th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Zahlen & Fakten

Die Österreichische Holzindustrie

Im Fachverband sind 1.286 Betriebe mit 24.946 Beschäftigten vereint. Die überwiegende Anzahl dieser Mitglieder sind Klein- und Mittelbetriebe, häufig in Familienbesitz. Oft sind diese in strukturschwachen Gebieten angesiedelt und somit einzige Arbeitgeber der Region.

Der Produktionswert dieser Firmen liegt bei 7,44 Mrd. Euro im Jahr. Die Holzindustrie ist eine stark außenhandelsorientierte Branche mit einer überaus hohen Exportquote von knapp 70% im Jahr 2016. Insbesondere wird nach Deutschland und Italien exportiert. Mit 75,1% (3,9 Mrd. Euro) war die Europäische Union der wichtigste Abnehmer österreichischer Holzprodukte. Der Handelsbilanzüberschuss, d.h. der wertmäßige Überhang der exportierten Produkte gegenüber den Importierten beträgt 1,17 Mrd. Euro.

Die gewählten Interessenvertreter schaffen Rahmenbedingungen, auf denen jedes Unternehmen aufbauen kann. Gemeinsame Interessen werden auf allen Ebenen wahrgenommen. Der Fachverband ist die Plattform der österreichischen Holzwirtschaft.

Detailinformationen

Produktion

2016 verzeichnete die Österreichische Holzindustrie gemäß Konjunkturstatistik ein Produktionsvolumen von insgesamt 7,44 Mrd. Euro.

Betriebe

Die Holzindustrie Österreichs zählt derzeit 1.286 aktive Betriebe, davon sind 1.044 Sägewerke. Diese Branche ist ein äußerst vielfältiger Wirtschaftsbereich und umfasst die Sägeindustrie, den Baubereich, die Möbelindustrie, die Holzwerkstoffindustrie sowie die Skiindustrie.

Der Großteil dieser Betriebe ist klein- und mittelbetrieblich strukturiert. Ein wesentliches Merkmal unserer Unternehmen ist es, dass sie sich fast ausschließlich in Familienhand befinden.

Beschäftigte

Die österreichische Holzindustrie ist als bedeutender und sicherer Arbeitgeber vor allem in strukturschwachen Regionen bekannt. Im abgelaufenen Jahr waren 24.946 Personen in der Holzbranche beschäftigt (2015: 26.061), davon 723 Lehrlinge. Die Holzindustrie zählt zu den größten Arbeitgebern aller 17 Industriezweige Österreichs und wies die letzten Jahrzehnte immer ein relativ stabiles Niveau bei den Beschäftigtenzahlen aus, welches in den letzten Jahren allerdings leicht gesunken ist.

Exporte

Die Holzindustrie ist generell eine stark außenhandelsorientierte Branche. Der Löwenanteil der Exporte entfiel auf  Nadelschnittholz, Leimholz, Holzwerkstoffe (Platten) und Ski. Im letzten Jahr umfassten die Exporte ein Gesamtvolumen von 5,2 Mrd. Euro mit einer Exportquote von ca. 70%.

Der Großteil der österreichischen Holzprodukte, insgesamt 75,1% (3,9 Mrd. Euro), ging in die Europäische Union und hier speziell nach Deutschland und Italien. Die restlichen 24,9% verteilten sich auf Resteuropa mit 12,7%, die Entwicklungsländer mit 2,7% und übrige Länder (wie USA und Japan) mit 9,5%.

Importe

Insgesamt wurden Produkte im Wert von 4,04 Mrd. Euro importiert, um 6,6% mehr als im Vorjahr. Wiederum ist die Europäische Union der wichtigste Handelspartner der Holzbranche mit einem Anteil von 87,6%.

Handelsbilanz

Der Außenhandel ist ein wesentliches Standbein der österreichischen Holzindustrie. Diese konnte in den vergangenen Jahren eine kontinuierlich positive Handelsbilanz aufweisen. Gegenüber dem Vorjahr musste diesmal allerdings ein Rückgang von 2,5% auf 1,17 Mrd. Euro verzeichnet werden.

Quelle: Branchenbericht der Österreichischen Holzindustrie 2016/2017