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Studien zur Klimapolitik

Policy Paper „Im Wettbewerb um die Zukunft“ und „climApro-Studie“

Policy Paper „Im Wettbewerb um die Zukunft“

Studie climApro: Welche Effekte kann eine Veränderung der industriellen Produktionsstrukturen in Österreich für den globalen Klimaschutz bewirken?


Policy Paper „Im Wettbewerb um die Zukunft“

Klimapolitische Perspektiven für den Beitrag der österreichischen Industrie zur Treibhausgasneutralität 2050

Österreichs Industrieunternehmen leisten mit zahlreichen Maßnahmen wichtige Beiträge zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Sie gestalten aber auch die Transformation Richtung Klimaneutralität aktiv mit. Energie- und Klimapolitik sind zentrale Standortfaktoren der österreichischen Industrie – sowohl im Hinblick auf Versorgungssicherheit und internationale Wettbewerbsfähigkeit, als auch als Innovationstreiber und Technologieanreiz. Im Dialog mit der Österreichischen Energieagentur (AEA) und dem Austrian Institutes of Technology (AIT) haben WKÖ-Bundessparte Industrie und Industriellenvereinigung unter Einbindung zahlreicher Experten aus Unternehmen, Industrie-Fachverbänden und –Landessparten in einem branchenübergreifenden Projekt die Beiträge der Industrie zur Erreichung der Klimaneutralität skizziert. Im Policy Paper werden die wichtigsten Herausforderungen, Handlungsfelder und Rahmenbedingungen dargestellt.

Die Transformation des Energie- und Wirtschaftssystems Richtung Treibhausgasneutralität birgt erhebliche gesellschaftliche, technologische und rechtliche Herausforderungen - aber, klug und mit Blick über den nationalen Tellerrand umgesetzt, auch wirtschaftliche Chancen, Wettbewerbsvorteile und neue Märkte. Mit steigendem Klimabewusstsein wächst weltweit der Bedarf an Innovationen, Technologien und Lösungen. Die Industrie steht als Partner der Politik bereit, um Österreich zu einem „grünen“, aber auch international wettbewerbsfähigen Industriestandort zu machen. Dazu sind ambitionierte, aber realistische Ziele zu setzen. Regulatorische Weichenstellungen, basierend auf einem starken politischen Commitment zum Standort Österreich, müssen die Unternehmen in ihren intensiven Bemühungen bestmöglich unterstützen.

Auftraggeber:
WKÖ Bundessparte Industrie, Industrie-Fachverbände und –Landessparten, Industriellenvereinigung

Auftragnehmer:
Österreichische Energieagentur (AEA), Austrian Institute of Technology (AIT)

Projektdauer:
September 2018 bis Dezember 2019

Projektkoordination:
DI Oliver Dworak, Tel. +43 5 90 900 3403, oliver.dworak@wko.at

Unterlagen: 

Policy Paper

Folien der Präsentation vom 24.2.2020

Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen

Roundtable „Verändert COVID-19 die Klimapolitik ?“ aus Industrie.Aktuell 1/2020


Studie climApro: Welche Effekte kann eine Veränderung der industriellen Produktionsstrukturen in Österreich für den globalen Klimaschutz bewirken?

Publikation des Instituts für industrielle Ökologie

In der vorliegenden Studie wurde im Rahmen von drei Szenarien  genauer betrachtet, welches Potenzial ein verstärkter Aufbau von Wertschöpfungsketten in Österreich im Hinblick auf klimaschonendere Produktion gegenüber der Produktion in anderen Herstellländern (EU-Länder ebenso wie nicht-EU-Länder) hätte. Zusätzlich wurden mögliche negative Auswirkungen einer Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland („Carbon Leakage“) analysiert. 

Die Szenarien sind als Planspiel mit echten Zahlen zu verstehen. Sie sollen der interessierten Öffentlichkeit und der Politik zeigen, dass eine globale Treibhausgasreduktion nur dann erreicht wird, wenn man die Produktion von Gütern dort forciert, wo dies technologisch am fortschrittlichsten und emissionsärmsten zustande gebracht wird. Die Ergebnisse der Studie sollen helfen, sinnvolle Wege für die Verbindung von Klimaschutz und wirtschaftlicher Wertschöpfung zu erkennen, um sie gezielt fördern zu können.

Langfassung downloaden

Kurzfassung downloaden

Studie climApro des Instituts für Industrielle Ökologie | Autoren: Dr. Andreas Windsperger, DI Bernhard Windsperger

Die Studie erfolgte 2018/19 im Auftrag von 

  • Bundessparte Industrie
  • Fachverband Bergwerke und Stahl
  • Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
  • Fachverband Metalltechnische Industrie
  • Fachverband der NE-Metallindustrie
  • Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
  • Umweltpolitische Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich
  • Austropapier

Projektkoordination:
Mag. Richard Guhsl, Tel. +43 5 90 900 3435, richard.guhsl@wko.at

Stand: