th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Platte

Stabile Entwicklung trotz internationaler Konjunkturschwäche

Wie schon in den letzten Jahren hat sich die österreichische Plattenindustrie in einem schwierigen konjunkturellen Umfeldes stabil entwickelt. Dies zeigt sich insbesondere in einer sehr hohen Exportquote (rd. 80%) und dem Außenhandelsüberschuss. Beide Parameter zeugen (noch) von der Leistungs-und Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Standorte.  

Allerdings gibt es kritische Äußerungen von Unternehmensseite an den zunehmenden Standortproblemen Österreichs, was die industriepolitischen Rahmenbedingungen betrifft. Dies findet seinen Niederschlag darin, dass sich Investitionen im Wesentlichen auf die Erhaltung beschränken und die Erneuerung außen vor bleibt. 

Selbstverständlich haben die Auswirkungen einer weltweiten konjunkturellen Abschwächung auch vor der Plattenindustrie nicht halt gemacht; die Branche muss daher sehr flexibel auf den einzelnen Märkten in den wichtigsten Abnahmesektoren Möbel und Bau agieren. Dies gelingt zwar recht gut, allerdings vielfach auf Kosten der Ertragslage.

Auch wurden in den letzten Jahren, durch gemeinsame Anstrengungen der Mitarbeiter und des Managements eine weitere Optimierung der Produktionsabläufe, des Marketings und des Vertriebes erreicht.   

Klimaänderung in Richtung „industriefreundlich“ erwünscht

Ein wesentliches Merkmal der heimischen Plattenindustrie ist es, dass sie sich in Familienhand befindet – wie fast die gesamte Holzindustrie. Der familiäre Hintergrund steht für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung und ist einer der wesentlichen Gründe, warum österreichische Standorte der Plattenindustrie gehalten werden. Durch die internationale Ausrichtung der Branche (über 40 Standorte in ganz Europa) ist der Standortwettbewerb innerhalb der Unternehmensgruppen sehr transparent. 

Um die österreichischen Standorte zukünftig durch Investitionen halten und absichern zu können, stehen zunehmend Themen wie gesicherte Rohstoffversorgung, Transportlogistik, sozialpolitische Rahmenbedingungen und ganz allgemein ein industriefreundliches Klima im Fokus. Eine konstante und planbare Rohstoffversorgung ist Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg der Plattenindustrie und damit für Standort- und Arbeitsplatzsicherheit.  

Außenhandelsbilanz positiv

Nach den derzeitigen vorliegenden vorläufigen Außenhandelszahlen ergibt sich ein höchsterfreulicher Außenhandelsüberschuss. Demnach wäre der Überschuss, bezogen auf Spanplatten, MDF und sonstigen Faserplatten, mit ca. 700 Mio. Euro anzusetzen. 

Dabei bilden hohe produktionstechnische Standards sowie eine jahrzehntelange Erfahrung im Produktionsmarketing die Grundlage für den Erfolg dieser überwiegend international agierenden Branche.  

Wichtige Arbeitgeberfunktion in strukturschwachen Gebieten

Die österreichische Span-, MDF-, und Faserplattenindustrie zählt mit rd. 3.000 direkt Beschäftigten (und darüber hinaus mehreren tausend indirekt Beschäftigten) zu jenen Branchen, die seit vielen Jahren mit ihrer familiären Eigentümerstruktur für ihre Mitarbeiter ein verlässlicher Arbeitgeber ist und hohe Arbeitsplatzsicherheit bietet. In Regionen, die zum Teil mit strukturellen Problemen zu kämpfen haben, kommt der Plattenindustrie als Arbeitgeber eine besondere Bedeutung zu.  

Hoch spezialisierte Mitarbeiter sind seit jeher ein zentraler Erfolgsfaktor, sind sie doch die Stütze der Unternehmen. Höchst positiv zu vermerken ist die überdurchschnittlich lange Betriebszugehörigkeit und damit die Rolle der Mitarbeiter als Konstante im Betrieb. 

Die österreichische Plattenindustrie leistet auch einen wichtigen Beitrag in die Zukunft unserer Jugend mit der Lehrlingsausbildung. Ein Großteil der Lehrabsolventen bleibt den Unternehmen erhalten, weil die Ausbildung an hoch komplexen, technologisch anspruchsvollen und kapitalintensiven Anlagen erfolgt und mit diesem erlangten Spezialwissen beste Arbeitsplatzgegebenheiten und Karrierechancen im Lehrbetrieb gegeben sind. Die hohen Anforderungen an Lehrlinge und Stammpersonal erfordern auch dementsprechend hohe Motivation und beste Eignung bzw. Qualifikation.

Durch den ständigen technologischen Fortschritt kommt der notwendigen Aus- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert in der Unternehmenskultur zu.     

Rohstoff, ja bitte!

Die Absicherung einer langfristigen kontinuierlichen Rohstoffversorgung mit Holz ist ein ganz entscheidender Faktor für den Erfolg der österreichischen Plattenindustrie und natürlich der gesamten Holzindustrie. Damit ist diese Branche auch ein zuverlässiger Abnahmepartner für die Forstwirtschaft. 

Die österreichische Plattenindustrie bekennt sich ausdrücklich zur kaskadischen Nutzung sowie zu einer Zusammenarbeit aller Beteiligten innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette.  

Triebfeder Innovation

Die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen ist ein notwendiges Asset der Plattenindustrie, um am Markt bestehen zu können. Die Zusammenarbeit mit diversen wissenschaftlichen Partnern ist intensiv. Dazu gehören die Universitäten im In- und  Ausland, aber auch die Holzforschung Austria oder Wood K Plus.


Quelle: Branchenbericht der Österreichischen Holzindustrie 2015/2016 

Kontakt:

Mag. Monika Podlesnig
Tel.: +43 1 712 26 01 - 20
office@platte.at

Bitte wählen Sie oben ein Bundesland aus, um Kontakte und Serviceangebote des Bundeslandes zu erhalten.