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Bundesländer: Wo die Industrie stark aufgestellt ist

Informationen der Bundessparte Industrie

Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark sind Top-Industriebundesländer, aber auch Kärnten und Vorarlberg punkten.

Die soeben erschienene Sonderauswertung der Leistungs- und Strukturstatistik in der Kammersystematik belegt die Bedeutung der Industrie erneut. Das jüngst veröffentlichte Datenmaterial der Statistik Austria dimensioniert die Industrie im Vergleich zur gewerblichen Wirtschaft für das Jahr 2020:

  • 37 % des Produktionswertes bzw. 23 % Wertschöpfung der gewerblichen Wirtschaft stammt aus den Unternehmen der Industrie. 23 % der Bruttoinvestitionen der gesamten gewerblichen Wirtschaft wird in einem heimischen Industrieunternehmen verbucht. 17 % der Beschäftigten finden in der Industrie ihren Arbeitsplatz.
  • 87 % der Industrie-Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 250 Beschäftigten. 13 % sind industrielle Großunternehmen, konkret sind das in der heimischen Industrie rund 440 Unternehmen. Letztere erwirtschaften im Aggregat 74 % der industriellen Wertschöpfung und tätigen 72 % der Bruttoinvestitionen bzw. 85% der Umweltschutzausgaben der Industrie.

Diese Großunternehmen tragen wesentlich zum Wohlstand bei, allerdings brauchen sie die KMU der heimischen Wirtschaft, um im Netzwerk und Zusammenspiel aus Groß und Klein gemeinsam erfolgreich agieren zu können. Die KMU und Großunternehmen der Industrie Österreichs erwirtschaften gemeinsam rund 170 Mrd. Euro an Produktionswert bzw. 45 Mrd. Euro an Wertschöpfung. Sie investieren mehr als 7 Mrd. Euro und beschäftigen mehr als 450.000 Personen.

Regionale Bedeutung der Industrie

Ein Blick auf die regionale Streuung identifiziert Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark als die Top 3 Bundesländer, wenn es darum geht, wo die meisten Beschäftigten in den Industrieunternehmen arbeiten bzw. wo die Industrieunternehmen am meisten investieren werden und wo am meisten industrielle Wertschöpfung stattfindet (Absolutbetrachtung).

Die Sonderauswertung der Leistungs- und Strukturerhebung erlaubt jedoch noch eine weitere Perspektive: Jene nach der höchsten relativen Bedeutung der Industrie. Geht man der Frage nach, in welchen Bundesländern die Industrie überdurchschnittliche Bedeutung hat, so tauchen neben Oberösterreich und der Steiermark insbesondere Kärnten und Vorarlberg auf. Hier ist die industrielle Durchdringung besonders hoch. In Kärnten stammt mehr als die Hälfte des Produktionswerts bzw. der Bruttoinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft aus der Industrie; in Vorarlberg sind es je vier von zehn Euro. 

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Autorin:
Mag. Sandra Lengauer
E-Mail: sandra.lengauer@wko.at