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Zahlen & Fakten

Die Österreichische Holzindustrie

Im Fachverband sind 1.315 Betriebe mit 25.484 Beschäftigten vereint. Die überwiegende Anzahl dieser Mitglieder sind Klein- und Mittelbetriebe, häufig in Familienbesitz. Oft sind diese in strukturschwachen Gebieten angesiedelt und somit einzige Arbeitgeber der Region.

Der Produktionswert dieser Firmen liegt bei 4,49 Mrd. Euro im Jahr. Die Holzindustrie ist eine stark außenhandelsorientierte Branche mit einer überaus hohen Exportquote von knapp 66% im Jahr 2015. Insbesondere wird nach Deutschland und Italien exportiert. Mit 73,9% (3,67 Mrd. Euro) war die Europäische Union der wichtigste Abnehmer österreichischer Holzprodukte. Der Handelsbilanzüberschuss, d.h. der wertmäßige Überhang der exportierten Produkte gegenüber den Importierten beträgt 1,23 Mrd. Euro.

Die gewählten Interessenvertreter schaffen Rahmenbedingungen, auf denen jedes Unternehmen aufbauen kann. Gemeinsame Interessen werden auf allen Ebenen wahrgenommen. Der Fachverband ist die Plattform der österreichischen Holzwirtschaft.

Detailinformationen

Produktion

2015 verzeichnete die Österreichische Holzindustrie gemäß Konjunkturstatistik ein Produktionsvolumen von insgesamt 7,49 Mrd. Euro und erreichte damit ein Produktionsplus von 4,8% gegenüber dem Vorjahr.

Betriebe

Die Holzindustrie Österreichs zählt derzeit 1.315 aktive Betriebe, davon sind 1.071 Sägewerke. Diese Branche ist ein äußerst vielfältiger Wirtschaftsbereich und umfasst die Sägeindustrie, den Baubereich, die Möbelindustrie, die Holzwerkstoffindustrie sowie die Skiindustrie.

Der Großteil dieser Betriebe ist klein- und mittelbetrieblich strukturiert. Ein wesentliches Merkmal unserer Unternehmen ist es, dass sie sich fast ausschließlich in Familienhand befinden.

Beschäftigte

Die österreichische Holzindustrie ist als bedeutender und sicherer Arbeitgeber vor allem in strukturschwachen Regionen bekannt. Im abgelaufenen Jahr waren 25.484 Personen in der Holzbranche beschäftigt (2014: 26.444), davon 733 Lehrlinge. Die Holzindustrie zählt zu den größten Arbeitgebern aller 17 Industriezweige Österreichs und wies die letzten Jahrzehnte immer ein relativ stabiles Niveau bei den Beschäftigtenzahlen aus, das 2015 sank.

Exporte

Die Holzindustrie ist generell eine stark außenhandelsorientierte Branche. Der Löwenanteil der Exporte entfiel auf  Nadelschnittholz, Leimholz, Holzwerkstoffe (Platten) und Ski. Im letzten Jahr umfassten die Exporte ein Gesamtvolumen von 4,96 Mrd. Euro mit einer Exportquote von ca. 66 %. Erstmals seit 2012 konnten die Exporte zulegen: Ein Plus von 2,4% gegenüber dem Vorjahr war das erfreuliche Ergebnis. 

Der Großteil der österreichischen Holzprodukte, insgesamt 73,9% (3,67 Mrd. Euro), ging in die Europäische Union und hier speziell nach Deutschland und Italien. Die restlichen 26,1% verteilten sich auf Resteuropa mit 12,9%, die Entwicklungsländer mit 2,7% und übrige Länder (wie USA und Japan) mit 10,5%.

Importe

Insgesamt wurden Produkte im Wert von 3,74 Mrd. Euro importiert, um 1,4% mehr als im Vorjahr. Wiederum ist die Europäische Union der wichtigste Handelspartner der Holzbranche mit einem Anteil von 87,4%.

Handelsbilanz

Der Außenhandel ist ein wesentliches Standbein der österreichischen Holzindustrie. Diese konnte in den vergangenen Jahren eine kontinuierlich positive Handelsbilanz aufweisen. Auch 2015 gab es eine deutliche Steigerung der Handelsbilanz um 5,6% auf 1,23 Mrd. Euro. 

Quelle: Branchenbericht der Österreichischen Holzindustrie 2015/2016

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