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Fachgruppentagung der Elektrotechniker

Bei der gemeinsamen Fachgruppentagung der Kärntner Metaller, Elektrotechniker, Installateure und Mechatroniker standen aktuelle Themen wie Fachkräftemangel, Förderungen und die Datenschutzgrundverordnung im Mittelpunkt. Für Auflockerung sorgten die Band „Nockbrass“ und Bingo-Spielen.

Elektrotechniker, Installateure, Mechatroniker und Metalltechniker machten gemeinsame Sache: 150 Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich vergangene Woche bei einer branchenübergreifenden Fachgruppentagung. „So hat man die Möglichkeit, mit Unternehmern anderer Gewerke ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen“, brachte es Gerhard Oswald, Landesinnungsmeister der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, auf den Punkt.

In mehreren Vorträgen wurden die Teilnehmer unter anderem über aktuelle Entwicklungen in Sachen Sicherheitstechnik und Normen informiert. Und ein besonders heikles Thema stand im Mittelpunkt: Die Datenschutzgrundverordnung, die ab 25. Mai 2018 für alle Betriebe gilt. DSGVO-Experte Johannes Gregori erklärte die wesentlichen Grundpfeiler der neuen Regelung und gab den Unternehmern mit auf den Weg: „Das Schlimmste, was sie tun können, ist nichts zu tun. Das Allerwichtigste ist es, angemessen auf die DSGVO zu reagieren. Nur so werden Sie sich vor Strafen schützen können.“ Nicht um Strafen, sondern um Förderungen, drehten sich wiederum die Beratungen im Foyer: WK-Förderexperte Alfred Puff gab einen Einblick in die interessantesten Förderprogramme – bei denen auch die Digitalisierungsberatung einen Schwerpunkt einnimmt. „Bei der KMU-Digital-Förderung wird beispielsweise eine Potentialanalyse zu 100 Prozent gefördert und einen anschließende Umsetzungsberatung mit 50 Prozent“, so Puff.

Abseits des informativen Rahmenprogramms wurde vor allem über den Fachkräftemangel diskutiert. „Dieses Problem zieht sich gleichermaßen durch unsere Branchen“, so Klaus Rainer, Landesinnungsmeister der Elektro-, Gebäude- und Alarmtechniker. Die Lehrlingsausbildung sei deshalb wichtiger denn je – und wird von den Betrieben auch forciert: Allein in der Kärntner Elektrobranche werden aktuell 379 Lehrlinge ausgebildet. Dass es künftig noch schwieriger sein werde, Fachkräfte zu finden, meint Klaus Rumpf, Landesinnungsmeister der Mechatroniker: „Ich denke, wir stehen bei dieser Problematik erst am Anfang. In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, Fachkräfte und gute Bewerber für Lehrstellen zu finden – und es wird auch künftig wohl nicht leichter werden.“ Hans-Jörg Gärtner, Landesinnungsmeister der Metalltechniker, pflichtet ihm bei. Für Gesprächsstoff unter den Metallern sorgte auch die Tatsache, dass es ab Herbst nur mehr zwei Berufsschulstandorte für den Metallbau geben wird. „Für viele bedeutet das neue Berufsschulstandortkonzept eine längere Anreise, was immer schwierig ist. Positiv ist, dass Unternehmer seit kurzem die Internatskosten für Lehrlinge rückerstattet bekommen“, so Gärtner.

Breiten Raum nahm auch die von Gewerbe- Spartenobmann Klaus Kronlechner eingeleitete Diskussion über das Thema „Lehre nach der Matura“ ein. Wenn nachwievor zu wenige Schulabgänger eine Lehre beginnen, dann müsse man sich auch an Maturanten halten, und Ihnen vermitteln, dass eine fundierte Berufsausbildung die Basis für eine aussichtsreiche Karriere ist, so der Gewerbeobmann.

Es kam aber auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Viel gelacht wurde beim Abendprogramm inklusive branchenübergreifendem Bingo-Spiel, bei dem es wertvolle Sachpreise zu gewinnen gab. Umrahmt wurde das Ganze von der Band „Nockbrass“, die mit Trompeten, Tuba und Schlagzeug für schwungvolle Unterhaltung sorgten. Anerkennenden Applaus gab es dann schließlich noch für alle die Unternehmerinnen und Unternehmer, die für ihre langjährige selbstständige Tätigkeit geehrt wurden.


Bildergalerie

Fotos: Peter Just


In der Anlage finden Sie die Präsentation von Herrn Mag. Gregori zum Thema DSGVO sowie die Vortragsunterlage von Herrn Mag. Rotter zum Thema Bestandsschutz.