th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Marktinformationen zum österreichischen Weinmarkt

Allgemeine Informationen

Struktur der österreichischen Weinwirtschaft

Grafik
© WKÖ

Nationales Weinkomitee

Das Nationale Weinkomitee ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und besteht aus 27 Mitgliedern, die vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus für die Dauer von fünf Jahren bestellt werden, und zwar aus:

9 Mitgliedern, die von der Landwirtschaftskammer Österreich vorgeschlagen werden, wobei mindestens zwei Mitglieder den genossenschaftlichen Bereich repräsentieren müssen,

9 Mitgliedern, die von der Wirtschaftskammer Österreich vorgeschlagen werden, wobei mindestens zwei Mitglieder die Österreichische Schaumweinproduktion repräsentieren müssen sowie 2 Vertretern des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, einem Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH sowie je einem Vertreter der Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien und je einem zusätzlichen Mitglied der Landwirtschaftskammer Österreich und der Wirtschaftskammer.

Regionale Weinkomitees

Die Regionalen Weinkomitees besitzen Rechtspersönlichkeit als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Bestellt werden die Vertreter der Weinwirtschaft auf Vorschlag von Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer vom BMNT für eine Funktionsperiode von fünf Jahren.
Die Zusammensetzung der Mitglieder der Weinkomitees – je nach Weingartenfläche zwischen sieben und 21 – repräsentiert die spezifischen Gegebenheiten des örtlichen Wirkungsbereiches. Die Komitees setzen sich aus Mitgliedern aus den Bereichen Produktion, Handel und vereinzelt aus den Sparten Genossenschaft und Sekt zusammen.

Arbeitsschwerpunkte der Komitees:

  • Verbesserung der Kenntnis und Transparenz bezüglich Erzeugung und Vermarktung der Qualitätsweine mit dem Ziel, den Absatz zu verbessern
  • Marktforschung und Durchführung von Marketingmaßnahmen in Zusammenhang mit der Österreich Wein Marketing GmbH 
  • Definition von Bedingungen für die Produktion und Vermarktung von regional typischem Qualitätswein mit Herkunftsprofil (DAC-Wein)
  • Entwicklung weintouristischer Aktivitäten, Mitarbeit bei einschlägigen Einrichtungen.

ÖWM (Österreich Wein Marketing GmbH)

Die Österreich Wein Marketing GmbH unterstützt und koordiniert die strategischen Bemühungen der österreichischen Weinwirtschaft um Qualität und Verkauf.

Im Inland ist es das Ziel, die Marktsegmente für Qualitätswein dominierend zu besetzen.

Der Export von Flaschenweinen soll weiter gesteigert werden, wobei die Wertschöpfung im Vordergrund steht.

Die Strategie der ÖWM zielt auf einen ausgewogenen Marketingmix ab, der den jeweiligen Märkten angepasst ist. Das wiederum bedeutet Imagearbeit unter dem Aspekt der Verkaufsförderung und aktive Öffentlichkeitsarbeit mit unterstützender Medienwerbung (speziell für die Herkünfte – Weinbaugebiete – in Zusammenarbeit mit den regionalen Weinkomitees).

Außerdem ist die ÖWM 50%iger Eigentümer der Weinakademie Österreich.

Bundeskellereiinspektion

Die Bundeskellereiinspektion ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Sie ist für die Kontrolle der Einhaltung weingesetzlicher Bestimmungen zuständig. Ziel ist die Sicherstellung einer hohen Weinqualität für den Konsumenten sowie geordnete Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb der Weinwirtschaft.

Die Hauptaufgabe der BKI ist vor allem Nachschau in Betrieben zu halten, die Wein in Verkehr bringen. Im Rahmen dieser Tätigkeit werden Verkostungen durchgeführt, Proben entnommen und Aufzeichnungen sowie Weinbezeichnungen überprüft. 

Bundesamt für Weinbau

Das Bundesamt für Weinbau Eisenstadt (BAWB) wurde im Jahr 1983 in Form der Weinabteilung Burgenland, damals noch als Außenstelle der Landwirtschaftlich-chemischen Bundesanstalt, in Eisenstadt gegründet. Nach nur sechs Jahren erfolgte bereits die Aufwertung zur selbständigen Bundesanstalt für Weinbau. Seit 1994 ist das Institut als Bundesamt für Weinbau (BAWB) tätig.

Das BAWB ist mit allen Standarduntersuchungsmethoden (AAS, ICP, HPLC, GC/MS, FTIR) ausgestattet und gehört somit zu den modernen Weinuntersuchungszentren in Europa.

Das Institut beschäftigt heute rd. 75 MitarbeiterInnen und ist organisatorisch in zwei Institute (Staatliche Prüfnummer und Weinbau u. Forschung) und fünf Außenstellen (Baden, Krems, Poysdorf, Retz und Silberberg) gegliedert.

Schwerpunkte der Tätigkeit sind neben der Kontrolltätigkeit und der Qualitätsprüfung im Weinbereich insbesondere Beratung der Weinwirtschaft, sowie Forschungstätigkeit im gesamten Önologiebereich.

Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg

Die Höhere Bundeslehranstalt und das Bundesamt für Wein-und Obstbau in Klosterneuburg ist das Österreichische Lehr-und Forschungszentrum für Wein-und Obstbau und eine dem BMNT direkt nachgeordnete Dienststelle.

Die HBLA und BA für Wein- und Obstbau sieht sich als ...

... eine moderne Bildungsstätte, in der menschlich und fachlich kompetente LehrerInnen junge Menschen mit den Mitteln moderner Unterrichtsgestaltung gemäß den Anforderungen der Lernenden, der Wirtschaft und der Gesellschaft ausbilden,

... eine Lehranstalt, welche durch ihre enge personelle und örtliche Verbindung mit den Forschungsabteilungen des Bundesamts in der Lage ist, fachlich hochaktuell, praxisnah, weltoffen und wirtschaftlich kompetent auszubilden,

... eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, die sensibel auf die Bedürfnisse der Gesellschaft reagiert, ökologisch, sozial und ethisch verantwortungsvoll handelt und diese Werte auch nachhaltig weiterträgt.

AMA (Agrarmarkt Austria)

Die AMA ist für den Weinbereich insbesondere wichtig, da seit 2018 die Antragstellung auf Förderung für Maßnahmen der Absatzförderung auf Drittlandsmärkten über die Plattform der Agrarmarkt Austria erfolgt.

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Wein-ONLINE ist eine E-government-Anwendung des Ministeriums für die Weinwirtschaft. In diese Datenbank fließen alle für die Administration der gesetzlichen Erfordernisse im Weinbereich relevanten Daten ein. Diese Daten werden betriebsbezogen den WeinproduzentenInnen und WeinhändlerInnen online zur Verfügung gestellt werden.

Der „Grüner Bericht“ des Bundesministeriums, der jährlich erstellt wird, bietet eine Vielzahl von Kennzahlen u.a. auch über den Weinmarkt.

Statistik Austria

Die Statistik Austria liefert Daten zu diversen Themen, insbesondere relevant für den Weinsektor sind die Informationen zur aktuellen Weinernte nach Weinbaugebieten usw.

VieVinum

Die Vievinum ist die bedeutendste Fachmesse für die österreichische Weinwirtschaft, die alle 2 Jahre in Wien (Hofburg) stattfindet.

Stand: