation mit dem Arzt stattfinden
  • Krankentransporte sind bis auf weiteres bewilligungsfrei.
  • Gleiches gilt für Heilbehelfe und Hilfsmittel bis zu einem Gesamtausmaß von 1.500 Euro sowie Röntgen und Schnittbilduntersuchungen.
  • Arbeitsunfähigkeitsmeldungen (AU) sind während dieser Phase ebenfalls telefonisch möglich.

Maßnahmen seitens der SVS

Wer vom Corona-Virus direkt oder indirekt durch Erkrankung und Quarantäne betroffen ist oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnet und dadurch Zahlungsschwierigkeiten hat, wird von der SVS bestmöglich unterstützt. Betroffene sollen sich direkt und unkompliziert bei der SVS melden. Die SVS bietet allen SVS-Versicherten im Bedarfsfall folgende Möglichkeiten:

  • Stundung der Beiträge
  • Ratenzahlung der Beiträge
  • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlag
  • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen
    Die Anträge zur Stundung und Ratenzahlung können formlos schriftlich per E-Mail eingebracht werden.

Die Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage kann mittels Online-Formular beantragt werden.

Entfall WKO-Grundumlagen 2020:

Zur Linderung von etwaigen Liquiditätsengpässen unserer Mitglieder aufgrund der Corona-Krise setzen wir als WKO ab sofort die Vorschreibung der Grundumlagen für dieses Jahr bis auf Weiteres aus. Bereits erfolgte Vorschreibungen für das Jahr 2020 sind als gegenstandslos zu betrachten.

Informationen zu aktuellen Entwicklungen sind über den Coronavirus-Infopoint der WKO abrufbar: