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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Ab 25.10.2020 gelten neue COVID-19-Bestimmungen für Unternehmen. Die wichtigsten Änderungen betreffen Beschränkungen bei Veranstaltungen (Details siehe unten).

Ab 7.11.2020 müssen Schutzvorrichtungen für den Mund- und Nasenbereich abdeckend und eng anliegend sein. Gesichtsvisiere und Gesichtsschilder erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

Ab 1.11.2020 gilt einen generelle Anzeigepflicht von Veranstaltungen mit mehr als 6 Personen.

Hier finden Sie die offizielle COVID-19-Maßnahmenverordnung. Hier finden Sie den Verordnungstext der letzten Veränderungen.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie):

Öffentliche Orte

An öffentlichen Orten im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Außerdem muss man eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung tragen.

Empfang von Kunden in der eigenen Betriebstätte

Kunden dürfen im eigenen Unternehmen empfangen werden. Hierbei sind folgende Regelungen zu beachten (Achtung: Für Veranstaltungen gelten andere Sonderregelungen, siehe weiter unten):

  • Mindestabstand von 1 Meter
  • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung getragen werden (z.B. Gesichtsmaske). Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).

Verhalten innerhalb des eigenen Betriebs (Ort der beruflichen Tätigkeit) 

  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht bereits durch andere geeignete technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann (wie etwa durch das Bilden von festen Teams, das Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden).
  • Die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung (z.B. Gesichtsmaske) ist über Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zulässig.

Veranstaltungen (Hinweis: Sonderregeln für Schulungen, Aus- und Fortbildungen siehe unten!)

Als Veranstaltungen gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. 

Wie viele Personen sind maximal erlaubt?

Ab 25.10.2020: In geschlossenen Räumen Im Freiluftbereich
Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze  Bis 6 Personen Bis 12 Personen

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen

ohne Ernennung eines COVID-19-Beauftragten,

ohne Präventionskonzept und

ohne Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde

Bis 6 Personen Bis 12 Personen

Von 25.10.2020 bis 31.10.2020:

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen

mit Ernennung eines COVID-19-Beauftragten,

mit COVID-19-Präventionskonzept, aber

ohne Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde

50 bis 250 Personen 100 bis 250 Personen

Ab 1.11.2020:

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen

mit Ernennung eines COVID-19-Beauftragte 

mit COVID-19-Präventionskonzept und

mit Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde

7 bis 250 Personen 13 bis 250 Personen

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen,

mit Ernennung eines COVID-19-Beauftragten,

mit COVID-19-Präventionskonzept und

mit Bewilligung bei der Bezirksverwaltungsbehörde

250 bis 1.000 Personen 250 bis 1.500 Personen
  • Hinweis: Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen jeweils nicht einzurechnen.
  • Hinweis: An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahlen pro Veranstaltung dabei nicht überschritten werden! Es muss jedoch durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert werden.
  • Hinweis: Das COVID-19-Präventionskonzept hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten (z.B. Regelungen zur Steuerung der Besucherströme, spezifische Hygienevorgaben, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken).

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind bei Veranstaltungen einzuhalten?

  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist beim Betreten und auf dem zugewiesenen Sitzplatz ein abdeckender und eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist
    • ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Dies gilt nicht für Personen aus einem gemeinsamen Haushalt.
    • immer ein abdeckender und eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Was gilt für die Ausgabe von Speisen und Getränken an Besucher?

Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken sowie für die Sperrstundenregelung gilt:

  • Grundsätzlich besteht ein Verbot für die Ausgabe von Speisen und Getränken (mit Ausnahme von Wasser).
  • Ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens drei Stunden dürfen jedoch auch Speisen und Getränke verabreicht werden. Dabei gelten die Regeln für Gastronomie.  
  • Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, bei denen typischerweise Speisen und Getränke verabreicht werden, dürfen Speisen und Getränke am Sitzplatz verabreicht werden – insofern gibt es hier eine Servierpflicht. 

Sonderregeln für Schulungen, Aus- und Fortbildungen

Grundsätzlich gelten dieselben Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen wie allgemein für Veranstaltungen (siehe oben). Kann jedoch auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung

  • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
  • von Personen das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,

ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.

Für die Pflichten zur Ernennung eines COVID-19-Beauftragten, zur Erstellung eines Präventionskonzepts und zur Anzeige/Bewilligung bei der Bezirksverwaltungsbehörde gelten dieselben Regelungen wie allgemein für Veranstaltungen (siehe oben). Für Zusammenkünfte speziell zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken gelten jedoch folgende weitere Erleichterungen: 

  • Es besteht in keinem Fall eine Bewilligungspflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde.
  • Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die allgemeinen Regeln für Gastronomie. Informationen zu den Gastronomieregeln finden Sie hier auf der Informationsplattform „Sichere Gastfreundschaft“.
  • Es bestehen grundsätzlich keine maximalen Teilnehmergrenzen. Hinweis: Die allfälligen Pflichten zur Ernennung eines COVID-19-Beauftragten, zur Erstellung eines Präventionskonzepts und zur Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde bleiben dabei aber bestehen.

Beratungsleistungen

  • Im Falle einer Beratung innerhalb des eigenen Betriebs, die keine Veranstaltung ist, gelten folgende Beschränkungen für den Empfang von Kunden:
    • Mindestabstand 1 Meter
    • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern ein abdeckender und eng anliegender Mund-Nasen-Schutz (oder eine andere Vorrichtung, die denselben Schutz bietet) getragen werden. Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).
  • Im Falle einer Beratung, die keine Veranstaltung ist, im Auftrag des Kunden beim Kundenbetrieb gilt:
    • Mindestabstand 1 Meter
    • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern ein abdeckender und eng anliegender Mund-Nasen-Schutz (oder eine andere Vorrichtung, die denselben Schutz bietet) getragen werden. Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).
    • Der Kunde ist zur Einhaltung der erforderlichen Bestimmungen für sich und seine Mitarbeiter entsprechend des Ortes der beruflichen Tätigkeit verpflichtet. 
  • Hinweis: Für Beratungsleistungen, die als Veranstaltungen, Schulungen, Coachings oder Aus- und Fortbildungen organisiert sind, gelten jeweils andere Bestimmungen! Siehe oben.

Fahrgemeinschaften

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt insbesondere auch für Aus- und Weiterbildungsfahrten sowie für Reisebusse.

Muster Aushang

Empfehlungen des BM für Inneres zum Bürobetrieb


Die WKÖ aktualisiert laufend alle Informationen unter www.wko.at/corona