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Zum Individualrecht auf Abberufung des Verwalters wegen grober Pflichtverletzung

OGH-Judikatur - Kommentar von FH-Doz. Univ.-Lektor Mag. Christoph Kothbauer

Der OGH (5 Ob 126/18t) hat die wesentlichen Grundsätze für eine gerichtliche Abberufung des Verwalters im Wohnungseigentum wegen grober Pflichtverletzung auf Antrag (nur) eines Miteigentümers in Erinnerung gerufen.Für eine solche Abberufung sind gravierende, die Vertrauensbasis zerstörende Pflichtverletzungen zu fordern. Es muss sich um Gründe handeln, die nach allgemeiner Verkehrsauffassung so gewichtig sind, dass die Wahrnehmung der Interessen der Wohnungseigentümer nicht mehr gesichert ist. Dem Verwalter steht es zu, im Hinblick auf zu erwartende Erhaltungsaufwendungen bei nicht gesicherter Liquidität der Eigentümergemeinschaft auch ohne Beschluss der Eigentümergemeinschaft die Beiträge zur Rücklage zu erhöhen. Eine grobe Pflichtverletzung kann insofern nicht behauptet werden.

Mitglieder des Fachverbandes können hier den Kommentar im Volltext nachlesen.