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WKÖ-Mrazek: Werbebranche stabilisiert sich trotz geringer Dynamik durch 4. COV19-Welle

WIFO-Branchen-Erhebung zeigt: Nach Einbremsung und Nachwirkungen durch die neuerliche Corona-Welle bleibt Werbeklimaindex auf Vorkrisenniveau

Die gute Nachricht zu Beginn: Der Werbeklimaindex liegt weiterhin auf Vorkrisen-Niveau und zeigt ein Wachstum für die Werbewirtschaft an. Allerdings hat die große Unsicherheit rund um die neue COVID-19-Virus-Varianten die überdurchschnittlich gute Konjunktur im 3. Quartal gegen Jahresende wieder etwas eingebremst.

Der Werbeklimaindex notiert zu Jahresbeginn aber weiterhin auf Niveaus, wie sie vor der Pandemie regelmäßig zu beobachten waren, erklärt Michael Mrazek, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Umfrageergebnisse.

Umso wichtiger ist es für den Branchenvertreter nun dranzubleiben, um die stabile Situation nicht zu gefährden: "Die Werbebranche spürt – als sensibler Indikator der Gesamtwirtschaft – jede Einschränkung, die die wirtschaftliche Entwicklung bremst. Dementsprechend sind auch für uns Lockerungen enorm wichtig, denn sie heben die Stimmung und kurbeln die Konjunktur an."

Angesichts der aktuellen Entwicklungen, des Impffortschritts und der stabilen Situation des Gesundheitssystems, sei nun der richtige Zeitpunkt für eine verantwortungsvolle Neubewertung der Situation. Österreich sollte so bald als möglich dem Beispiel anderer Länder folgen und nur noch jene Maßnahmen aufrechterhalten, die unbedingt erforderlich sind, so Mrazek.

Infografik zum Werbeklimaindex
© Alice Gutlederer / FVWM Quelle: Wifo

WIFO-Werbeklima-Index vom Jänner für das 4. Quartal 2021 und Ausblick auf 2022

"Die Stimmungslage im Jänner spiegelt die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests und die Nachwirkung der vierten Welle der COVID-19-Pandemie auf die Unternehmen des Dienstleistungssektors wider", analysiert Agnes Kügler, Konjunkturexpertin des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo).

Im Jänner hat sich die konjunkturelle Lage im Dienstleistungssektor wieder stabilisiert, 71 Prozent der Dienstleistungsunternehmen meldeten zumindest ausreichende Auftragsbestände. Allerdings sind die gemeldeten Auftragsbestände in der Werbebranche etwas niedriger. Nur etwa 58 Prozent der Werbetreibenden beurteilten ihre Auftragsbücher als zumindest ausreichend gefüllt.

Infografig zur aktuellen Geschäftslage
© Alice Gutlederer / FVWM Quelle: Wifo

Geschäftslage weiter schwierig

Die Einschätzungen zur Geschäftslage in den letzten drei Monaten zeigen - aufgrund der aktuellen Corona-Welle - ein Abflauen der Konjunkturdynamik. Im Jänner lag sie per Saldo bei +5 Punkten – im Vergleich dazu waren es im Vorquartal noch +25 Punkte. Der Saldo der unternehmerischen Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage hat sich im Vergleichszeitraum zum Vorquartal aber leicht gebessert.

"Während der Wert im Oktober 2021 bei -22 Punkten lag, notierte er im Jänner 2022 bei -18 Punkten," führt Mrazek aus. In dieses Stimmungsbild passt auch, dass die Ausblicke auf die künftige Geschäftslage mit einem Saldo von 7 Punkten im Vergleich zum Vorquartal (14 Punkte) zwar gesunken sind, aber noch im optimistischen Bereich bleiben.  

Verhaltene Nachfrage im 4. Quartal 2021

Auch die Einschätzungen zur Nachfrage der letzten Monate haben sich im 4. Quartal – nach +25 Punkten im 3. Quartal 2021 - auf per Saldo +4 Punkte verschlechtert. Dafür sind die Unternehmer hier vorsichtig optimistisch bei der Einschätzung der künftigen Nachfrage. Lag der Saldo im Dezember noch bei 15 Punkten, so liegt er im Jänner bei 19 Punkten. 

Weiter positive Entwicklung der Beschäftigung

Auf eine stabile Entwicklung deutet der WIFO-Konjunkturtest bei der Einschätzung der Werbeunternehmen zur Beschäftigungslage hin. Die Unternehmen meldeten per Saldo, dass mehr Arbeitskräfte aufgenommen werden konnten als abgebaut werden mussten.

"Sieben Prozent der befragten Unternehmen meldeten den Mangel an Arbeitskräften als primäre Behinderung ihrer Geschäftstätigkeiten. Die Beschäftigungserwartungen bleiben optimistisch: der Saldo der unternehmerischen Einschätzungen zur Beschäftigungserwartung ist im Quartalsvergleich nach der Jänner-Erhebung von +8 auf +14 Punkte angestiegen", erläutert Mrazek.  

Bundeswerbepreis Austriacus geht am 17.2. online über die Bühne 

Das Jahr 2021 und der Beginn des Jahres 2022 waren von wirtschaftlichen und logistischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt. Die Kommunikationsbranche und der Live-Bereich insgesamt waren und sind von der Pandemie massiv betroffen. "Der Bundeswerbepreis Austriacus 2021 geht am 17. Februar 2022 coronabedingt online über die Bühne. Mit dem Bundeswerbepreis setzt die Branche ein starkes Zeichen und beweist einmal mehr, wie innovativ und kreativ die österreichische Werbewirtschaft ist." 

Die breite Basis an Einreichungen aus den Bundesländern beim Austriacus ermöglicht eine repräsentative Gesamtschau der Leistungen der auftraggebenden und auftragnehmenden Unternehmen der österreichischen Werbewirtschaft. Agenturen wird so die Chance auf Präsenz im Rahmen der Landeswerbepreise und gleichzeitig auf eine Prämierung beim Bundeswerbepreis geboten.

Weitere Infos zum Austriacus 2021 finden Sie unter: www.wko.at/bundeswerbepreis

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