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Corona-Maßnahmen für Tischler

Wichtige Informationen für die Branche

Rechtslage ab 22.7.2021

Die wichtigsten Informationen für Tischler und Holzgestalter im Überblick

Wichtige neue Regelungen ab 22.7.2021 – Kurzübersicht

  • Wegfall der Maskenpflicht für Kunden in Betriebstätten bis auf wenige Ausnahmen (Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Banken, Post).
  • Achtung Sonderregelungen für Wien: Es besteht weiterhin Maskenpflicht (für Inhaber, Mitarbeiter und Kunden) für alle Bereiche des Handels, von Dienstleistungen sowie für Innenräume von Freizeit- und Kultureinrichtungen. Mehr Informationen 

Allgemeine Bestimmungen

Es wird festgehalten, dass als Masken iSd VO Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtungen gelten.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gelten:

  • ein Nachweis
    • über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
    • einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf
  • einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  • ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf, oder
    • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
  • ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist,
  • ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Betreten öffentlicher Orte

Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist eine Maske (MNS) zu tragen.

Kundenbereiche

Für das Betreten von Verkaufsräumen und Kundenbereichen von Tischlern und Holzgestaltern gibt es derzeit keine Vorgaben für Kunden.

Arbeitsorte und Orte der beruflichen Tätigkeit

Arbeitsorte dürfen durch

  • Lehrer, die in unmittelbarem Kontakt mit Schülern stehen,
  • Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer mit unmittelbarem Kundenkontakt,
  • Personen, die im Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten tätig sind,

nur betreten werden, wenn sie bei Kontakt mit Schülern, bei Kundenkontakt und bei Parteienverkehr in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt für Betriebsstätten ohne Maskenpflicht für Kunden nicht, wenn Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer über einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3G) verfügen.

Als Arbeitsorte gelten auch auswärtige Arbeitsstellen, an den Arbeiten ausgeführt werden. Das bedeutet, dass auch bei Montage auf Baustellen oder in Privatwohnungen die Regeln für Orte der beruflichen Tätigkeit einzuhalten sind.

Durch Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können strengere Regeln zum Tragen einer Maske z.B. FFP2-Maske getroffen werden.

Wir empfehlen in der Werkstatt besonderen Augenmerk auf Arbeiternehmerschutz zu legen:

Inhaber von Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern haben einen COVID-19-Beauftragen zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Das COVID-19-Präventionskonzept dient der Minimierung des Infektionsrisikos mit SARS-CoV-2 und hat dem Stand der Wissenschaft zu entsprechen.

Es hat insbesondere Folgendes zu enthalten:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Personenanzahl
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests

Je nach Betriebsstätte können zusätzliche Vorgaben verlangt werden. Der COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

Vorlage: COVID-19-Präventionskonzept für Betriebsstätten mit über 51 Beschäftigten

Fahrten zur Baustelle/zum Kunden

Es gibt keine Einschränkungen mehr betreffend die Benützung von privaten Fahrzeugen oder Firmenfahrzeugen. 

Weitere Informationen

Rechtsgrundlagen

2. COVID-19-Öffnungsverordnung und Novellen dazu:

Bitte informieren Sie sich auch auf der Informationsseite der Wirtschaftskammer Österreich zum Coronavirus wko.at/corona, welche täglich mehrfach aktualisiert wird.

Stand: