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Österreichische Skiindustrie

Österreich gewinnt am globalen Wintersportmarkt weiter Marktanteile

Skisport im Trend

Der Skisport liegt wieder absolut im Trend. Das Angebot an die Konsumenten war noch nie so gut und so breit wie jetzt. Der insgesamt fragmentierte Markt geht auf die verschiedensten Wünsche und Bedürfnisse ein, sei es für Liebhaber der Piste, free-ski, back country, Tourenski oder Langlauf.

Das Wintersportangebot mit all seinen Facetten hat sich enorm verbessert, das geht vom Tourismus, über die Ausrüstung inklusive Verleihmodalitäten, die Qualität der Pisten und Skilifte bis hin zu den Skischulen. Das gesamte Leistungspaket ist auf einem noch nie da gewesenen, enorm hohen, Niveau und die Konsumenten reagieren sehr positiv auf dieses Angebot, das auf ein ganzheitliches Erlebnis mit allen Sinnen ausgerichtet ist. Qualitätsbewusstsein hat sich etabliert und dem Kunden ist ein Topangebot auch etwas wert.

Skitrends als Spiegel der Gesellschaft 

Jede Zeit und jede Gesellschaft bringt ihre Megatrends hervor. Die Wintersportindustrie beobachtet diese Entwicklung, folgt den Megatrends und setzt diese Strömungen in ihrem Geschäftsbereich zielgerichtet um.

So profitieren auch der Skisport und die Skiindustrie von den gesellschaftlichen Trends und legen diese auf ihr Leistungsspektrum zum Wohl und im Sinn des Kunden um.

Im Wesentlichen prägen drei Megatrends den Zeitgeist, sie haben auch Eingang in das Skibusiness gefunden: Shared Economy, Convenience und Customization.

Shared Economy ist ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell, das einen aktiven Beitrag zur Ökologisierung und optimaleren Ressourcennutzung ermöglicht.

Das Sharing-Konzept ist längst auch in der Skibranche angekommen und nicht mehr wegzudenken. So gehen bereits rund 60% des Verkaufs an den Sportfachhandel in Österreich in den Verleihsektor. An einer Steigerung des Verleihpotentials durch Prozessoptimierung mit dem Ziel „einfach und schnell“ wird gearbeitet. Auch in diesem Verleihsegment nimmt Österreich wieder einmal eine Vorreiterrolle mit höchstem Qualitätsanspruch ein. Einfache und rasche Adiministration beim Verleihvorgang und die Ausstattung mit bestem und neuestem Equipment macht unkompliziertes Skivergnügen für eine breite Masse leistbar und erreichbar. Damit wird ein Skitag auch für einen Gelegenheitsfahrer zu keiner teuren und umständlichen Herausforderung. Die Shared Economy-Entwicklung ist als unaufhaltsames Faktum auch im Skibusiness letztendlich positiv zu sehen, weil sie einer breiten Masse einen bequemen Zugang auch zu einem spontanen Skierlebnis ermöglicht. 

Das schafft die Überleitung zum nächsten Megatrend Convenience:

Dem Kunden werden Annehmlichkeiten und Bequemlichkeit bezogen auf das gesamte Angebotsspektrum geboten. Umfassender Komfort bezieht sich auf Ski, Skischuh und Bindung sowie Bekleidung gleichermaßen. Insbesondere das geringere Gewicht bei Ski / Bindung und Schuh, verbunden mit neuen Materialien und Technologien erleichtern das Gehen als auch das Ein- und Aussteigen bei den für den Skisport so wichtigen Skischuhen. 

Der dritte Megatrend Customization geht besonders auf die Individualität der Bedürfnisse und persönlichen Merkmale des Kunden ein. Die Individualisierung eines Serienproduktes hat sich inzwischen in der Skiindustrie, vor allem beim Skischuh, durchgängig etabliert. Scannersysteme unterstützen bei der Vorauswahl, Anpassungstools kommen in weiterer Folge beim Innenschuh zum Einsatz und ermöglichen einen maßgeschneiderten Skischuh. Selbst eine individuelle Oberflächengestaltung beim Ski ist möglich.

Die Umsetzung dieser Megatrends in der Skiindustrie, im Handel und im Verleih kommt den Skifahrern zugute. Sie profitieren davon durch Einfachheit, Komfort und Personalisierung der eigenen Bedürfnisse.

Skiindustrie vermittelt auch österreichische Kultur 

Die österreichische Skiindustrie mit ihren weltweit bekannten und geschätzten Topmarken Atomic, Blizzard, Fischer und Head vermittelt als Botschafterin von Österreichischem Ski-„Snow How“ auch ein wichtiges Stück österreichische Kultur.

Die Branche ist global ausgerichtet und erzielt eine Exportquote von über 80%. Um diesen hohen Level zu halten und als die Skination in den wichtigen Kernmärkten. wahrgenommen zu werden, sind permanente Innovationen unerlässlich. Dies umfasst die gesamte angebotene Produktpalette.

Wachstumspotentiale - Zukunftsmarkt China

China als einer der am schnellsten wachsenden Wintersportmärkte der Welt hat ganz klar Wachstumspotential. Allein aus der Bevölkerungsanzahl ergibt sich ein geschätztes Volumen von rund 300 Millionen Wintersporttreibenden. Die nächsten olympischen Winterspiele 2022 sowie insgesamt die positive wirtschaftliche Entwicklung und eine dadurch wachsende Mittelschicht der Bevölkerung tragen wohl das ihre zu einer gewissen Breitenwirkung bei. Auch Wirtschaftsdelegationen mit politischer Präsenz, wie jene, die vor kurzem China besucht hat, sind ideale Wegbereiter für eine Intensivierung der Geschäftsbeziehungen.

Noch zeigt sich dieses Marktpotential allerdings nicht in gesteigerten Absatzzahlen, die derzeit bei rund 75.000 Paar Ski liegen. Aber die Erwartungshaltung geht dahin, dass im Jahr 2020 bereits an die 100.000 Paar, bis 2022 ca. 150.000 und in 10 Jahren an die 300.000 Paar Ski nach China gehen.

Natürlich werden die bereits bestehenden Netzwerke und Aktivitäten der vor drei Jahren unter Federführung der Skiindustrie ins Leben gerufenen Gemeinschaftsinitiative „Netzwerk Winter China“ im angepassten Rahmen und mit Unterstützung der AWO in Peking weiter geführt. Jedoch bedarf es einer sichtbaren Unterstützung durch offizielle politische Institutionen, um auf diesem Markt reüssieren zu können. Die Politik und die Außenwirtschaft sind nun am Zug.

Unbedingt als wichtiger Wachstumsmarkt zu nennen sind auch die osteuropäischen Staaten. Dieser im wahrsten Sinn des Wortes naheliegende Markt hat Potential und ist relativ einfach zu bedienen.

Netzwerk Winter - gemeinsam stark auftreten

Der Wintersport ist in seiner volkswirtschaftlichen Dimension für die Wertschöpfung von enormer Bedeutung. Tourismus, Seilbahnwirtschaft, Skischulen und natürlich die Skiindustrie sind Arbeitgeber für rund 280.000 Mitarbeiter. Mit diesem Selbstbewusstsein als Leistungsträger ist ein gemeinsames abgestimmtes Auftreten der im Netzwerk beteiligten Wintersportbranchen ein Garant dafür, gehört und beachtet zu werden. Die Darstellung einer einzigartigen Erfolgsgeschichte – beste Skilifte, beste Pisten, beste Skibrands, beste Serviceangebote etc. – ermöglicht es, aus der Position der Stärke heraus Signale zu setzen und gegenüber den politischen Entscheidungsträgern klare Forderungen zu artikulieren, was sich in einzelnen Punkten auch bereits im Regierungsprogramm niedergeschlagen hat. So geht es um das ganz wichtige Zukunftsthema Nachwuchsförderung und Schulskikurse sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für begleitendes Lehrerpersonal. Es geht auch in Richtung stärkerer Fokus der Österreich-Werbung auf Wintersport mit entsprechender Gewichtung der Budgets. Und es geht um ein gezieltes „Nation Branding“ von Österreich. Es geht nicht um regionale Partikularmaßnahmen, die sich in ihrer Kleinheit verlieren. Es geht um eine starke, sehr wichtige Branche, die immens viel zum Wohlstand, zum Image und zum Kulturverständnis Österreichs beiträgt!

Weltmarktvolumen:

Alpin-Ski 3,15 Mio.
Alpin Bindungen 3,15 Mio.
Alpinschuhe 3,5 Mio.
Langlaufski 1,8 Mio.
Langlaufschuhe 1,8 Mio.
Snowboard 0,8 Mio.

Alpin-Ski in

Europa 2,15 Mio.
Asien/Pazifik 0,3 Mio.
Nordamerika 0,7 Mio.