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Bleibeschränkung

Bleibeschränkung für Schmuckwaren

Schmuckwaren dürfen ab 9. Oktober 2013 nicht in Verkehr gebracht oder als Teil von anderen Schmuckwaren verwendet werden, wenn der Bleigehalt (in Metall) des betreffenden Teiles 0,05 % oder mehr des Gewichts beträgt. Relevant sind hierbei sämtliche Materialien und Einzelteile aus denen der Schmuck hergestellt wird. 

Hintergrund

Aufgrund mehrerer ernster Zwischenfälle mit bleihaltigen Kinderprodukten hat Frankreich eine Beschränkung von Blei und bleihaltigen Verbindungen in Schmuck vorgeschlagen, da Kleinkinder oft Schmuckwaren in den Mund nehmen. Dies kann zu schweren und irreversiblen neurologischen Verhaltens- und Entwicklungsstörungen führen.

Betroffen sind

Schmuck und Fantasieschmuck sowie Haarschmuck einschließlich:

  • Armbänder, Halsketten und Ringe
  • Piercingschmuck
  • Armbanduhren und Armschmuck
  • Broschen und Manschettenknöpfe 

Ausnahmen bestehen für

  • Kristallglas gemäß Anhang I der RL 69/493/EWG (Kristallglasarten 1, 2, 3 und 4)
  • Einbauteile von Armband- und Taschenuhren sowie Zeitmessern, die für Verbraucher nicht zugänglich sind.
  • nicht synthetische oder rekonstituierte Edel- und Schmucksteine (KN-Code 7103 gemäß Verordnung 2658/87/EWG), sofern sie nicht mit Blei oder Bleiverbindungen oder Gemischen, die diese Stoffe enthalten, behandelt wurden
  • Email, definiert als verglasbare Gemische aus dem Schmelzen, Verglasen oder Sintern von Mineralien bei

Temperaturen von mind. 500°C 

Die Regelung gilt für Schmuckwaren, die:

ab dem 9. Oktober 2013 erstmals in Verkehr gebracht werden und

die nach dem 10. Dezember 1961 hergestellt wurden.

Die Übergangsregelung wurde geschaffen, da eine Beschränkung von bereits gebrauchtem und antikem Schmuck erhebliche Auswirkungen auf den Marktwert der Waren gehabt hätte. Diese Änderung bezüglich Schmuckwaren wurde im Anhang der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Blei vorgenommen. Die gesamte Verordnung zum Nachlesen.

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