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Weiterbildungszertifikat

Zertifikat für beste Beratung auf dem neuesten Wissensstand

Weiterbildung ist zeit- und kostenintensiv, aber nur durch stetige Weiterbildung kann auch der hohe qualitative Standard in der Beratung und Betreuung gehalten werden. Das Zertifikat soll dem Kunden zeigen, dass VersicherungsmaklerInnen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch ständige berufliche Weiterbildung auf den neuesten Stand bringen, um das hohe Leistungsniveau aufrechtzuerhalten.

Versicherungsmakler, die ein Weiterbildungszertifikat des Fachverbandes Versicherungsmakler erworben haben, bestätigen damit, dass sie facheinschlägige Fortbildung durch externe Bildungsträger im Ausmaß von 48 Stunden im Zeitraum von 24 Monaten absolviert haben.  

Das Zertifikat (Urkunde und Logo mit eingeschränkter Gültigkeitsdauer) ist somit eine Bestätigung für zukunftsorientierte Versicherungsmakler, die –im Interesse des Kunden- in die eigene Weiterbildung investieren.

Kriterien: Welche Seminare sind anrechenbar?

Anrechenbar sind ausschließlich facheinschlägige Seminare und Schulungen, d.h. Weiterbildungsveranstaltungen mit Bezug auf

  1. Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)
  2. versicherungsmaklerrelevante Rechtsthemen (Haftungsrecht, Maklerrecht, Schadenersatz, Vertragsrecht,...)
  3. Fach- /Spartenkunde (Sparten der Versicherungszweige gemäß Anlage A zum Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), inkl. Mitarbeitervorsorge, Pensionskassen,…).

Angerechnet werden Fachseminare und Schulungen von ausgewählten Bildungsträgern: Fachgruppen, WIFIs, Österreichischer Versicherungsmaklerring (ÖVM), ÖVT, Österreichische Gesellschaft für Versicherungsfachwissen (GVFW), Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft (ARS), Maklerakademien von VUs, IGV Ausbildungsakademie, einschlägige Uni-Lehrgänge, etc.

Nicht anrechenbar sind allgemein unternehmensbezogene Schulungen wie zum Beispiel:

  1. Unternehmens- oder Gesellschaftsrecht,
  2. Betriebswirtschaft (inklusive Marketing udgl.),
  3. Rechnungswesen udgl.
  4. persönlichkeitsbildende Seminare (soft skills),
  5. Produkt- und Tarifschulungen.

Die Kriterien für die Vergabe von Weiterbildungszertifikaten sind im Detail im Kriterienkatalog zu finden. 

Wie viele Punkte/Credits sind erforderlich?

Zur Ausstellung eines Weiterbildungszertifikats sind 480 Credits erforderlich, was umgerechnet 6 Seminartagen entspricht.

  • Heruntergerechnet heißt das, dass man pro Seminar- /Schulungsstunde 10 Credits erhält bzw. ein Schulungstag mit maximal 8 Stunden (= 80 Credits) festgesetzt wird. Für erfolgreich absolvierte Universitätslehrgänge gibt es eine Komplettanrechnung.
  • Die Anzahl der Credits pro Fortbildungsveranstaltung richtet sich nach dem auf der Webseite des Fachverbandes der Versicherungsmakler veröffentlichten Weiterbildungskalenders. Nicht in diesem Verzeichnis angeführte Weiterbildungsveranstaltungen können nach den Anrechnungskriterien des Beirates (vgl. Kriterienkatalog Punkt 15 ff.) angerechnet werden.
  • Die Credits können von allen Mitarbeitern eines Mitglieds erworben werden. Mindestens 160 Credits (= entspricht 2 Seminartagen) müssen aber vom gewerberechtlichen oder handelsrechtlichen Geschäftsführer des Mitglieds in Form von Weiterbildungsveranstaltungen selbst absolviert werden. 

Punktevergabe/ Credits

Punkte je (Seminar-/Schulungs-)Stunde 10 Credits
Maximierte Stunden pro Schulungstag 8 Std. (= 80 Credits)
Zertifikatsanspruch

ab 480 Credits ≈ 6 Seminartagen

(keine Übererfüllungsanrechnung)

Zertifikat Gültigkeitsdauer 24 Monate (ab Ausstellung)
Startguthaben für Folge-Zertifikat 160 Credits
Uni-Lehrgänge (nur Komplettanrechnung) 480 Credits

Die genannten Credits bzw. Seminarstunden müssen innerhalb von 24 Monaten absolviert und eingereicht werden. 

Beantragung  & Ausstellung

Das Weiterbildungszertifikat wird direkt beim Fachverband der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten über das Antragsformular beantragt.

Die Zertifikatsausstellung erfolgt in elektronischer Form, wenn das Mitglied

  • die erforderliche Anzahl an Credits erreicht,
  • das vollständig ausgefüllte Antragsformular,
  • samt Kopien der Teilnahmebestätigungen aller im Antrag angeführten Fortbildungsveranstaltungen geschickt.

Logo & Urkunde

Das Weiterbildungszertifikat besteht aus 2 Teilen:

  • Teil A ist eine Bestätigung in Form einer Urkunde. Diese darf in elektronischer Form auf der Webseite des Mitglieds dargestellt werden bzw. in Papierform vom Mitglied zum Nachweis der absolvierten Weiterbildungsmaßnahmen verwendet werden.
  • Teil B ist ein Logo, auf dem die Gültigkeitsdauer des Zertifikats angeführt ist. Dieses darf in den Geschäftspapieren und auf der Webseite des Mitglieds verwendet werden. Es ist eine Darstellung in veränderbarer Größe unter Beibehaltung der Größenverhältnisse zulässig.

Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats (Teil A und B) beträgt ab Ausstellungstag 24 Monate.

» Zum gesamten Informationsangebot zum Thema Weiterbildung.