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Sonstige

Holzindustrie

Hier sind etwa 20 verschiedene Sparten vereint, wie z. B. die Erzeugung von Paletten, Särgen aus Holz, Holzrahmen für Bilder, Bürsten und Besen für die Haushaltsreinigung sowie die Imprägnierung von Holz. Bei etlichen Sparten kann die abgesetzte Produktion aus Geheimhaltungsgründen nicht angegeben werden.

Exemplarisch wird im Folgenden der größte Einzelbereich, die Erzeugung von Paletten, dargestellt.

Das Jahr 2018 brachte die Produktion von Flachpaletten (80 x 120 cm) und anderen Paletten mit einem bemerkenswerten Anstieg um rund 11,0 % ordentlich in Schwung. Dies entsprach einer Stückzahl von 10,0 Mio. Stück.

Die Geschäfte im Hauptmarkt Deutschland entwickelten sich wieder positiver als die Jahre zuvor. Die Nachfrage nach Paletten in Italien, Tschechien und der Schweiz wuchs ebenfalls. Ungarn, Slowakei und Kroatien haben sich auch mit größeren Exportmengen beteiligt.

Den Großteil der Ware liefern die Unternehmen der Holzindustrie in die EU (92,0 %), wobei Deutschland mit einem Anteil von 35,0 % weiterhin ein wichtiger „Treiber“ war. Zu seinem Gefolge zählten erneut Tschechien, die Schweiz und Ungarn. Mit 5,0 % bzw. 5,9 % machten sich zudem die Einfuhren nach Österreich aus Ukraine und Ungarn sichtbar.

Holztechnikum Kuchl

Neues Vollholz-Schulgebäude als Besuchermagnet am Holztechnikum Kuchl

Knapp 10 Mio. Euro wurden in bauliche Maßnahmen investiert. Das ist die größte Einzelinvestition in der über 75-jährigen Geschichte des Salzburger Holztechnikums Kuchl (Höhere Technische Lehranstalt, Fachschule, Internat). Mit der Fertigstellung des Schulneubaus aus Brettsperrholz und der Generalsanierung des Osttraktes in Holz wurde das Holztechnikum Kuchl endgültig zu einer weltweit einzigartigen „Vollholz-Schule“.

Energieeffizientes Gebäude für offenes Lernen

Kreuzweise verleimte Bretter bilden die massive Tragstruktur der Wände und Decken. Hochgedämmt wurde das Gebäude energieeffizient errichtet. „Das Konzept für die neue Schule beinhaltet neben freien Bewegungsräumen, Gruppenarbeits- und Aufenthaltsräumen auch Platz für offene Unterrichtsformen für mehrere Klassen“, erklärt HTK-Direktor DI Hans Blinzer. Diese Klassen werden in einem räumlichen Verbund (Cluster) zusammengefasst.

Die räumliche Infrastruktur soll einen möglichst flexiblen Wechsel zwischen verschiedenen Lernformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit oder auch Frontalunterricht ermöglichen.

Einzigartige Ausbildung

Das Holztechnikum Kuchl bietet eine in Europa einzigartige Kombination aus Holz/Technik, Wirtschaft und Sprachen (Englisch, Italienisch, Russisch. Mit rund 400 SchülerInnern aus allen Landesteilen Österreichs ist unsere Auslastung auf gleichbleibend hohem Niveau.

Davon sind 300 im Internat mit umfassender Betreuung untergebracht. Auch immer mehr Mädchen finden den Weg nach Kuchl, wir verzeichnen mit 42 Schülerinnen einen neuen Rekord.

Der Fachverband der Holzindustrie ist Schirmherr der Ausbildungsstätte und unterstützt diese ständig, so haben Vertreter aus der Praxis auch bei der Neukonzeption des Fachschullehrplans mitgewirkt. Man möchte somit die Ausbildung noch praxisnaher und für junge holzinteressierte Schülerinnen und Schüler noch spannender gestalten. Am Beginn des 5. Semesters kann man sich für einen Ausbildungsschwerpunkt – Holzbautechnik, Tischlereitechnik, Holztechnik oder Holztechnik mit Vorbereitung auf den Einstieg in die 4. HTL – entscheiden. Dieses neue Konzept soll nun die bewährte HTL-Schiene (Beruf: Wirtschaftsingenieur-Holztechnik) ergänzen.

Holzforschung Austria

Die „Holzforschung Austria – Österreichische Gesellschaft für Holzforschung“ (HFA) hat letztes Jahr ihren 70er gefeiert. Der Verein ist seit seiner Gründung 1948 fester Bestandteil der österreichischen Holzbranche. Er stärkt in kooperativer Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die nationale und internationale Position Österreichs auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung des Roh- und Werkstoffes Holz.

Auch 2018 wurden wieder viele Forschungsprojekte im Sinne der gesamten Holzbranche durchgeführt. Das Akustik Center Austria ist im Regelbetrieb angekommen. Derzeit werden dort, neben großen Forschungsaufträgen, verstärkt Wirtschaftsaufträge bearbeitet. Das Projekt „IASca – Indoor Air Scavenger“ erforscht geruchsbindende Substanzen, die holztypische flüchtige organische Verbindungen (VOC) dauerhaft binden sollen. Für ihren Einsatz wird die Innenraumluftsituation sowohl von Wohnbauten aus Holz, als auch klassischer Massivbauweise untersucht. Im CORNET-Projekt SURF~PARQUET werden strukturierte Oberflächen von Holzfußböden mit optimaler Beständigkeit gegen chemische Einflüsse entwickelt. All diese Forschungsprojekte wären ohne die finanzielle Unterstützung des Fachverbandes der Holzindustrie nicht zustande gekommen.

Das Fundament dieser erfolgreichen Arbeit sind die HFA-MitarbeiterInnen mit ihrem Knowhow und eine zeitgemäße Geräteausstattung. Die Infrastruktur konnte letztes Jahr innerhalb zweier strategischer Projekte der Austrian Cooperative Research (ACR), durch eine Förderung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), weiter ausgebaut werden.

Am Standort Arsenal eröffnet das neue Raster-Elektronenmikroskop (SEM) mit energiedispersiver Röntgenspektroskopie (EDX) im Projekt “Staubanalyse in der Innenraumluft” neue Möglichkeiten zur hochauflösenden Visualisierung und Analyse in sehr kleinen Maßstäben.

In vielen unserer Forschungsprojekte und Prüfungen steht die Gebäudehülle sowie die Luftdichtheit der Bauteile, deren Anschlüsse und Durchdringungen im Zentrum unserer Tätigkeit. Im aktuellen Forschungsprojekt „Versuchseinrichtung zur Bestimmung örtlicher Leckagen“, das sich mit der messtechnischen Ermittlung von örtlichen Leckagen beschäftigt, konnte am Standort Stetten ein neuer Prüfstand für exaktere Prüfungen und erweiterte Untersuchungen angeschafft werden.

Auch die Normungsarbeit wurde verstärkt durchgeführt. 2018 hat sich die HFA mit über 1.000 Stunden in nationale und internationale Gremien eingebracht. 23 MitarbeiterInnen waren dafür in 36 Normungsgremien aktiv und vermittelten zwischen Praxis und Normungsausschüssen.

PEFC Austria

Das weltweit führende Nachhaltigkeitssiegel für Holz

PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit so etwas wie ein weltweiter „Wald-TÜV“. Das PEFC-Gütesiegel gibt dem Verbraucher und Konsumenten die Garantie, dass die damit versehenen Holz- und Papierprodukte nicht aus fragwürdiger Herkunft oder gar aus Raubbau, sondern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Mit 309 Mio. Hektar zertifizierter Waldfläche in und außerhalb Europas, ist PEFC das Zertifizierungssystem mit dem größten Rohstoffpotenzial. Weltweit über 750.000 zertifizierte Waldbesitzer und 20.000 Chain of Custody-Zertifikate vertrauen auf PEFC. 

In Österreich sind mit 2,7 Mio. Hektar derzeit 68,2 % der Waldfläche PEFC-zertifiziert. Hierzulande zählt PEFC Austria 66.000 PEFC-zertifizierte Waldbesitzer sowie 618 PEFC-zertifizierte CoC-Betriebsstätten (vom Sägewerk, über Platten- und Papierindustrie bis hin zur Möbelbranche und Druckereien, Stand: Dezember 2018).

Rückblick und Ausblick

Das Jahr 2018 war geprägt von inhaltlichen Herausforderungen und gravierenden Umstellungen. Am deutlichsten sichtbar nach außen wird der Veränderungsprozess mit dem längts überfälligen Relaunch der Waldbesitzerdatenbank. Dabei konnte die Mitgliederverwaltung in eine zeitgemäße, webbasierte und DSGVOkonforme Form gebracht werden. Zudem wurde 2018 durch das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) die Zertifizierung österreichischer Forst-Unternehmer

(ZÖFU) implementiert. Das ZÖFU-Zertifikat für heimische Forstunternehmer entspricht nach eingehender Prüfung den PEFC-Standards. Weiters trat das neue Beitragsschema für PEFC Austria mit 01. Jänner 2018 in Kraft, die Wiederanerkennung des PEFC Austria Standards konnte im April bekannt gegeben werden und der Spitzenwechsel bei PEFC Austria wurde im Oktober 2018 nach Ende der Amtsperiode durchgeführt und im Zuge dessen, das Team wesentlich breiter aufgestellt.

2018 setzte PEFC Austria weiter stark auf Online- Marketing und baute seine Online-Kanäle mit einem eigenen Instagram Account weiter aus. Neben zahlreichen öffentlichen Auftritten, Vorträgen und Events wurde der Meilenstein „Kommunikationskonzept 2022“ gelegt. All diese Fortschritte und Ergebnisse sind auch im Jahresbericht von PEFC Austria unter https://www.pefc.at/ nachzulesen.

Für 2019 steht eine Vielfalt an Maßnahmen bereit, wie etwa die Implementierung einer

CoC-Datenbank, die endlich eine Übersicht der schon bestehenden PEFC-zertifizierten Produktpalette für Konsumenten und Einkäufer geben soll. 2019 ist aber auch das Jahr in der man sich auf eine Kampagne freuen darf und in dem gefeiert wird: 20 Jahre PEFC!

Kooperationsplattform Forst Holz Papier

Österreich zeigt Flagge bei der Messe Interforst in München

(Juli 2018) Österreich präsentiert sich – unter Federführung der österreichischen Forstunternehmer – eindrucksvoll als wichtiges Forst- und Holzland auf der Messe Interforst in München. Mit 41 Ausstellern war Österreich hier das zweitwichtigste Ausstellerland. Branchen stand der deutschen Forstwirtschaft zeigt unter dem Motto „Wald bewegt“ alles rund um den nachhaltig bewirtschafteten Wald. Die Unterteilung in drei Bereiche lädt zum Entdecken und Entspannen ein. Der Kubus „Wald bewegt Kopf“ steht für Wissen und informiert über interessante Zahlen und Fakten rund um Forst und Holz.

Holzmesse Klagenfurt – FHP veröffentlicht Außenhandelsbilanz für den Holzsektor

(August 2018) Im Zuge der Klagenfurter Holzmesse durfte sich – auf Einladung der österreichischen Forstunternehmer – auch FHP an einem Stand präsentieren.

Die Veranstaltung wurde auch dazu genutzt, die Außenhandelszahlen des Sektors für 2017 zu präsentieren. Dazu erfolgte eine Presseaussendung über die Austria Presse Agentur. Mit einem Außenhandelsüberschuss von 4,08 Mrd. Euro lag der österreichische Holzsektor im Jahr 2017 erneut deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Nur im Jahr 2007 war die Handelsbilanz mit 4,18 Mrd. Euro besser. „Holzprodukte sind für die heimische Wirtschaft die zweitwichtigsten Devisenbringer.

Um auch den künftigen gemeinsamen Erfolg zu sichern, wird zu Fairness und Partnerschaft auch in schwierigen Zeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgerufen“, betonte Rudolf Rosenstatter, Vorsitzender des Kooperationsabkommens Forst Holz Papier (FHP), anlässlich der Eröffnung der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt.

FHP – Halbjahresberichte 1-2018 und 2-2018 erschienen

(September 2018) Die Halbjahresberichte geben einen Überblick zu den aktuellen FHP-Projekten sowie pro- Holz- und PEFC-Aktivitäten. Das Titelbild der ersten Ausgabe ziert die Macallen Distillery in Schottland, ein Holzbau errichtet durch die Wiehag Holding. Das Deckblatt der zweiten Ausgabe bildet das neue Forstliche Bildungszentrum in Traunkirchen des BFW am Traunsee vor der Kulisse des Traunsteins, untergebracht in einem Holzbau, ab. Die FHP-Halbjahresberichte können auf www.forstholzpapier.at abgerufen werden. Erhalt der Rohstoffsicherheit, Stopp von weiteren Nutzungsbeschränkungen, Information der Waldeigentümer, PEFC, Ökostrom. Mit Ende Juni 2018 gaben die FHP-Gremien den Startschuss zur Erarbeitung der österreichischen Sektorstrategie für Wald & Holz. Mitte September 2018 erfolgten die Präsentationen der Agenturen. Mit der Erarbeitung der Sektorstrategie wurde ICG (Integrated Consulting Group) beauftragt. Die ersten Workshops fanden bereits Ende 2018 statt.

Bonitätsservice

Das wichtigste Instrument im modernen Geschäftsleben ist die gezielte Information um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Die vermittelten Bonitätsauskünfte helfen der Holzbranche seit über 30 Jahren, verborgene Risiken und Chancen besser einzuschätzen.

Auskunftsservice

Im Fachverband laufen sämtliche Informationen der Holzbranche zusammen, die man sonst in dieser Zusammenstellung nirgendwo bekommt. Es wird das Marktverhalten von einigen tausend Importeuren von Holz und Holzprodukten analysiert.

In Zusammenarbeit mit Bisnode D&B Austria, dem weltweit größten Anbieter von Wirtschaftsinformationen, bieten wir allen Mitgliedern der Wirtschaftskammer Österreich das Bonitätsservice an. In den letzten Jahrzehnten konnten durch dieses auf www.holz-bonitaet.at abrufbare Service Unregelmäßigkeiten im Holzgeschäft frühzeitig erkannt und oft auch abgestellt werden. Aktuell werden Wirtschaftsberichte zu Unternehmen aus 69 Ländern angeboten. Bei Bedarf kann das Angebot jederzeit ausgeweitet werden. Die Auskünfte dienen als Basis für die Absicherung der Exportgeschäfte mit der Kreditschutzversicherung.

Mengenrabatte ab der 51. Auskunft: Allen Firmen, die mehr als 50 Auskünfte im Kalenderjahr bestellen, bieten wir Sonderkonditionen (Mengenrabatte) an.

Monitoring

In Form des Monitoring-Abonnements können Sie Ihre Geschäftspartner für den Zeitraum von zwölf Monaten beobachten. Wenn sich bonitätsrelevante Informationen ändern (Kreditlimit, Rating, Geschäftsführerwechsel etc.), erhalten Sie von uns ein E-Mail. Jeder Abruf einer Bonitätsauskunft ist in diesem Zeitraum kostenlos und hilft Ihnen, das Risiko zu minimieren. Unternehmen haben gerade in schwierigen Zeiten die Verpflichtung gegenüber dem Gesetzgeber frühzeitig auf Zahlungsunfähigkeit Ihrer Kunden zu reagieren.

Betreibungslisten

Als zusätzliches Service werden die „Betreibungslisten – Holzexport“ der Wirtschaftskammer Österreich bearbeitet. Sie werden laufend überarbeitet und monatlich veröffentlicht und stehen für insgesamt sieben Länder – Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Serbien, Slowenien und Spanien – zur Verfügung. Auf den Betreibungslisten erscheinen jene ausländischen Unternehmen bzw. Handelspartner, die ihre vertraglich eingegangenen Verpflichtungen gegenüber dem österreichischen Lieferanten nicht fristgerecht erfüllt haben. Außerdem müssen vom österreichischen Exporteur Maßnahmen zur Betreibung (Geltendmachung) gegenüber dem ausländischen Kunden eingeleitet worden sein, so zum Beispiel die Einschaltung eines Anwalts oder Inkassobüros.

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