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Säge

Nadelsägerundholz – Import gestiegen 

Im Gesamtjahr 2016 sind rund 6,2 Mio. fm Nadelsägerundholz nach Österreich importiert worden (2015: rund 5,3 Mio. fm). Die Lieferungen aus dem größten Importland Tschechien nahmen um 35,8% zu (rund 2,6 Mio. fm). Die Importe aus Slowenien stiegen ebenso um 44% auf 1,3 Mio. fm. 

Gute Nachfrage nach Schnittholz

In der österreichischen Sägeindustrie ist nach Jahren der Reduktion seit 2015 wieder eine Aufwärtstendenz zu erkennen. Dementsprechend erwartet man auch für das erste Halbjahr 2017 ein stabiles, wenn nicht sogar ein steigendes Produktionsniveau gegenüber 2016.

Heimische Sägeindustrie agiert weltweit an vorderster Stelle 

Die österreichische Sägeindustrie ist ein großer und sehr erfolgreicher Industriebereich mit über 1.000 aktiven Betrieben, bei denen annähernd 8.400 Arbeitnehmer beschäftigt sind. Rund 80% der in Österreich manipulierten festen Biomasse Holz läuft über die Sägeindustrie. Die Exportquote liegt bei knapp 60% der gesamten Produktion.  

Die österreichische Sägeindustrie ist fast ausschließlich klein- und mittelbetrieblich strukturiert und ein sehr wichtiger Faktor für die Außenhandelsbilanz Österreichs. Die größten acht Betriebe liefern rund 50%, die 40 Größten 90% der Gesamtproduktion.  

Nadelschnittholz 

Rund 60% der heimischen Schnittholzproduktion gehen in den Export, deswegen kommt der Entwicklung der Weltmärkte eine besondere Bedeutung zu. Der Nadelschnittholz–Export (NSH) betrug 2016 rund 5,3 Mio. m³ und steigerte sich somit um rund 5% (2015: 5,06 Mio. m³). Der Exportwert stieg ebenso um 3% auf rund 1,2 Mrd. Euro nur im Schnittholzbereich.  

Der Hauptmarkt Italien lief positiver als die Jahre zuvor. In absoluten (vorläufigen) Zahlen sind das immerhin 2,4 Mio. m³, das entspricht mehr als 45% des gesamten Exports.  

Der Exportanstieg von rund 23% nach Deutschland auf 910.000 m³ (2015: 740.236 m³) war enorm und ist auf die weiterhin starke Kaufkraft und die Wohnbauinitiativen zurückzuführen. Holz bietet hier ideale Lösungen auf höchstem Niveau und hohen Vorfertigungsgrad, vom Einfamilienhaus bis hin zum mehrgeschossigen Wohnbau im urbanen Bereich an. Insgesamt legte der Absatz auf den restlichen europäischen Märkten auch zu.

Beim Exportvolumen in die Levante konnte 2016 ein leichter Anstieg um rund 3% auf 942.818 m³ (2015: 918.653 m³) verzeichnet werden. 

Laubschnittholz

Die Produktion der Laubholzsägewerke stieg nach dem Rückgang von 2014 (134.000 m³) auf 2015 (126.000 m³) wieder auf 153.000 m³. Die Exporte von Laubschnittholz nahmen 2016 um 8% zu, insgesamt gingen über 133.000 m³ über Österreichs Grenzen ins Ausland. Das entspricht einem Wert von rund 87 Mio. Euro (2015: 75 Mio. Euro). Die Nachfrage nach Eichenschnittholz ist in den letzten Jahren exorbitant gestiegen; derzeit ist die Rundholzversorgung in dieser Holzart in Mitteleuropa gut. Die Sägeindustrie ist aber mit der steigenden Nachfrage aller Hauptlaubholzarten im ersten Halbjahr 2017 zufrieden. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen helfen, diesen Bereich weiter zu beleben.

Quelle: Branchenbericht der Österreichischen Holzindustrie 2016/2017 


Informationssammlung zum Thema Säge

Kontakt:
DI (FH) Rainer Handl
Tel.: +43 1 712 26 01 - 18

Georg Loibnegger, BSc
Tel.: +43 1 712 26 01 - 22
sekretariat@saege.at

Bonitätsabteilung:  
Nicole Donato
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Nina Stanka
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