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Covid-19: Was ist zu beachten?

Rechtliche Vorgaben, Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos

Themen-Übersicht:


Hier finden Sie die gesetzlichen Grundlagen der COVID-19 Notmaßnahmenverordnung die das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz beschlossen hat. 

Die Kriterienliste gibt Ihnen einen Überblick über die derzeit erlaubten Dienstleistungen.

  • Für die Werbebranche gilt folgendes: Was möglich ist, soll online stattfinden. Wenn es unbedingt notwendig ist, dann ist die Dienstleistung auch mit Kundenkontakt im Geschäftslokal unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zulässig, ebenso die Dienstleistung beim Kunden.
  • Persönlicher Kontakt in der Betriebsstätte ist nur zwischen 6:00 und 19:00 Uhr gestattet.
  • Plakatieren ist zulässig. Es wird auf Grund der Ausgangsregelung empfohlen, für die MitarbeiterInnen eine Arbeitgeberbestätigung über die Notwendigkeit der Erbringung von Dienstleistungen auszustellen.

Hinweis:
Die Unterscheidung zwischen den nicht vom Betretungsverbot erfassten Dienstleistungsunternehmen und den Betriebsstätten des Handels ist aufgrund von – in epidemiologischer Hinsicht relevanten – Unterschieden im Tatsächlichen sachlich gerechtfertigt:

Dienstleistungsbetriebe arbeiten fast ausschließlich mit Terminvereinbarung und können Kundenkontakte genau steuern. Dadurch sind dort vergleichsweise wenige Kunden gleichzeitig anwesend. Die Identität der Kunden und die Dauer ihres Aufenthalts sind bekannt und nachvollziehbar, sodass allfällige Infektionen mittels Contact Tracing leicht nachvollziehbar sind. Weiters halten sich Kunden in der Regel aufgrund der Art der Dienstleistung auch örtlich im Geschäft an fixen, vom Anbieter gestaltbaren und bestimmbaren Plätzen auf. Ein Mitarbeiter ist zumeist für einen Kunden zuständig.

Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen kann vom Anbieter der Dienstleistung persönlich überwacht werden, während sich im Handel die Kunden ohne Terminvereinbarung schlechter steuerbar im Geschäft bewegen. Das Infektionsrisiko wird daher in Betriebsstätten von Unternehmen, die keine körpernahen Dienstleistungen erbringen, als geringer eingestuft. Auch zulässige Dienstleistungen sind jedoch tunlichst im elektronischen Wege anzubieten (Abs. 7).

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Covid-19 Maßnahmen finden Sie in den FAQs.

Maßnahmen für Unternehmen im Werbebereich

Welche Maßnahmen gelten bei Beratungsleistungen im Unternehmen und bei Kundenkontakt?

Klientenempfang/Klientenbesprechung im eigenen Büro bleiben grundsätzlich möglich. Auch der Klientenempfang/Klientenbesprechung beim Kunden ist als Ort der beruflichen Betätigung zu sehen.

Es gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Einhaltung eines Mindestabstandes von 1 Meter: Dieser Abstand gilt für sämtliche in der Betriebsstätte anwesenden Personen, sofern diese nicht im gemeinsamen Haushalt leben, z.B. Kunden, Mitarbeiter, etc.
  • Tragen eines Mund-Nasenschutzes: Kunden sind zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung verpflichtet. Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt ebenfalls eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Die Pflicht zum Tragen eines entsprechenden Mund-Nasenschutzes gilt für Mitarbeiter nicht, wenn eine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Quadratmeterbeschränkung: Es dürfen sich gleichzeitig nur so viele Kunden im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen bzw. ist nur ein Kunde im eigenen Büro vorzusehen .

>> Weitere Infos zu Hygienemaßnahmen und zum Gesundheitsschutz

>> Die Details zur Maskenpflicht finden Sie in den Coronavirus FAQ


Welche Gesundheitsschutzauflagen sind bei gewerblichen Tätigkeiten im Freien (z.B. Außenwerbung, Werbemittelverteilung, Promotion, Spenden/Sponsoring mit Face-to-Face-Kontakt im öffentlichen Raum) einzuhalten?

  • An öffentlichen Orten im Freien ist ein zwischenmenschlicher Mindestabstandes von 1 Meter einzuhalten.
  • Ist die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Personen nicht möglich, dann ist eine mechanische Schutzvorrichtung (insbes. MNS-Maske) zu tragen oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (z.B. durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams oder die Anbringung von Trennwänden aus Glas/Kunststoff).

Sind Schaufenstergestaltungen erlaubt?

Schaufenstergestaltungen sind unter den folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Es ist ein zwischenmenschlicher Mindestabstandes von 1 Meter einzuhalten.
  • Ist die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Personen nicht möglich, dann ist eine mechanische Schutzvorrichtung (insbes. MNS-Maske) zu tragen oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (z.B. durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams oder die Anbringung von Trennwänden aus Glas/Kunststoff).

Welchen Gesundheitsschutzauflagen gelten für berufliche Fahrgemeinschaften (z.B. Fahrten im Bereich Außenwerbung, Fahrt zum Kunden, zur Aus- und Weiterbildung, Schaufenstergestaltung)?

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen (insb. Privat-PKW) durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. 

Zusätzlich ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Gesichtsvisiere sind (mit bestimmten Ausnahmen) als MNS verboten. Erlaubt ist überall dort, wo ein MNS verlangt wird, nur mehr eine "eng anliegende" mechanische Schutzvorrichtung (Gesichtsmaske, Schal, etc.).

In Fahrzeugen des Arbeitgebers, die während der Arbeitszeit zu beruflichen Zwecken genutzt werden, ist zwischen den Personen die 1m-Abstandsregel einzuhalten.

Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (eng anliegende MNS-Maske, Anbringung von Trenn- oder Plexiglaswänden, Bilden von festen Teams etc.).

Diese Regelung gilt nur für Beschäftigte.

Mit Fahrzeugen des Arbeitgebers, die während der Arbeitszeit zu beruflichen Zwecken genutzt werden, werden alle beruflich veranlassten Fahrten von Arbeitnehmern erfasst, die sich im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit im jeweiligen Fahrzeug aufhalten. Dies gilt auch für Fahrten von der Wohnung zum Einsatzort und zurück.

>> Weitere Details im Bereich Personenbeförderung 


Was ist bei Werbefilm-Aufnahmen zu beachten?

Auf der Website des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft finden sich alle Informationen, unter welchen Bedingungen Dreharbeiten oder Tonaufnahmen zulässig sind, was berücksichtigt werden muss und was weiterhin verboten ist.

Die Detailinformationen zum Thema:

>> Corona Virus-Informationen für die Film- und Musikwirtschaft

>> Vermeidung des Ansteckungsrisikos mit COVID 19 bei Dreharbeit


Investitionsprämie

FAQ zur Förderungsrichtlinie COVID 19-Investitionsprämie für Unternehmen

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Weitere Infos zur Investitionsprämie und FAQ

Alle Auskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen erteilt und basieren auf den zum jeweiligen Zeitpunkt gesicherten Informationen. Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation übernimmt für die Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

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