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Großfeuerwerke in Kärnten

Was ist zu tun, um dem Kärntner Naturschutzgesetz zu entsprechen?

Mit 1. Oktober 2017 ist die Novelle des Kärntner Naturschutzgesetzes in Kraft getreten. § 5 Abs. 1 lit. n des K-NSG lautet nunmehr wie folgt:  

In der freien Landschaft, das ist der Bereich außerhalb von geschlossenen Siedlungen, Gewerbe­parks und den zu diesen Bereichen gehörigen besonders gestalteten Flächen, wie Vorgärten, Haus- und Obstgärten und Parkplätzen, bedarf die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände, für die gem. § 17 Abs. 2 des Pyrotechnikgesetzes ein Nachweis der Fachkenntnisse erforderlich ist, einer Bewilligung.

Hintergrund

Es wird daher mitgeteilt, dass bei Feuerwerken der Klasse F4, die in der freien Landschaft (siehe obige Definition) abgeschossen werden sollen, auch eine naturschutzrechtliche Bewilligung erforderlich ist. 

Neu ist auch § 9 Abs. 5:

Die Bewilligung des Betriebs von Himmelsstrahlern gemäß § 4 lit. d und der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände gemäß § 5 Abs. 1 lit. n ist zu versagen, wenn durch diese Maßnahmen Tiere erheblich durch Lärm, Geruch, Rauch, Erschütterungen, Wärme, Lichteinwirkung oder Schwingungen gestört oder beeinträchtigt werden können.

Was ist noch zu beachten?

Betroffen sind alle Feuerwerke, für die ein Nachweis erforderlich ist: F4, T2, S2, B2, F3.