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Kollektivvertrag

Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie 

Kollektivverträge sind vor allem arbeits- und sozialrechtliche Mindestabsicherungen für die unselbständig beschäftigten MitarbeiterInnen von Unternehmen. Darüber hinaus können in Kollektivverträgen arbeits- und sozialrechtliche Regelungen aufgenommen werden, die über die Bestimmungen der Sozialgesetzgebung hinausgehen und die MitarbeiterInnen u.U. besser stellen.   

Für die Berufsgruppen Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltung Buchhaltung und Personalverrechnung gilt  der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting. Die Geltungsdauer der Übergangsbestimmungen für Buchhaltungsbetriebe, die bis 31.12.2012 Mitglied der KWT waren, endet mit 31.12.2015.  

Für die Einreihung in die richtige Verwendungsgruppe des RKV wurden detaillierte Regelungen getroffen, die als Anhang des RKV 2016 veröffentlicht werden. Das OLG hat im April 2017 über die Einstufung der Tätigkeit einer Buchhalterin entschieden - OLG Wien 25. 4. 2017, 7 Ra 110/16x  

Rahmenkollektivvertrag 2017

Mit 1.1.2017 tritt der neue Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting in Kraft. Die kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter für einen erheblichen Teil der 130.000 Angestellten im Handwerk und Gewerbe, Dienstleistung sowie Information und Consulting werden im Durchschnitt in den 10 Verwendungsgruppen um 1,175% erhöht. Die Lehrlingsentschädigungen werden in allen 4 Lehrjahren um 1,4% erhöht. Sämtliche rahmenrechtlichen Forderungen der Arbeitnehmerseite konnten abgewehrt werden. 

1. Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter ab 01.01.2017: in der Verwendungsgruppe  

I II III IV V VI M I M II M III Lehrlinge
1,4% 1,3% 1,25% 1,1% 1,0% 1,0% 1,1% 1,25% 1,1% 1,4% 

2. Erhöhung der Sondervergütung für Nachtarbeit gemäß § 6 RKV um 1,2 %; HÖHE NEU: 1,84€.

3. Die rahmenrechtlichen Änderungen:

Die Kollektivvertragspartner haben vereinbart, Gespräche über die Weiterentwicklung des Rahmenkollektivvertrages und redaktionelle Klarstellungen beginnend im Frühjahr 2017 zu führen.

Im Rahmen dieser Gespräche soll auch das Verwendungsgruppenschema in der Gehaltstabelle evaluiert werden, insbesondere mit der Zielsetzung, in der Verwendungsgruppe II ein monatliches Mindestgrundgehalt von € 1.500,-- als Einstiegsgehalt zu schaffen, wobei diese Erhöhung in den anderen Verwendungsgruppenjahren wieder ausgeglichen werden soll. 

Aufgrund einer Änderung der Fachorganisationsordnung mit 1.1.2017 erfolgt eine Ergänzung des Anhanges: 

Gemeinsame Erklärung der Kollektivvertragspartner zur Änderung der Fachorganisationsordnung ab 1.1.2017 

Die Änderung der Fachorganisationsordnung durch die FOO – Novelle 2016 – FOO in der Fassung des Beschlusses des Wirtschaftsparlaments der Bundeskammer vom 30.6.2016, kundgemacht im Verlautbarungsblatt der Wirtschaftskammer Österreich Nr. 1/2016 -  ab 1.1.2017 führt zu keiner Änderung im Umfang des Geltungsbereiches des Rahmenkollektivvertrages.  

§ 2 des Geltungsbereiches wurde entsprechend den Änderungen angepasst.

4. Der Abschluss gilt für alle Bundesinnungen und Fachverbände gemäß §1 und §2 RKV

5. Geltungsbeginn: 1.1.2017