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Handelsagentenrecht in den Reformstaaten

Bereits rund 1/3 der österreichischen Handelsagenten, die ausländische Vertretungsgebiete betreuen, sind in den Reformstaaten tätig. Neben der immer stärker zusammenwachsenden Wirtschaft in Europa bringt die kommende EU-Erweiterung auch rechtliche Änderungen mit sich. Jüngstes Beispiel dafür sind die neuen Gesetze zum Handelsvertreterrecht in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

Die mittel- und osteuropäischen Länder haben im Zuge der Umsetzung des Acquis Communautaire, also der gesamten Rechtsvorschriften, die innerhalb der EU gelten, nun auch das Handelsvertreterrecht in die jeweilige Rechtsordnung übernommen. Aufgrund der Vorgaben der EU-Handelsvertreter-Richtlinie von 1986, finden sich in den neuen Regelungen zahlreiche Gemeinsamkeiten zum österreichischen Handelsvertretergesetz 1993, einige nationale Abweichungen bestehen aber dennoch weiter.

Das ungarische Handelsvertreterrecht findet seit 1. Februar 2001 (neu abgeschlossene Verträge) bzw. seit 1. Jänner 2003 (Vertragsabschluss vor 1. Februar 2001) Anwendung auf Handelsvertreterverträge.

In Polen ist das neue Handelsvertreterrecht seit 09. September 2000 (neuabgeschlossene Verträge) bzw. seit 10. Dezember 2001 (Vertragsabschluss vor 09. September 2000) unter der Überschrift 'Agenturvertrag' Bestandteil des Zivilgesetzbuches (ZGB).

In der Tschechischen und Slowakischen Republik ist die neue Rechtslage seit 
1. Jänner 2001 in Kraft.