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Fragwürdiges Angebot bei Fernsehern

Ein österreichweit vertretener Handelskonzern lässt mit seinem Angebot für ein TV-Gerät den österreichischen Fachhandel fassungslos im Wettbewerb stehen.  

Die Kampagne #KAUFTWIRDZHAUS ist erfolgreich angelaufen. Doch der ausländische Versandhandel ist mit seiner höchst aggressiven Geschäftspolitik gerade in unserer Branche höchst aktiv. 

Bundesgremialobmann Ing. Wolfgang Krejcik ist auf das Angebot eines unserer bedeutendsten Lieferanten aufmerksam geworden, für das er kein Verständnis aufbringen kann. Gerade  das TV-Geschäft weist - im Gegensatz zu den Hausgeräten - einen doch bemerkenswerten Rückgang zum Vorjahr auf. Natürlich wissen wir alle, dass Ereignisse wie Fußball-Europameisterschaft oder Digitalumstellung wesentliche Kaufimpulse bringen und heuer fehlen.

Worum geht's?

Ein österreichweit vertretener Handelskonzern bietet ein TV-Gerät mit 65“-Bildgröße um 665 Euro + 20% Mehrwertsteuer an, wobei eine hohe dreistellige Stückzahl zur Verfügung stehen soll. Dieses Gerät hat nach wie vor einen unverbindlichen Verkaufspreis von 1899 Euro inkl. Mehrwertsteuer. Selbst umsatzstärkste Händler würden bei diesem Angebot viele hundert Euro dazulegen. Der österreichische Fachhandel steht diesem Angebot fassungslos gegenüber. Neben der katastrophalen Gegenüberstellung von 1899 Euro zu 665 Euro werden dem Konsumenten ungeheure Spannen in unserer Branche vorgegaukelt und auch die sogenannte Preistreppe wird zerstört.

Preisproblematik

Es können ja dann Geräte mit kleineren Bildschirmen nicht teurer angeboten werden. Besonders dramatisch kommt auch der Handel in Erklärungsnot. Hier wurden viele dieser Geräte zu Preisen verkauft, die - obwohl mehr als doppelt so teuer - kaum auskömmlich waren. Krejcik fragt sich in diesem Zusammenhang, wie hier Kundenreklamationen in Richtung Übervorteilung begegnet werden können, obwohl der Handel mehr als korrekt kalkuliert hat. 

Geschäftspolitik muss sich ändern

Wolfgang Krejcik weist drauf hin, dass "dieses Angebot unser wichtigstes Kapital - das Vertrauen unserer Kunden - zerstört". "Es ist mir rätselhaft, wie ein Weltkonzern mit hoher Reputation einzelnen Unternehmen Abgabepreise einräumen kann, die diese ruinöse Vorgangsweise ermöglichen. Wir wollen diesen Hersteller für den Fachhandel nicht verlieren! Wir haben diese Marke, die vor 20 Jahren kaum bekannt war, groß und zum Marktführer gemacht", führt der Bundesgremialobmann aus.  Jetzt ist bei vielen Typen ein Verkauf ohne Verlust kaum möglich, von einer auskömmlichen Handelsspanne, die wir dringend brauchen, sind wir weit entfernt. Krejcik appelliert, dass sich die derzeitige Geschäftspolitik um 180 Grad ändern muss -diese ist derzeit dieser Marke unwürdig.