th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Sanierungsoffensive und "raus-aus-Öl" 2021/2022

Maßnahmenüberblick

Im Februar erfolgte der Startschuss für die Sanierungsoffensive und von „raus aus Öl“ 2021/2022. In diesem Zeitraum stehen für Private und Betriebe insgesamt 650 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind 400 Millionen Euro für den Kesseltausch und die Förderung eines Energieträgerwechsels („raus aus Öl“) reserviert. Die Förderschiene ist als Zwei-Jahres-Aktion konzipiert, womit die langjährige Forderung der WKÖ nach Kontinuität und Planbarkeit von Förder-Rahmenbedingungen endlich Realität wird.

 

Dir Förderung der thermischen Gebäudesanierung für Betriebe wird 2021/2022 in bekannter Weise fortgeführt:

Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden über die Anforderungen der OIB-Richtlinie 6 hinaus oder zur Reduktion des Heizwärmebedarfs um mehr als 50 % gegenüber dem unsanierten Zustand. Das Datum der erstmaligen Baubewilligung muss vor dem 1.1.2000 liegen. Beispiele für förderungsfähige Projektteile:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes
  • Extensive Dachbegrünung
  • Fassadenbegrünung

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt. Genaue Informationen finden Sie im Informationsblatt.

 

Gefördert werden nachstehende Verbesserungen des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, mit einem Datum der erstmaligen Baubewilligung vor dem 1.1.2000.

  • Die Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches mit einem U-Wert von maximal 0,14 W/m²K.
  • Die Sanierung bzw. der Austausch von Fenstern Dachflächenfenstern und Außentüren mit einem Uw-Wert von maximal 1,1 W/m²K
  • Lichtkuppeln und Lichtbänder mit einem Uw-Wert von maximal 1,4 W/m²K
  • Sektionaltore und Rolltore mit einem Uw-Wert von maximal 1,7 W/m²K  

Die Förderung erfolgt nach Umsetzung der Maßnahmen und wird pauschal anhand der Größe der sanierten Bauteile bestimmt. Genaue Informationen finden Sie im Informationsblatt.

Die Kombination von mehreren Einzelmaßnahmen, die zu einer sehr hohen Heizwärmebedarfsreduktion führen, können möglicherweise auch als umfassende Sanierung beantragt werden. Die Förderung beträgt bei einer umfassenden Sanierung bis zu 30% der förderungsfähigen Kosten. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Bei den Förderungen im Privatbereich gab es einige inhaltliche Änderungen, nachfolgend der Überblick:

 

Sanierungsscheck für Private 2021/2022 Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus

  • Zusätzliche Attraktivierung des Förderungsangebotes durch Einzelbaumaßnahmen; Förderungsvoraussetzung ist die Vorlage eines Beratungsprotokolls des jeweiligen Bundeslandes, Energieausweis oder eines Gesamtsanierungskonzepts;
  • Anpassung der technischen Kriterien an den Standard der OIB-RL 6 bzw. klimaaktiv 2020 bei der umfassenden Sanierung;
  • Gewährung eines Zuschlags von 50 % auf die jeweilige max. Förderungspauschale bei Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen beim Dämmmaterial.

 

Energieträgerwechsel für Private 2021/2022 Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus („raus aus Öl“)

  • Verlängerung des Zeitraums zwischen Registrierung und Antragstellung von 5 auf ca. 6 Monate (26 Wochen);
  • Förderung von Fernwärme-Anschlussgebühren zukünftig möglich;
  • Anerkennung der Vorlage eines Gesamtsanierungskonzepts (neben den Beratungsprotokollen der jeweiligen Bundesländer bzw. eines Energieausweises) als Fördervoraussetzung;
  • Erhöhung des maximalen Förderungssatzes von 30 % auf 35 %.

 

Sanierungsscheck für Private 2021/2022 mehrgeschoßiger Wohnbau

  • Umstellung auf „Objektförderung“; Antragsteller sind zukünftig die Gebäudeeigentümer;
  • Die Förderpauschale wird künftig nach m2 der Wohnnutzfläche berechnet und nicht mehr pro Wohneinheit vergeben.

 

Energieträgerwechsel für Private 2021/2022 mehrgeschoßiger Wohnbau („raus aus Öl“)

  • Umstellung auf „Objektförderung“; Antragsteller sind zukünftig die Gebäudeeigentümer;
  • Berechnung der Förderpauschale wird in Abhängigkeit der Leistung des neuen Heizungssystems und nicht mehr pro Wohneinheit;
  • Bonus für Mehrkosten bei Zentralisierung des klimafreundlichen Heizungssystems (pro tatsächlich angeschlossener Wohnung);
  • Erhöhung des maximalen Fördersatzes von 30 % auf 35 %.